Zitat von Dracarys: Für mich gilt: nicht sinnvoll und platzsparend alles verkramen, sondern nur zu besitzen, was man wirklich braucht.
Nicht nur braucht, sondern auch wirklich liebt - so bescheuert es klingen mag.
🙈 Bin nicht spirituell unterwegs oder ähnliches, aber mittlerweile habe ich so einen Spleen, dass ich Dinge entsorge und teils durch Neues ersetze, was ich auch wirklich richtig, richtig toll finde. Seien es noch so banale Sachen, es muss zwar auch funktional sein, aber auch gut aussehen und mich begeistern . Dafür gebe ich dann gerne etwas mehr Geld aus, aber ich finde es macht sich bezahlt, weil es motiviert, auszumisten und nicht so viel neuen Kram zu kaufen, den man womöglich noch regelmäßig ersetzt durch noch mehr Kram. Wenn ich bedenke, wieviele Kugelschreiber, Stifte usw. ich hatte, die noch nichtmal ihre Funktion richtig erfüllten und dann auch nach hässlich waren … oder Geschirr, was ich nicht benutze und auch nie gleichzeitig soviel Besuch hatte, dass ich jeweils 8 Sekt-, Likör-, Biergläser … gleichzeitig nutze. Da hab ich mich irgendwann gefragt, was ich mir all die Jahre dabei gedacht hab, bloß darauf zu achten, dass sowas im Haushalt ist, während die Praxis gezeigt hat, dass ich es schlicht nicht brauche.
🤷🏻♀Das Ausmisten musste ich lernen. Ich hab mittlerweile, denke ich, einen guten Mittelweg gefunden zwischen Verkaufen, Verschenken und Wegschmeißen. Mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn alles geordnet und sauber ist und ich Energie nicht darauf verschwenden muss, zu überlegen, was ich als nächstes kaufen möchte - sondern zufrieden damit bin, was ich habe.
Ein Vorteil ist auch, dass man weniger aufräumen muss, je weniger man hat. Auch bei Klamotten hat es mich genervt, dass sich Wäscheberge ansammelten. Total unüberschaubar und darunter auch Teile, die ich nur anzog, weil alles andere im Wäschekorb war.
