Zitat von EngelohneFlügel:Und ich habe ja auch ein Auge drauf was die Bedürfnisse der Kinder sind, auch wenn meine NF das vielleicht nicht denkt.
Und das tue ich auch gern. Weil ich mir denke, Kinder brauchen ihre Eltern gerade jetzt in dem Alter am meißten. Jetzt prägen sich viele Dinge im Kind.
Und alles was ich mir jetzt von meiner Zeit nehme für die Kinder kann ihnen später nur helfen.
Das finde ich verantwortungsvoll, sehr weise und vorausschauend bedacht. Die ersten ca. 6 Jahre sind prägend fürs ganze Leben, deshalb finde ich es wichtig den Kindern auch vorzuleben und sie anzuleiten wie sie mit unliebsamen Veränderungen umgehen können, damit sie auch in der Lage sind sich selbst zu regulieren und so Resilienz aufbauen können, die beste Voraussetzung für ein angstfreieres, stressfreieres Leben und die beste Partnerwahl weil dies unabhängiger und freier macht.
Mädels dürfen, weil sie sich überwiegend bei ihrer späteren Partnerwahl an den inneren Papa orientieren, gern wie eine Prinzessin bewundert und wertgeschätzt werden, das stärkt ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein und ihre weiblichen Anteile, und es hilft damit sie sich später mal wie eine Königin entwickeln kann und sich entsprechende Partner sucht, die sich mit ihr auf Augenhöhe begegnen können, ohne den anderen zu erniedrigen oder zu manipulieren. Bei den Jungs ist es überwiegend die innere Mama, die später oft ungewußt gesucht wird und an die er sich überwiegend orientiert.
Solange sie ihm den Prinzstatus gewährt ist seine Welt in Ordnung.
Prinz und Prinzessin sein zu dürfen bedeutet nicht, daß sie keine Grenzen aufgezeigt bekommen, sie werden dann auch, falls überhaupt, nur wenige Grenzen überschreiten weil sie alles haben was sie brauchen und können elterliche Anweisungen eher respektieren.
Glaubt man Freuds Theorien versuchen die Kids in dem Alter unbewußt mit Mama und Papa zu konkurrieren, der Sohn will die Mama heiraten, die Tochter den Papa und tatsächlich suchen sie (wir) später überwiegend ähnliche Partner, auch falls die Eltern sie z.B. vernachlässigt oder nicht geschützt haben, denn es ist das, was sie kennen und was ihnen vertraut ist oder manchmal auch genau die Gegenteile davon, was Angst auslösen kann.
Tust du deinen Kindern gut, tust du auch dir (deinem inneren Kind=deinem Unterbewusstsein) gut und kannst dich damit auch selbst heilen, falls noch irgendwo kleine Verletzungen existieren.