[url=/post2595225.html#p2595225]Zitat von Jetti[/url]
Ich nehme mal an, diese vielen Fragezeichen sind keine Aufforderung zum direkten Antworten, sondern zum Nachdenken für mich selbst gedacht. Vielleicht ganz kurz zur letzten Frage. Ich war plötzlich so unbeschwert, lebendig, alles schien leicht.....
Naja. Leute zum eigenständigen Nachdenken zu bewegen ist per se ne gute Sache. Dachte aber, vielleicht könntest du uns erklären wie du das gemacht hast. Musst natürlich nicht aus dem Nähkästchen plaudern.
Ich versuche bei mir herauszufinden woran es bei mir liegt, wenn ich mich unbeschwert und leicht gefühlt habe. Bin da noch nicht hinter gekommen. Am Außen liegt es jedenfalls nicht. Da hat sich nichts groß geändert. Alles schei., deine Elli. Es muss also an bzw in mir liegen, dass es mal unbewschert, leicht und fluffig und mal schwer und klebrig ist. Es kann eigl. nur an meiner inneren Chemie liegen.
🤔 Zitat von Jetti: .....und das hier verstehe ich grad irgendwie nicht. Müsste es nicht so sein, dass man niemanden brauchen sollte, um sich gut zu fühlen?
Ja natürlich. Du hast recht. Ich wollte ja nur n kleinen Witz machen
😊 Kam wohl nicht so gut. Schlechten Witz gemacht, Check!
😉 Zitat von Jetti: Tatsächlich wäre ich gern selbstbewusster, weniger angreifbar und vorallem gelassener. Und mir selbst zugewandter. Auch mutiger wäre nicht schlecht.
Lange Agenda, die du dir da erstellt hast. Aber ist zu schaffen. Ich sage dir, du bist das alles schon längst. Du weisst es nur noch nicht. Du hast es nur noch nicht erkannt. Werden bedeutet, du kannst es tun. Selbstbewusstheit kann man nicht tun. Lieben, Freuen, Trauern, Ängstigen usw , all das kann man nicht tun und nicht werden. Man kann es nur sein. Wenn du es doch tust, ist es verlogen, unecht und falsch. Du musst es also nicht erst werden. Du musst es lediglich erkennen. Das ist auch schon alles. Du musst gar nichts tun. Nur erkennen. Hört sich zu einfach und zu simpel an. Ist es aber ganz und gar nicht.
Das waren fast die ersten Sätze die der Yogin damals zu mir sprach. Nicht versuchen es zu tun. Nicht versuchen es zu werden. Es versuchen zu sein.
Eine Gefahr ist, ins krasse Gegenteil zu pendeln.
Nicht von einem Extrem ins andere Extrem. Z.B. vom Mauerblümchen zur Partymaus. Unser Verstand lebt leider in ungesunden Extremen. Es gibt Zeiten und Situationen, da ist Selbstbewusstsein angebracht.. Und es gibt Zeiten und Situationen, da ist Selbstbewusstsein unangebracht. Die große Kunst ist es, selbstbewusst zu sein, wenn Selbstbewusstheit nötig ist. Immer neu zu entscheiden und abzuwägen wie man angemessen auf eine Situation reagiert. Immer neu bewerten was zu tun ist. Immer den Mittelweg, auch Königsweg genannt, zu finden. Das ist die Kunst. Nicht in bestimmten Situationen in bestimmte Muster und Extreme zu verfallen.