ramona76
Gast
@Dola ich habe ihn mehrfach gesagt was mich stört und was ich mir wünsche. Aber habe immer nur zu hören bekommen das er für seine Freunde da ist und o ich kein Verständnis hätte. Ich glaube ich habe es einfach zu lange mitgemacht. Freunden helfen finde ich sehr wichtig, aber nicht so oft wie er es gemacht hat. Er war ja an machen Tagen öfter dort als bei uns.
Ich gehe arbeiten. Bin Zahnarzthelferin. Seit 1 1/2 Wochen ist mein Urlaub (es war der schlimmste meines Lebens, bis jetzt) vorbei und ich bin froh wieder arbeiten gehen zu können. Freunde habe ich leider nicht so viele. Aber auch 2 gute Freundinnen helfen wirklich sehr. Gehe oft mit einer Freundin spazieren mit den Hunden ... und da unterhält man sich auch ganz gut und diese Freundin macht mich auch hier und da immer wieder darauf aufmerksam wie unglücklich eigentlich die ganze Zeit war und immer noch Hoffnung hatte das sich das ändert.
@Anja,
ganz lieben Dank für Deine Worte.
Es war für mich auch nie ein Problem das seine Freunde einen hohen Stellenwert haben. Bis seine "Freundin" aus Australien mit einem ganzen Koffer Probleme zurück kam. Ich glaube er hat sich die letzten 2 Jahre auch so emotional auf sie eingelassen.... Überlege doch mal Ihre ganzen Probleme.... Die hat mein Mann dann auch irgendwann mit zu uns nach Hause gebracht.
Er sagt immer, sie wäre überhaupt nicht sein Typ und auch viel zu anstrengend und chaotisch und er würde sich nicht auf sie einlassen..... Naja, sagen kann Mann ja viel....
Eigentlich kann ihn in seiner Einstellung und Sichtweise zu der Trennung und Begründung keiner Verstehen. Sie sagen, so was macht man nicht und man sollte kämpfen und er steckt bestimmt in einer Midlife Crisis u.ä. Hatte ich auch gedacht. Aber Rückwirkend, man hat ja sehr viel Zeit mit Grübeln verbracht weiß ich, dass mich seine Einstellung zu manchen Dingen schon sehr verschreckt haben, da ich ihn so nicht kannte. Er aber immer negativer wurde. Ich habe oft sachen angesprochen und geredet....
Wir haben auch immer über alles geredet. Sehr viel sogar. Das hatten wir viele voraus. Aber heute stelle ich mir die Frage, wann haben wir aufgehört auch über uns zu sprechen? Als die Probleme der "Freundin" immer mehr wurden. Dann war sie und deren Ex-Freund das Gespräch am Frühstückstisch.
Liebe und Geborgenheit? Habe ich nicht wirklich viel erfahren. Immer gehofft.
Unternehmungen als Familie? Sehr, sehr selten. Ich und meine Tochter mussten immer bitten und betteln. Außer einkaufen und Handballspiele unserer Tochter haben wir kaum mehr was gemacht.
Ich habe das Gefühl, er geht wieder zurück in seine Jugend. Hört sich Kassetten mit Musikaufnahmen von früher an.... stellt wieder Vergleiche hier und da an. Und ist glücklich nur mit seinen Freunden.