michat78
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Erst das Positive, meine zukünftige Ex-Frau wohnt seit 4 Wochen in ihrer eigenen Wohnung.
Endlich fange ich an etwas durchzuatmen. Umzugsplanung ihrerseits war ein mittelschwere Katastrophe sodass ich auch noch aktiv am Umzug und bei der Einrichtung der neuen Wohnung mitgewirkt habe, obwohl ich es eigentlich nicht machen wollte. Aber sonst wäre sie immer noch bei mir im Haus und danach hatte ich nach den letzten 4 Monaten überhaupt kein Verlangen mehr. Die Scheidungsvereinbarung beim Notar ist beglaubigt, im Grundbuch stehe nur noch ich und auch der Hauskredit läuft nur noch auf meinen Namen. Also alles super werden sich die meisten jetzt denken!
Leider ist das Leben aber weiterhin kein Ponyhof.
Große Sorgen und Kopfzerbrechen bereitet mir meine Tochter und der Umgang zu ihrer Mutter. Angedacht war ja ein Wechselmodell, 1 Woche hier, 1 Woche da. Ich bin der Meinung das unsere gescheiterte Beziehung nichts mit der Elternebene zu tun hat und unser Kind gleiches Anrecht auf Mutter und Vater hat. War alles besprochen und sollte umgesetzt werden. Aktuell wohnt meine Tochter jedoch ausschließlich bei mir, ihre Mutter holt sie nur stundenweise ab um Unternehmungen zu machen und ist zum Schlafen wieder da.
Warum?
Hier spuckt mir die Promiskuität meiner Ex mächtig in die Suppe. Ich weiß dass mich ihr Sexualleben nichts mehr angeht. Leider habe ich Kenntniss erhalten das sie wildfremde Typen zum GV in ihre Wohnung einlädt, obwohl es eine No-Go-Area sein sollte. Wir hatten das Thema gemeinsam besprochen. Hotels, Parkplätze, fremde Wohnungen oder Clubs, alles okay. Kann sie machen wie sie möchte, ihr Ding. Aber die Wohnung wo meine Tochter ein 2. Zuhause bekommt sollte tabu sein. Ich habe sie dann damit konfrontiert, nach langem Leugnen hat sie mir dann unter Tränen gestanden es wäre doch die Wahrheit. Sie hätte sich da aktuell nicht im Griff, würde jedoch verstehen dass es doch zu weit geht.
Wir waren draufhin bei einer Beratungsstelle der Caritas, auch dort haben sie ihr dringend geraten sich therapeutische Hilfe zu holen da der Trieb alle Barrieren bei ihr einreisst. Und nun wartet sie auf den Beginn der Therapie Mitte November.
Unserer Tochter haben wir erzählt das ihr neues Zimmer noch Zeit braucht, ihre Mama erstmal in der neuen Umgebung ankommen muss. Ich merke aber wie sehr sie ihre Mutter vermisst.
Ihr seht, es ist ein verdammter Spagat. Und man versucht nach beste Wissen und Gewissen zu handeln.
Ich hoffe es gelingt mir und halte euch auf dem Laufenden.