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Destruktive Beziehung - Verarbeitung, Folgen, Fragen

milano30

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Hallo liebe Mitglieder,

ich bin schon eine Weile im Forum angemeldet, habe selbst einen Strang eröffnet, in dem es gerade ruhig ist: 3-monate-seit-der-trennung-t53008.html

Heute möchte jedoch gerne nochmals detailliert ein Thema in die Runde werfen, das mich außerordentlich beschäftigt und das sich schwer in meinem Strang "hinreichend" diskutieren lässt.

Ich wurde vor 6 Monaten getrennt. Mein Ex hat nach nicht mal zwei Monaten eine neue Frau kennengelernt und ist mit dieser in einer Beziehung. Alles ging sehr schnell und er hat den Kontakt vor einem Monat schlussendlich abgebrochen. Ich bin seit der Trennung durch die Hölle gegangen. Es war das Ende mit Schrecken einer für mich zutiefst verunsichernden, demontierenden Beziehung.

Das heißt ich darf nicht nur eine Trennung im Sinne einer der schlimmsten Demütigungen in meinem Leben verarbeiten, sondern gleichfalls eine als retrospektiv erkannte schlechte Beziehung. Liebe gab es dort nie. Ich will mich hier nicht als Opfer eines Mannes darstellen, der Anteile einer narzisstischen Persönlichkeit zeigt. Stattdessen würde ich gerne verstehen und Ordnung in mein Chaos bringen.

Ich bin in Therapie, nehme Aminosäuren gegen depressive Verstimmungen und Schlafstörungen. Ich komme voran, noch nicht so gut, wie ich es mir wünsche, aber jeder Babystep ist willkommen.

Zu meinem ersten Punkt: ich bin mir immer noch nicht sicher und es herrscht bei mir große Verwirrung darüber, ob dieser Mensch tatsächlich und überhaupt narzisstisch ist. Ich denke nicht, dass er einer dieser Hardc_ore-Narzissten ist, dagegen sprechen seine liebe Art, manchmal auch partnerschaftlichen Versuche und die Liebe zu seinen Kindern.

Aber da war diese andere Seite, die bei uns scheinbar voll zum Tragen kam. Mittlerweile habe ich das Gefühl er sieht mich post Trennung als eine seiner Feinde an. Das schmerzt mich sehr, zusätzlich zu allem, was passiert ist. Ich kann es mir auch nicht erklären, weil ich mir keine groben Schnitzer erlaubt habe oder ihn schlecht behandelt hätte.

Was ich mir darüber hinaus nicht erklären kann, ich bin vollkommen zerrüttet, in meinem Selbstwert erschüttert und tief verletzt aus dieser Beziehung gekommen. Er hat mir mal vorgeworfen ich wäre Borderlinerin, was ja bedeuten würde, er müsste etwas aufzuarbeiten haben, gemäß dem, was Borderliner ihren Partner alles antun können. Aber es gab von seiner Seite keine Anzeichen, dass er wirklich das Bedürfnis dazu hatte. Er erzählte mir zwar davon, dass er sich mithilfe eines Therapeuten selbst wiedergefunden hätte (sogar noch während unserer Beziehung), aber jegliche Einsicht, was seine Anteile an dem Scheitern unserer Beziehung betraf, blieb aus. Ebenso seine Anteile am Scheitern seiner vorhergehenden Ehe und Beziehung.

Ich teilte ihm klar mit, wie es mir in der Beziehung ging, was ich empfand, wie ich ihn wahrnahm und erzählte ihm, wo ich mein Verschulden erkenne und Verantwortung übernehme. Darauf reagierte er gekränkt und wütend, wies alles von sich, sagte ich wolle ihm die Schuld in die Schuhe schieben, mich reinwaschen. Er zeigte keinerlei Empathie oder Verständnis. Und wenn er doch mal etwas wie Verständnis durchblicken ließ, dann hatte das nie etwas mit ihm zu tun. Er wusste immer gut oberlehrerhaft seine tollen Erkenntnisse zu kommunizieren, aber wie gesagt mit ihm schien das nichts zu tun zu haben. Klar die Bereitschaft an der Beziehung zu arbeiten, war nicht mehr vorhanden, wir waren getrennt und er hatte bereits die neue Partnerschaft in Aussicht, aber nach einer destruktiven Beziehung hat man evtl. das Bedürfnis etwas aufzuarbeiten, zumindest, wenn einen das irgendwie berührt und man sich fragt, was kann ich verändern, damit mir das nicht wieder passiert. Bei ihm jedoch Fehlanzeige.

Zu der Beziehung: er war in der Beziehung ambivalent und setzte dies nach der Trennung fort. Er konnte sich genauso wenig von mir lösen, wie ich von ihm. Seine Vorwürfe blieben immer gleich. Schließlich hatte er die Neue und dann gelang es ihm (nicht ohne noch einmal S. mit mir zu haben) auszusteigen.

Er ist endgültig weg und ich denke auch nicht, dass er mich im klassischen Sinne "Hoovern" wird, so schätze ich ihn nicht ein. Aber was mache ich nun mit diesen Gedanken, ob er überhaupt ein Narzisst war und vor allem ist er davor und danach einfach ein ganz anderer? Geht so etwas überhaupt?

Ich habe diesen krassen Brief an die Next des emotionalen Misshandlers gelesen und einige Punkte kamen mir vertraut vor, aber eben nicht alles. https://www.re-empowerment.de/gewalt/au...dere-frau/

Was mir besonders nahe geganen ist, war diese Aussage: Er ist ein so netter, wundervoller, hilfsbereiter Mann, natürlich war SIE (die Ex) es, die ihn dazu gebracht hat, so zu agieren!

Er hat öfters gesagt, wir würden vornehmlich das schlechte in uns hervorbringen, uns ggs. Energie rauben, anstatt zu geben. Und ich gebe ihm Recht und das ist eine ehrliche Einsicht, er hatte einige solcher Einsichten. Aber es gab dennoch Ereignisse, die mich daran zweifeln lassen, dass wir "nur" ausschließlich ein toxisches Match waren und er mit anderen Frauen (und es schien nach der Trennung egal zu sein, welche da kommt) in jeder Hinsicht besser zusammenpasst und dort seine Verhaltensweisen gar nicht oder nicht so stark zum Vorschein kommen.

Ich bekomme diese Frage in meinem Kopf nicht gelöst. Habt ihr auf so etwas Antworten finden können, oder hilft hier nur radikale Akzeptanz, dass es eine Leerstelle gibt, die nicht aufgelöst werden kann?

Könnte es auch nur mein Ego über die Zurückweisung sein und er hat sich eigentlich nicht so schrecklich verhalten, war ich zu empfindlich?

Wie sind Eure Erfahrungen?

Noch ein Zitat aus dem Blogeintrag, dass ich ganz interessant finde:
"Es war Schicksal, dass er Dich so plötzlich und so schnell fand
Es ist doch egal, dass Ihr zusammen seid, obwohl die Trennung von seiner Ex noch kein Jahr her ist? Es ist doch kein Verbrecher, der erst ein paar Jahre Therapie braucht um an seinen Themen zu arbeiten, bevor er in eine neue Beziehung eingeht, oder?

Es ist doch egal, dass er seine vergangenen Partnerinnen über Monate und/oder Jahre misshandelt hat und Täter war. Mit der richtigen Frau an seiner Seite kann er sich selber binnen weniger Monate heilen. Er wird niemandem mehr weh tun, am allerletzten Dir. DU bist die richtige Frau, die ihn rettet und ihm hilft."

12.06.2019 09:38 • x 3 #1


monchichi_82

monchichi_82

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Ich wäre dafür das du dich daran hältst was du im ersten Drittel deiner Fragestellung schreibst:
Zitat von milano30:
Ich will mich hier nicht als Opfer eines Mannes darstellen, der Anteile einer narzisstischen Persönlichkeit zeigt. Stattdessen würde ich gerne verstehen und Ordnung in mein Chaos bringen.


Ihr seid 6 Monate getrennt, er hat den Kontakt abgebrochen, hat eine neue Partnerin und geht seinen Weg und dabei ist mir unklar in wie fern die das weiterhilft ihn zu pathologisieren und analysieren und dich nicht enden wollend im selben Hamsterrad weiter zu drehen. Du hast schon zu deiner letzten Frage hier mit Usern über 9 Seiten diskutiert und kommst scheinbar immer noch zu keinem Schluss und das wirst du auch jetzt nicht und nach vermutlich weitern 9 Seiten Gesprächsbedarf. ER wäre dein Ansprechpartner. ER steht aber nicht mehr zur Verfügung. Im Normalfall schließt man das ab, wenn du damit Schwierigkeiten hast mach das bitte mit deinem Therapeuten. Er ist bereits die beste Anlaufstelle.

Du schreibst, du möchtest dich nicht als Opfer eines Mannes darstellen, genau das tust du aber in dem du ihm derart viel Raum in deinem Leben gibst. Ganz gleich wieviel du gebetsmühlenartig diskutierst es bringt ihn nicht zurück und dein Umfeld sowie Onlineforen können für keine lückenlose Aufklärung sorgen. Schlussendlich wird es an dir sein abzuschließen.

12.06.2019 14:15 • x 1 #2


milano30


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das hat gesessen. Und ich gebe Dir Recht, ich halte ich damit in meinem eigenem Vorankommen auf. Es war ein Versuch zu begreifen, was mir da eigentlich passiert ist. Da hinzukommen hat gedauert. Ich weiß nicht, ob Dir bewusst ist, was destruktive Beziehungen mit einem anstellen können. Ich hatte noch nie eine solche Beziehung zu einem solchen Menschen. Und wer sagt, dass jeglicher Trauerprozess mit hake es ab, es ist doch schon so lange her und so eindeutig, einfach so weggewischt werden kann. Natürlich hilft es keinem zu pathologisieren. Aber es ist ein Weg zu verstehen, was zunächst nicht verstehbar erscheint. Deshalb fragte ich ja, ob ich dieser Leerstelle mit radikaler Akzeptanz begegnen soll.

Ich frage mich gerade, warum viele Beispiele hier auftauchen, wo Leute von Monaten, Jahre sprechen, wenn es um die Verarbeitung geht. Das kommt ja nicht von irgendwo her. Meine Therapeutin sagte es gibt ein Trauerjahr auch bei Beziehungen. Wie ich damit umgehe, ist eben das oben genannte. Ich versuche mich bereits in dem, was Du geschrieben hast, es einfach hinter mich zu lassen, aber es taucht immer wieder auf, kommt hoch. Ich will jetzt hier nicht von Trauma sprechen, aber es fühlt sich für mich so an. Ich merke auch, dass meine Chemie im Körper seit der Trennung vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Morgens geht es mir meist schlechter, dann kommen wieder die Fragen auf und die Gedankenkreisläufe gehen los. Es ist sicherlich auch so, dass mein Gehirn darauf trainiert ist. Reframing wäre wohl das sinnvollste.

Naja, wie auch immer danke für Deine unsensiblen, harten Worte.

12.06.2019 14:41 • x 1 #3


La-Fleur

La-Fleur

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Zitat von milano30:
Aber es ist ein Weg zu verstehen, was zunächst nicht verstehbar erscheint. Deshalb fragte ich ja, ob ich dieser Leerstelle mit radikaler Akzeptanz begegnen soll.



Man muss nicht alles verstehen.

Ich hab es mir da einfach gemacht: er hat n Dachschaden und fertig. Wäre ich es damals nicht gewesen, dann ne andere. Damit war das Ding für mich durch und ich hab komplett bei Null angefangen und mit bei Null meine ich null. Und ich muss mich noch paar Jährchen mit dem rumplagen, würde also gerne tauschen, er hätte ne neue und wäre weg vom Fenster.

12.06.2019 14:50 • x 1 #4


milano30


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Zitat von La-Fleur:


Man muss nicht alles verstehen.

Ich hab es mir da einfach gemacht: er hat n Dachschaden und fertig. Wäre ich es damals nicht gewesen, dann ne andere. Damit war das Ding für mich durch und ich hab komplett bei Null angefangen und mit bei Null meine ich null. Und ich muss mich noch paar Jährchen mit dem rumplagen, würde also gerne tauschen, er hätte ne neue und wäre weg vom Fenster.


Schade, dass Du kein Thema hier hast. Was ist Dir passiert? Und wieso musst Du Dich noch mit ihm rumplagen, Kinder?

12.06.2019 15:08 • #5


Käferfreundin

Käferfreundin

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Es kann sein, dass es eine Frau geben wird, mit der er (vielleicht auch nur kurz) klar kommt. Vermutlich wirst du mit dieser Frau kein Getränk zusammen einnehmen wollen, weil sie Dir zu dominant oder was auch immer, unsympathisch vorkommen würde.
Spekulation, aber ich mag den Gedanken.
Jemand wie du, mit deiner Sensibilität, wird es nicht sein.
Ist das nicht auch Trost? Keine Frau , die Dir ähnlich wäre, würde das besser hinkriegen.
Dieser Person würde es meiner Überzeugung nach ergehen wie Dir.
Sei also nicht traurig, wenn jemand vielleicht bekommt, was er verdient.

Wer weiß, wie lange es braucht, bis auch dieses Kartenhaus einstürzt.
Narzisten scheitern am Ende immer an sich selbst. Eine vertrauensvolle Beziehung lebt vom Miteinander, von Kompromissen, Kommunikation.

Mach dir mehr Gedanken um dich, als um ihn, nur da kannst du was erreichen.
Drücke dir die Daumen.

12.06.2019 15:11 • x 4 #6


milano30


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Zitat von Käferfreundin:
Es kann sein, dass es eine Frau geben wird, mit der er (vielleicht auch nur kurz) klar kommt. Vermutlich wirst du mit dieser Frau kein Getränk zusammen einnehmen wollen, weil sie Dir zu dominant oder was auch immer, unsympathisch vorkommen würde.
Spekulation, aber ich mag den Gedanken.
Jemand wie du, mit deiner Sensibilität, wird es nicht sein.
Ist das nicht auch Trost? Keine Frau , die Dir ähnlich wäre, würde das besser hinkriegen.
Dieser Person würde es meiner Überzeugung nach ergehen wie Dir.
Sei also nicht traurig, wenn jemand vielleicht bekommt, was er verdient.

Wer weiß, wie lange es braucht, bis auch dieses Kartenhaus einstürzt.
Narzisten scheitern am Ende immer an sich selbst. Eine vertrauensvolle Beziehung lebt vom Miteinander, von Kompromissen, Kommunikation.

Mach dir mehr Gedanken um dich, als um ihn, nur da kannst du was erreichen.
Drücke dir die Daumen.

Danke das ist ein interessanter Gedanke. Ich empfinde mich ja selbst bereits als zwanghaft nach dieser Trennung. Meine Therapeutin sagte ich ersetze eine Abhängigkeit durch die andere, nämlich die zwanghafte Beschäftigung mit ihm und der Beziehung/Trennung. Und ja, evtl. Lenke ich mich dadurch von meiner inneren Leere und Einsamkeit ab, die durch die weggefallene Auseinandersetzung mit ihm entstanden ist. Solche Gefühle hatte ich vorher nie, also ich habe mich bisher weder leer, noch einsam gefühlt. Ich möchte das Alleinsein, denn es war für mich eine Möglichkeit auf Rückzug von den Dingen. Jetzt fühle ich mich mit mir plötzlich sehr einsam und ich schaffe es noch nicht mich selbst satt zu machen.

Und dieses Vermissen ist einfach grausam.

12.06.2019 15:34 • x 1 #7


La-Fleur

La-Fleur

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Zitat von milano30:

Schade, dass Du kein Thema hier hast. Was ist Dir passiert? Und wieso musst Du Dich noch mit ihm rumplagen, Kinder?



Meine Problematik reicht nicht aus, das ich sie diskussionswürdig finde.

Ja, da ist noch ein Kind im Spiel.

12.06.2019 15:38 • #8


Käferfreundin

Käferfreundin

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Zitat von milano30:
Meine Therapeutin sagte ich ersetze eine Abhängigkeit durch die andere, nämlich die zwanghafte Beschäftigung mit ihm und der Beziehung/Trennung.


Danke, das trifft auch bei mir und meiner Problematik voll ins Schwarze, schätze ich. Zwanghaftigkeit.
Wobei - es mal schlimmer war. Ich merke halt immer mehr, was passiert wenn ER als Problem wegfällt, dann bleibe da nämlich ich.
Daher habe ich mir wohl einen solch egozentrischen Menschen ausgesucht, mit der Zielsetzung bloß nicht auf mich zu schauen...

12.06.2019 16:07 • x 1 #9


milano30


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Zitat von Käferfreundin:

Danke, das trifft auch bei mir und meiner Problematik voll ins Schwarze, schätze ich. Zwanghaftigkeit.
Wobei - es mal schlimmer war. Ich merke halt immer mehr, was passiert wenn ER als Problem wegfällt, dann bleibe da nämlich ich.
Daher habe ich mir wohl einen solch exzentrischen Menschen ausgesucht, mit der Zielsetzung bloß nicht auf mich zu schauen...

Ich glaube das passt auch auf mich. Ich habe mich ehrlich gesagt schon auch an ihm gelabt, an seiner Art zu leben. Tja Co-Abhängig eben.

12.06.2019 16:10 • #10


Käferfreundin

Käferfreundin

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Zitat von milano30:
Ich habe mich ehrlich gesagt schon auch an ihm gelabt, an seiner Art zu leben.

Auch jemand, der keine Grenzen akzeptiert in befreiendem Kontrast zum Elternhaus? Ging mir so...

12.06.2019 16:13 • #11


milano30


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Zitat von Käferfreundin:
Auch jemand, der keine Grenzen akzeptiert in befreiendem Kontrast zum Elternhaus? Ging mir so...

Weiß nicht ganz wie du das meinst. Ich hatte Grenzen noch und nöcher. Mein Vater war depressiv, cholerisch und ein Despot, meine Mutter Co-Abhängig und hat kaum Grenzen.

Daher wohl die teuflische Mischung in mir.

12.06.2019 16:17 • x 1 #12


Catwoman2017

Catwoman2017

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Aber du bist doch in Therapie.
Ich finde auch ja, reflektiert sein und sich selbst und seine Muster verstehen ist grundsätzlich super und enorm wichtig. Aber diese ganze Energie, die du ihm ein halbes Jahr nach eurer Trennung noch gibst, ist es doch nicht wert.
Su solltest dich auf dich und deine Gegenwart und Zukunft fokussieren.
Dafür gibts div Hilfsmittel.

12.06.2019 16:21 • #13


Käferfreundin

Käferfreundin

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Zitat von milano30:
Weiß nicht ganz wie du das meinst. Ich hatte Grenzen noch und nöcher. Mein Vater war depressiv, cholerisch und ein Despot, meine Mutter Co-Abhängig und hat kaum Grenzen.

Daher wohl die teuflische Mischung in mir.


Oh, extrem!
Ich gut bürgerlicher auf beziehungspulverfass meiner Eltern, die mir im Prinzip wenig erlaubten.

Was tust du, um zu dir selbst zu finden und das Loch im Herzen zu füllen? Hast du was herausbekommen über die Therapie?

12.06.2019 16:23 • #14


milano30


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Bei ihm weiß ich nur, dass er eine gestörte Beziehung zur Mutter hat und seinen Vater vergöttert. Die Eltern sind getrennt. Er hat keine gute Beziehung zu seinem Bruder und seltsame zu seinen Schwestern. Aber egal ich mag das nicht mehr analysieren. Das wirklich nicht (Fortschritt ick hör dir trapsen)

12.06.2019 16:27 • #15




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