Zitat von Ampelmännchen: Ist eventuell nicht so schlecht, sich von den Menschen zu lösen, die einem das Gefühl geben nicht gut für uns zu sein anstatt den Wunsch zu verspüren derentwegen anders sein zu wollen.
Du klingst ziemlich verbittert und gefrustet. Wenn ich das mal so sagen darf.
...nicht so schlecht.... Das ist Grundvorraussetzung. Die Basis, um der zu werden der du bist. Aber lösen von den Menschen ist nicht nötig. Nur dem widerstehen. Nur bei dir bleiben. Dich nicht manipulieren lassen. Selbstbewusstsein. Hat sie dir wohl alles ausgesaugt? Das was da war. Könnte ich vor 20 Jahren und noch mal vor 10 und neulich vor paar Jahren sein. 3 mal und ja verdammt, ich würde es jeder Zeit wieder tun und mich verlieben wollen bis zur Extase. Warum auch nicht?
Ungebremmst auf den Boden der Tatsachen klatschen und dummes Gesicht machen? Check!
Ich bin paar mal gesprungen, langsam steht die Landung. Und darauf kommt es schließlich an.
...Nur noch eine "leere" Hülle. Das gute daran, nun kannst du dich von neuem " füllen". Dich neu entdecken und vielleicht auch neu erschaffen. Ein leeres Blatt, ein unbestellter Acker. Jetzt wo das unwirkliche zerplatzt ist, ist Platz für wirkliches.
Ist wirklich nicht böse gemeint. Aber vielleicht musste deine Beziehung so enden? Im nachhinein gesehen konnten meine Beziehungen nur so enden, wie sie geendet haben. So habe ich es gewolt und so habe ich es gebraucht. In der Kriese kann man sehr viel über sich selbst lernen. Das ist das einzig positive. Der große Lerneffekt, der der Kriese innewohnt.
Das Prolem ist doch eigentlich ganz einfach. Der eigene Wert wird ausschließlich oder hauptsächlich von dem Verhalten/ Aufmerksamkeit und dem Reden der anderen abhängig gemacht. Der eigene Wert wird von Millionen äußerer Faktoren abhängig gemacht. Das ist das einzige Problem. Und das auch nur, weil du deinen eigenen Wert nicht kennst. So versuchst du deinen Wert und deine Bedeutung bei den anderen zu suchen. So haben wir es von Anfang an gelernt. Das war ne glatte Lüge und damals wusste man es einfach nicht besser. In einer Kriese kann man mal alles hinterfragen.
Da ist sie nicht. Tief in dir weisst du genau das du nicht da draußen bist. Tief in dir weisst du es.
Aber da ist diese Angst vielleicht gar nicht zu sein. Durch ihn/ihr war man plötzlich ein jemand. Plötzlich ergibt man Sinn. Ist er/sie weg, ergibt plötzlich nichts mehr Sinn und man fühlt sich als Niemand. Zwischen diesen beiden Polen pendeln wir hin und her. Neurotisch würde ich sagen. Aber es musste so kommen, wenn man nicht weiss wer oder was man ist. Und sich selbst nicht kennt. Wirklich, man hat sich selbst vergessen, in einem Traum den man Leben nennen.
Und ob du es glaubst oder nicht. Du veränderst dich. Ob du willst oder nicht. Alles an und in dir verändert sich und ist nie 2 Augenblicke gleich. Nicht die Frage ob man sich verändern kann und soll ist zielführend. Das ist einfach eine Tatsache. Sondern die Frage in welche Richtung? Ob mit dem Strom des Lebens oder gegen den Strom des Lebens. Das ist die Frage. Für mich zumindest.
Aber lange Rede und Null Sinn, Sich in Abhängigkeit zu begeben ist das eine. Aber so sehr daran zu klammern, bis hin zur kompletten Selbstaufgabe ist nicht gesund und sollte dringend von dir abgestellt werden. Es sei denn, du gehst darüber hinaus. Aber das lass mal lieber..