Zitat von Jetti: Da kann ich wieder zustimmen, weil ich diesen Zusammenhang tatsächlich auch schon verstanden habe.
Im Prinzip ist es deprimierend, dass das so ist, aber gleichzeitig ist es auch eine Aufgabe, diese Tatsache anzunehmen. Und nicht darüber zu klagen.
Verstanden habe ich es, akzeptiert auch schon in gewisser Weise, aber verzweifeln tue ich noch immer daran. Erst wenn ich das wirklich annehmen und aushalten kann, erst dann werde ich stark sein.
Du verstehst miiiiich !
Wo ist denn das Problem daran? So funktioniert einfach unser dualistischer Verstand. Das hat schon seinen Sinn, warum unser Verstand .so funktioniert. Das ist alles gut. Die Existenz hat sich schon etwass dabei gedacht. Kannst glauben.
Ist ja nicht so als wäre der Dualismus etwas wirkliches. Der existiert ja nur in unserem Kopf. Sonst nirgends im Universum. Nur in unserem Ego-Konstukt. Wo ist denn dabei genau dein Problem? Im Grunde ist es fantastisch. Wenn du nicht wählst, musst du dich nicht entscheiden. Kein Stress. Keine Sorgen. Wenn Glück da ist, genießt man das Glück. Wenn Unglück da ist, genießt man das Unglück. Genießen ist der falsche Ausdruck. Hindurchgehen. Bewusst hindurchgehen. Weder an dem einen noch an dem anderen hängen. Einfach das nehmen was gerade da ist. Das annehmen was gerade in uns ist.
Im tibetischen Totenbuch, Kapitel: Untersuchung der Natur des Geistes/ Befreiung durch *beep* Wahrnehmung wird es auf den Punkt gebracht. Also meine ich zumindest.
Zitat:
.........Dieser natürlich entstehende Glanz, der ungeschaffen ist von Anbeginn, ist das elternlose Kind des Gewahrseins-
wie erstaunlich!
Dieses strahlende Gewahrsein wurde nie geboren und wird niemals sterben-
wie erstaunlich!
Auch wenn es offenkundig strahlend ist,ermangelt es einem aüßeren Wahrnehmenden-
wie erstaunlich!
Obwohl es durch die ganze Zyklische Existenz gewandert ist, entartetes doch nicht-
wie erstaunlich!
Obwohl es die Buddhaschaft selbst gesehen hat, wird es doch nicht besser-
wie erstaunlich!
Obwohl es in jedermann/frau vorhanden ist, bleibt es doch unerkannt-
wie erstaunlich!
Und dennoch hofft man etwas zu erlangen, dass anders ist als dies-
wie erstaunlich!
Obwohl es in einem selbst vorhanden ist, fährt man fort, es anderswo zu suchen-
wie erstaunlich!
.........
Zitat Ende. Arkana Verlag, Das Tibetische Totenbuch.