Zitat von unbel Leberwurst:Naja, die Experten sind ja schon recht deutlich der Meinung, dass es keinen Sinn mehr hat mit den beiden. Aber selbst die, die an das Gute glauben, sind sich ja recht einig, dass von ihr eine Veränderung kommen muss. Tja, danach sieht es nach ihren gezeigten Reaktionen gestern aber nicht wirklich aus. Der Hoffnung, ...
Das gesamte Verhalten der EF, so wie vom TE beschrieben, weist auf einen physischen Narzissmus, einer
krankhaften Persönlichkeitsstörung, hin. Auch Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung
verdienen Liebe und Zuneigung. Durch ihre massiven Schwierigkeiten im Umgang mit anderen lässt sich
jedoch oft keine für beide Seiten erfüllende Partnerschaft erreichen. Narzissmus ist nur dann therapierbar,
wenn nach einer eindeutigen Diagnose der Patient dazu willentlich bereit ist. Alleine daran scheitert es oft,
da Narzissten sich nicht für krank halten und das nicht zulassen. Letztlich leben Narzissten in einer eigenen
Welt, mit anderen Werten und sie können nicht wirklich lieben. So habe ich das insgesamt jedenfalls ver-
standen.
Eine Veränderung kann nur von ihr aus erfolgen. Dazu gehört zuallererst eine fachärztliche Diagnose und
ihre Bereitschaft und festen Willen, sich helfen zu lassen. Der TE kann das nicht leisten, aber er kann sie
dabei unterstützen, ihr zur Seite stehen, Mut machen und als Motivation eine für sie hilfreiche Perspektive
bieten. Das kann als Gesamtpaket ein Weg für eine Lösung sein.
Für mich gibt es nur zwei Lösungen:
1. Sich aus der unguten, toxischen Ehe sauber und möglichst friedlich, einvernehmlich, mit einer guten Eltern-
ebene, zu lösen.
Oder:
2. Den beschriebenen Weg versuchen, zu realisieren. Das würde viel Kraft kosten, ohne Erfolgsgarantie.
Ein nur verbleiben in der Situation wäre für mich keine Option.
So wie die 1. Sitzung beim Therapeuten abgelaufen ist, ist bei ihr ein typisches Verhaltensmuster einer Nar-
zisstin mit Unsicherheit, Ängsten und ihren Reaktionen, erkennbar.
Bei AndiY zeichnet sich ja ab, welchen Weg er letztlich gehen möchte. Niemand läuft in seinen Schuhen und
niemand, außer er selbst, seine EF und die Kinder müssen mit den damit verbundenen Konsequenzen leben
und klarkommen. Ich wünsche ihm das er die richtige Entscheidung trifft, die auch im Rückblick sich als ein-
deutig richtig erweist.
@AndiY, ich lese gerade, dass du den Faden erst einmal ruhen lassen möchtest. Ich denke, das ist eine
richtige und kluge Entscheidung auch um einen freieren Kopf zu bekommen. Ich wünsche dir alles Gute
und würde mich freuen, wenn du dennoch gelegentlich dich hier melden würdest, wie es bei dir weiter
gegangen ist.