Zitat von thegirlnextdoor:Es schadet natürlich niemals, bei sich selbst gut hinzusehen... aber nur weil es zweimal passiert ist muss es ja nicht zwangsläufig an dir liegen. (Ich kenne deine ganze Geschichte leider nicht, muss später mal schauen.) Oder waren das jetzt zwei neue Männer und beide Male das gleiche innerhalb kurzer Zeit? Das ...
Nein, der erste war mein Mann, 33 Jahre Beziehung, 25 Jahre verheiratet bis zur Trennung. Bekam eine MLC, wechselte Job und Stadt, wir führten 2 1/2 Jahre eine Fernbeziehung, da wir unseren jüngeren Sohn nicht mehr aus der Umgebung entwurzelt wollten. War kompliziert, Entwicklungsverzögerungen, autistische Züge, ADS, Hörverarbeitungsoroblem, Konzentrationsprobleme, motorische Defizite, Spritzenphobie...ich weiß gar nicht, ob die Liste jetzt komplett ist

. Das war sehr schwierig, das über die Jahre in den Griff zu bekommen. Ergebnis lässt sich sehen, er ist auf Abikurs, nächstes Jahr Abi.
Aber das hat definitiv zu Problemen in unserer Ehe geführt. Mein Mann, hochbegabt, 150 IQ, autistische Züge, vermutlich ADS, emotional relativ kühl, konnte unseren Sohn nicht so akzeptieren, wie er war.
MLC, Geliebte, danach offenbar weitere Damen, wollte sich nochmals beruflich verändern, dieses Mal Ausland. Wir haben noch die neue Wohnung ausgesucht, Arbeitsvertrag knapp vor Weihnachten 2020 unterschrieben. Dann kurz nach Weihnachten die Eröffnung... Trennung. Lief eiskalt damals ab. Tiefpunkt für mich war dann der letzte August...das alles eine grobe Schilderung, da gibt es noch einige sehr ungute Details.
Status quo: Wir sind wieder sehr gut befreundet, getrennt, haben keine Probleme mehr miteinander, als Eltern funktionieren wir super. Mein Mann ist wieder glücklich liiert, sieht sehr gut aus für ihn. Scheidung ist im Moment kein Thema.
Meinen Freund lernte ich Anfang des Jahres kennen. Er überrumpelte mich anfangs, es ging mir alles viel zu schnell...bis es sich sehr schnell umkehrte. Dann ging ihm alles zu schnell, bis er von Bindungsangst und Beziehungsunfähigkeit sprach. Es entstand eine Art emotionale Achterbahn, eine Nähe -Distanz-Problematik, die er steuerte, mich und ihn zu Fluchtreflexen brachte. Er beendete öfters die Beziehung und wollte sie in Freundschaft überführen. Für mich nicht möglich. Er ist aktuell ebenfalls um Krisenmodus, da er in 6 Monaten die Firma verlassen muss. Steckt den Kopf in den Sand. Dann kam jetzt auch noch ein gesundheitliches Problem hinzu, Nykturie, Prostataadenom, schlechter PSA Wert, könnte u.U. ein Karzinom sein, aber ist nicht so eine große Wahrscheinlichkeit.
Daher haben wir unsere Gespräche über unsere Beziehung ausgesetzt, ich wollte abwarten, ob er ein Karzinom hätte oder nicht. Werde ich wohl nicht mehr erfahren... Funkstille seit heute Nacht.
So, das war die Kurzfassung...