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Die heutige Impulsfrage

Worrior
@Sincerite
Es gibt Menschen die gelernt haben andere zu manipulieren und sie genießen diese Macht.
Sie können nicht genug davon bekommen.
Sie sagen dass sie dich lieben, ohne dich nicht mehr leben wollen.
Solange Du funktionierst, ihnen dienlich bist.
Du glsubst es, Du willst es glauben und gibst und gibst, ehrlich und loyal.mit aufrichtigen Gefühlen.
Doch sobald Du einmal hinterfragst, einmal nein sagst, siehst Du ihr wahres Gesicht.
Sie behandeln Dich dann als hättest Du ihnen nie etwas bedeutet.
Bis Du brichst, bis Du wieder nachgibst, weil Du Dir so sehr wünscht dass es wieder so wird wie es war.
Dann beginnt das Spiel wieder von vorne.

Wenn Du es durchschaust, dass ihre Versprechen an die Bedingung gebunden sind Dich selbst aufzugeben, dass es nie um Dich ging, dann gehst Du.
Sie sagen dann dass Du Schuld bist dass Du kalt und böse bist oder sogar dass Du ein Monster bist.
Dann musst Du den Menschen gehen lassen mit dem Du die Ewigkeit verbringen wolltest und merkst dass Deine Liebe alleine nicht reicht.
Du brichst und Dein Herz schreit.
Wenn Du aber dann wieder gerade stehst bist Du stärker als je zuvor, aber Du bist nicht mehr derselbe Mensch.
Du bist dann nicht böse oder kalt und Du bist kein Monster aber Du bist dann anders.

x 2 #346


S
@Worrior
Danke dir!
Ich fange schon an, mich zu verändern. Aber ich bin noch nicht fertig.

x 2 #347


A


Die heutige Impulsfrage

x 3


S
@Worrior
Ich habe deine Mitteilung mehrmals gelesen, Wort für Wort, und es trifft fast alles auf mich und meine Geschichte zu.
Danke noch mal!

x 1 #348


Gast555
@Sincerite

Zitat von Sincerite:
Es macht mich gerade traurig, weil ich erkenne, dass da bei mir etwas gekoppelt ist, was nicht gekoppelt sein sollte.

Das solltest Du nicht persönlich nehmen! Es ist typisches Symptom einer solchen Art von Beziehung nicht Dein individuelles Thema (und erst Recht nicht Dein individueller Fehler).

x 2 #349


Gast555
Zitat von Sincerite:
@Gast555 Ich würde gerne wissen, was du mit "klebrigen Mist" meinst.

Beschämungen, Abwertungen, die ich nicht abwehrte/abwehren konnte, die sich an mich dran geklebt haben....

x 2 #350


Gast555
Zitat von Gast555:
Ich habe Dich sehr geliebt. Ich danke Dir für Schönes und Liebevolles. Für das was ich neu durch Dich kennenlernen konnte oder an das ich erinnert wurde. Der Preis war leider sehr hoch, ich zahle weiter ab. Fehlst mir noch immer in einigen Momenten, wird vielleicht nie ganz weggehen, vermutlich auch nie ganz der Schmerz über das wie es hätte auch sein können. Ich mag Dich nicht mehr aus der Ferne lieben. Ich lasse mich jetzt frei. Pass auf Dich auf.

(Weil ich es mir in Erinnerung bringen will, wenn ich es wieder brauche auch hier reinkopiert)

x 4 #351


Herbstmonat
Liebe @Gast555,

dieser Dein gleich partiell zitierte Post geht mir nicht aus dem Kopf:

Zitat von Gast555:
Ich denke tatsächlich, dass ich - wenn ich Stand heute eine neue Liebesbeziehung eingehen würde - meinem neuen Liebespartner eine schlechte Variante meiner selbst zumuten würde.


Ich habe neulich noch ähnliches im Denk-dir-was-Thread gepostet, nämlich den Gedanken, was wir ohne diesen Schatten mehr an Freude, mehr an Wirksamkeit, mehr an Selbstwert und Ausstrahlung (etc.) hätten.

So wie Du es schreibst, weckst Du den in mir schlummernden Optimisten zum Widerspruch, jedenfalls was die Außenwirkung angeht. Auch mir selbst gegenüber.

Also... wenn Du Deinen neuen Liebespartner ausgewählt hast (oder besser Ihr Euch), dann hat er doch genau die Variante gefunden, die Du aktuell bist - und er findet sie toll. Dass es da eine Gast555 mit noch mehr Power, noch mehr Zwinkern, noch mehr Lebensfreude und verrückten Ideen gibt, ist ihm anfänglich gar nicht bewusst - vielleicht sieht er die aber auch schon und nur Du hast das Gefühl, die 100% Gast555 wären nicht da.

Dazu passt gut, was Du noch schreibst:

Zitat von Gast555:
Gleichzeitig habe ich inzwischen wirklich den Verdacht, dass ich den "klebrigen Mist" erst dann weiter von mir abgelöst bekomme, wenn ich neue, wohltuende Erfahrungen in einer Liebesbeziehung mache.


Ob es eine Liebesbeziehung sein muss, die den klebrigen Mist (bei mir: den Schatten) entfernt, weiß ich nicht. Der liebe @Scheol schrieb oben irgendwo, dass negative Erfahrungen durch positive überschrieben werden können. Ob die zur Überschreibung geeigneten Erfahrungen immer kongruent sein müssen (Liebesbeziehung geht nur mit Liebesbeziehung, Katze geht nur mit Katze, Du weißt schon), fragen wir Scheol.

Ich glaube an das, wie Du es schreibst. Mit einer neuen Liebesbeziehung kannst Du den Summs ablösen, das passiert dann fast von selbst. Ich habe diese Erfahrung in den letzten 15 Jahren zwei mal machen dürfen. Erforderlich ist aber, dass Du wirklich schon so weit bist - und die Krux ist, dass man diesen Zeitpunkt des so weit Seins nicht erkennt. Oder vielleicht nur dann erkennt, wenn der/die richtige neue Liebe da ist und man schon einen Schritt weiter ist und zugelassen hat. Sich getraut hat, das zuzulassen.

Ich habe das die letzten male (rückblickend) als ein Überblenden von Trennungsschmerz bei irgendwo 4-6/10 - Pu., neu kennenlernen, man wird angebahnt - zu Null Trennungsschmerz und Glück im Neuen Empfunden.

Auf die eine oder andere Weise wird Dir das passieren.

He, Du wirst im Hier und Jetzt und in zukünftigen Hieren und Jetzen immer die bestmögliche Variante von Gast 555 sein!

Ich jedenfalls finde die jetzige Variante von Dir toll und stehe damit hier ganz bestimmt nicht alleine.

x 1 #352


Gast555
@Herbstmonat
Das ist ganz arg lieb von Dir und bedeutet mir viel. Danke.

(Die abers und wenns und Zahlenspiele mit den +10-15 und die ganzen pessimistischen Einwände lasse ich mal eben weg und freue mich über Deinen Kommentar).

Aber zu Dir: Du hast persönliche Erfahrungen damit und ich bin mir sicher, dass Du schon bald wieder neues Glück finden wirst. Ganz einfach weil Du bist wie Du bist.

x 1 #353


Herbstmonat
Zitat von Gast555:
dass Du schon bald wieder neues Glück finden wirst. Ganz einfach weil Du bist wie Du bist.


Daaas, liebe @Gast555, steht auf einem ganz anderen Blatt. Danke aber für Dein liebes Kompliment. 🤗

Denke ich bei Dir allerdings genauso.

#354


S
Zitat von Gast555:
Beschämungen, Abwertungen, die ich nicht abwehrte/abwehren konnte, die sich an mich dran geklebt haben....

Sein Verhalten sagt mehr über ihn aus , …..als über dich !

wir werden so erzogen , das wir uns vertragen sollten und das Händchen geben sollen.

das es solch Tox gibt , wird uns als Kind nicht beigebracht.

Wir gehen davon aus das wenn wir uns nett und freundlich verhalten die andere Person es auch tut,

nur bei einem Tox ist es so als wenn wir in einem Tigerkäfig steigen mit dem Gedanken wir tun dem Tiger nichts , also wird der Tiger uns auch nichts tun. Das ist grundsätzlich falsch!

zu hoffen das der Tox seinen Fehler selbst erkennt , ist falsches hoffen.

wenn wir denken , wenn wir eine Person nur noch mehr lieben müssen , das diese uns dann irgendwann zurück lieben muss , ist auch falsch.

der Tox verfügt über kalte emphatie , er sieht unsere Wunden , unsere Wünsche , unsere Träume unsere Ängste, und er wird diese „Knöpfe“ „Wunden“ gnadenlos gegen ein selbst verwenden um einen , um seinen Vorteil zu bekommen.

Sein Gehirn lässt gar kein anderes Handeln zu.

#355


S
@Gast555
Zitat:
ich finde mich ein wenig in folgendem Dilemma wieder und komme damit dann doch wieder auf Deine Fangfrage (ähm, wow) @Scheol zurück. Ich denke tatsächlich, dass ich - wenn ich Stand heute eine neue Liebesbeziehung eingehen würde - meinem neuen Liebespartner eine schlechte Variante meiner selbst zumuten würde.

Warum darf die Person, die dich aussucht nicht so nehmen, wie er es für richtig empfindet?

Würdest du denken, dass die Person, die deine jetzige Version und mag nicht ehrlich schätzt und mag?

Es gibt Begriffe in der Traumatologie, unter anderem, dass nicht gelebte Leben. Es bedeutet, dass wir so lange die Vermeidung gehen, dass wir gar nicht mehr am Leben teilnehmen.

Wir flüchten davor, wieder den Schmerz zu spüren, den wir schon einmal gespürt haben. Also vermeiden wir es.

Ich weiß nicht, wie gut du in Psychologie bist Und ob du dich in dem Bereich auskennst, und habe dir hier von Siegmund Freud und von Carl Jung die sehr bekannt sind und anderen einige Texte mal zitiert.


Sigmund Freud sagte
Wir warten nicht darauf, geheilt zu sein. Oft erkennen wir erst in Beziehung was in uns noch Heilung braucht.


Carl Jung sagte
Du brauchst sowohl in der Arbeit als auch Spiegel durch andere Menschen. Ohne Beziehung bleibt manches Teil von uns unsichtbar.


Mary Ainsworth sagte
Heilung geschieht oft im sicheren und korrigierenden Beziehung nicht erst davor


John Bowlby sagte
Darauf zu warten, vollständig geheilt zu sein, kann ich genau von dem Umfeld fernhalten, dass Heilung erst möglich macht.


Carl Rogers sagte
Du musst nicht repariert sein, um geliebt zu werden. Oft ist es gerade angenommen zu werden, wie man ist, was Heilung ermöglicht.


Donald Winnicott sagte
Du musst nicht vollständig geheilt sein. Es reicht echt zu sein und In einer gesunden Beziehung gehalten zu werden


Ich selbst war mit einer Frau zusammen, die nicht die beste Erfahrung gesammelt hat. Ich wollte sie, weil sie mir gefallen hat.
Sicherlich habe ich gemerkt, dass es da einige für mich aus meiner Perspektive kleine Probleme gibt, die mich nicht weiter gestört haben.
Mit dem Wissen von heute Wird es aus ihrer Perspektive ganz anders ausgesehen haben. Aber wie gesagt, für mich war das kein Hindernis.

Ob diese Aussage, dass man sich so nicht anbieten möchte, schon ein selbst schädigendes Verhalten ist, würde ich behaupten ja.

Der Mensch ist Es gewohnt, in der Sippe zu leben. Bei der Aussage würden wir uns selbst isolieren und somit selbst schädigen.

Der Begriff Traumata, oder Trauma ist auf eine Art so gewaltig, aber auf der anderen Seite sehr filigran.

Zitat:
Gleichzeitig habe ich inzwischen wirklich den Verdacht, dass ich den "klebrigen Mist" erst dann weiter von mir abgelöst bekomme, wenn ich neue, wohltuende Erfahrungen in einer Liebesbeziehung mache.

Hier gibt es ein Thema, was über 3000 Seiten hat. Über 30.000 Beiträge von verschiedenen Mitgliedern. Muss ich damals sehr viele Personen ausgetauscht haben über ihre Erfahrungen mit toxischen Partnern.


Dort sieht man sehr genau, dass Partner, Menschen, diese Mitglieder hier emotional Schwerst verletzt haben.

Also ein Traumatyp II, ein Man made Desaster. Ein Trauma Typ II , Ist nicht so leicht zu bearbeiten, und aufzulösen wie ein Traumatyp I , Ein Unfall, ein Sturz, oder Ähnliches.

Bei einem Menschen gemachtes Desaster, Denkt man, dass die ganze Spezies Mensch die ganze Welt nicht mehr vertrauenswürdig ist. Und deswegen geht man in die Vermeidung, geht in den Fluchtmodus, in die selbst Sabotage.

Wenn wir bei YouTube ein Video raussuchen, wo ein Hund nicht die beste Erfahrung gemacht hat, wo ein empathisch Mensch sich mit Geduld, in den Hundezwinger setzt und wir den Hund dann beobachten wie der reagiert, können wir sehr genau unsere Innenwelt sehen.

Der Hund kauert in der Ecke und schaut nicht hoch, weil was man nicht sieht, ist nicht da, denkt man in dieser Situation.

Irgendwann wird man das Tier sehen, Das ist etwas in sein Vertrauen kommt. Es wird den neuen Besucher dir ganz normal da sitzt, und das Tier nicht beachtet, die Möglichkeit geben, diesen unbekannten zu beschnuppern. Das Tier kommt langsam in sein Vertrauen.
Also, wir sehen hier sehr deutlich, dass das aktiv wären, das langsame auf den Menschen zu gehen. Wichtig ist, um Vertrauen aufzubauen, und zu sehen, und zu erkennen, dass diese Person doch vielleicht ganz anders ist als wie die Person, die uns Gewalt angetan hat.

Sicherlich haben wir dann noch ein Denken, dass der „toxische Geliebte“ Mensch Ja unser Vertrauen hatte, dass diese unbekannte Person kein Vertrauen bis hier und jetzt genießt und somit es ja schon zum Scheitern verurteilen sein müsste.

Hier ist also Geduld, gefragt von beiden Seiten.

Zitat:
So kann ich doch in einem Lebensbereich, vielleicht auch bezogen auf bestimmte Aufgaben, ein gutes Selbstvertrauen haben (als Beispiel mal der Beruf) und in anderen Bereichen mich mit Unsicherheit quälen (z.B. in Bezug auf eine neue Partnerschaft).

Mit einer Person zum Beispiel gut im Beruf ist, würde ich ihn raten, dort noch mehr Selbstbewusstsein zu sammeln und mit Menschen zu interagieren.

Um eben noch mehr Selbstbewusstsein der Hinsicht aufzubauen. Aber auch hier ist der Mensch mit anderen Menschen in Kontakt, was helfen könnte, die schlechte Erfahrung zu überschreiben Aus der Partnerschaftlichen Beziehung.

Auch wissen wir, dass wir nicht mit Reden dieses Thema auflösen können. Was ich immer noch empfehle, sind zum Beispiel Selbstverteidigungskurs, wo die Person mit den Körper arbeitet, und auch selbst sieht, und merkt, dass er Möglichkeiten hat, selbst und eigenständig mit gewissen Techniken aus einer Situation heraus zu kommen. Was auch wieder selbstBewusstsein Entwickelt.

Auch interagiert man hier bei einem Selbstverteidigungskurs, mit anderen Menschen, vielleicht auch mit anderen Männern und merkt, dass man sich diese mit gewissen Techniken auf Abstand halten kann. Aber auch hier merkt man, dass Sport verbindet und man vielleicht normale, sympathische Kontakte aufbauen kann, die nicht letztendlich in einer Beziehung ändern müssen. Aber wir merken hier, dass andere Person eben nicht so toxisch sind.


Zitat:
Und dennoch wirkt sich das bestehende oder fehlende Selbstvertrauen in einem Bereich auf das Selbstvertrauen in anderen Bereichen aus.

Aber auch das kann man versteckt verpackt lernen, in dem man wieder in sein Vertrauen kommt. Die unterschwelligen Ängste, wenn ein Mann oder eine Frau ein anlächelt, können schon enorm sein nach solcher toxischen Beziehung.

Nur kann man sich sagen, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, aus dieser Situation wieder herauszugeben. Aber eben auch mal probieren, gewisse Kontakte zu halten, um daran zu üben.

#356


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