Naja, akzeptiere einfach dass nichts unendlich ist und genieße das Leben im Hier und Jetzt. Erwarte nichts dabei und du lebst glücklich.
Das liest und schreibt sich unglaublich leicht. So zu denken und vor allem so zu leben ist aber unglaublich harte Arbeit an sich selbst. Du sollst ja auf nichts verzichten müssen aber eben nicht enttäuscht sein wenn Dinge nicht zutreffen werden weil du auf vieles im Leben keinen Einfluss nehmen kannst und immer im respektvollen Umgang mit anderen leben solltest.
Wenn du glaubst, dass du vollkommenes Glück durch einen anderen Menschen erfährst musst du immer damit rechnen, dass dieses vollkommene Glück jederzeit verschwinden kann weil du eben auf einen anderen Menschen keinen großen Einfluss nehmen kannst. Du kannst ja eben nur Einfluss auf dich selber nehmen.
Bist du aber vollkommen glücklich mit dir selbst, musst du im Zusammenhang mit einem Partner keinerlei Befürchtungen mehr haben.
Bei einer Trennung wirst du sicherlich traurig sein aber wenn du mit dir selbst im Reinen und glücklich bist wirst du wie Wasser in einem Fluss sein können.
Bruce Lee hatte das mal gesagt. Sei wie Wasser! Wenn ein Stein vor dir liegt, dann passe dich an und fließe daran vorbei. Unaufhaltsam am Stein vorbei.
Alles sehr theoretisch, ich weiß.
In deinem Beispiel ist die Tragödie einfach die, dass du dir von Herzen gewünscht hättest geliebt zu werden weil du einfach nicht genug Liebe für dich selber aufbringen kannst. Hättest du die Liebe erwiedert bekommen, hätte es keinen Grund für dich gegeben an deiner Eigenliebe zu arbeiten. Wer weiß, vielleicht wärst du gar nicht richtig glücklich geworden weil die Angst enttäuscht zu werden, Glück zu verlieren immer im Hintergrund mitwabbert.
Zitat von Jetti: Das ist ein Widerspruch.
Oder nur eine Frage der Sichtweise?
Natürlich ist das ein Widerspruch weil Oscar Wilde kein Buddhist gewesen ist. Daher ist es eine Frage der Sichtweise.
Buddha würde sich über Oscars Aussage vermutlich freuen.