Zitat von langerWeg:Erfahrungen nicht nach Urteilen gefragt.
Liebe und ich haben auch und intensiv darüber geredet, warum es passierte und was man hätte besser machen können. Unsere Trennung erfolgte nicht mit Hader.
Nun Erfahrungen gibt es hier wohl genug. Urteile logischerweise auch, so ein Thema triggert viele.
Mir ging es aber nicht um ein intensives Gespräch mit der "Liebe", sondern vorrangig mit sich selbst. Was fehlt in der Hauptbeziehung?
Zitat von langerWeg:Ich hatte mich bereits schon mal von meiner Partnerin getrennt, danach rauften wir uns zusammen
Klingt alles andere als glücklich und am richtigen Ort.
Zitat von langerWeg:Eine erfolgreiche Beziehung ist eine, in der es Liebe gibt, gegenseitiges Einstehen und Verantwortung.
Das ist das Problem hier. Wir haben beide so eine.
Uns verbindet etwas anderes, wahrscheinlich, so unser Stand der Gespräche, etwas, das wir in unserer jeweiligen Beziehung nie lebten und auch nie vermissten, bevor wir es miteinander entdeckten.
Dieses etwas andere, lässt sich nicht in die Hauptbeziehung einbringen? Durch eigenen Anteil?
Zitat von langerWeg:Was ich wollte, war vielleicht wirklich die von @E-Claire beschriebene Hoffnung, dass unsere Chance die Eine gegen die Neun ist.
Mit dem Ziel, Jahre zu hoffen und eine unzufriedene Hauptbeziehung zu führen? Meiner Meinung nach, Raub am eigen Glück und das der anderen.
Fair wäre zu überlegen, was kann ich an meiner Hauptbeziehung ändern, was kann ich dafür tun, damit ich das " Andere" auch hier erleben kann.
So wie gerade der Stand ist, wird es ein ständiges Sehnen, die immer wieder aufkommende Frage: "Was wäre wenn?".
Macht das auf Dauer glücklich? Nein, es wird die Hauptbeziehung unweigerlich in den Abgrund führen. Und es wird zu Hass führen. Unter Umständen ist ein vernünftiger Umgang auf Elternebene nicht mehr möglich.
Also entweder wirklich tief die eigenen Wünsche an eine Beziehung prüfen, mit dem Ist vergleichen, daran mit ganzem Herzen arbeiten oder beenden. Aber mit diesem Hoffnungsfunken, die eine von neun, wird es nur lauwarmer Pudding.
Was die Chancen auf z.B. 50:50 im Umgang mit den Kids, oder ein glückliches Leben, extrem minimiert.
Jetzt hat die Partnerin auch noch die Chance ihr Leben zu leben, einen Neuanfang zu machen. In 10 Jahren heißt es dann, alleinerziehend mit Kindern Ü40/Job wird schwer, soziale Kontakte gehen kaputt, Partnersuche wird schwer usw. Finde ich für das 4er Gespann auch nicht prickelnd.
1. 100% zu der Entscheidung stehen ohne den leuchtenden Hoffnungsfunken. An der Hauptbeziehung arbeiten.
2. Sich trennen im Guten mit einer 50:50 Regelung bei der Betreuung der Kids.
3. Die nächsten Jahre rumeiern und sich dann trennen, weil der Funke noch lebte.