Ich möchte weiterhin auf die zahlreichen Kommentare eingehen.
Zitat von marina1974:Wie oft muss denn der TE auf Dienstreise?
Ich bin nicht im Außendienst. Wir bauen ein Auslandsgeschäft auf und ich sollte einmalig meinen Chef begleiten. Dies kommt sehr selten vor.
Zitat von unbel Leberwurst:Also, du erwartest, dass sie kämpft, gleichzeitig sagst du ihr aber, dass sie dich in Ruhe lassen soll.
Da sind deine Erwartungen und deine Worte aber sehr widersprüchlich.
Und Körperkontakt darf sie ja anscheinend auch noch nicht wieder suchen.
Wie soll sie dir denn ohne einen gewissen Alltag zeigen, dass Du ihr wichtig bist?
Und wie soll sie genau bereuen? Ich denke, dass sie genau das tut.
Aber wie soll sie das zeigen? Weinend vor dir auf den Knien rutschen? Dich täglich um Entschuldigung bitten?
Im Büßerhemd rumlaufen?
Ich über Spitze gerade vielleicht etwas, aber wie genau stellst du dir das wirklich vor?
In Ruhe gelassen zu werden habe ich in meiner ersten Reaktion gesagt. Wir haben nun zwei direkte Gespräche führen können. Darin habe ich auch geäußert, dass wir weitere Gespräche führen müssen, sofern sie daran interessiert ist. Beim direkten Körperkontakt fühle ich mich einfach unwohl. Hier greift wohl das Kopfkino bei mir. Ich finde, dass es kein Fehler ist dies zu äußern.
Zitat von darkenrahl:Ob es ein ONS war oder doch mehr, das wissen nur der Nachbar und die Frau.
Ich "glaube", dass es tatsächlich nur ein ONS war und keine Affäre. Dies beruht aber nur auf meinem Gefühl aus den Gesprächen und wie sie sich mir gegenüber verhalten hat. Wobei ich aber selbst nicht weiß, ob ich meinen Eindrücken trauen kann.
Zitat von paulaner:Mal ganz ehrlich. "Normalerweise" läuft sowas doch meistens so:
Der Abend ist nett, lustig, vielleicht ein bisschen flirtig. Dann geht man gemeinsam nach Hause und macht den "Fehler" sich noch auf ein Glas Irgendwas einladen zu lassen. Tja...und dann...
Natürlich hat man dann Lust. Natürlich spielen dann Hormone (Adrenalin usw.) eine Hauptrolle.
Und etwas später liegt sie dann neben ihm und denkt "Sch..., Sch..., Sch...! Was habe ich jetzt gemacht? Ich muss weg hier".
Natürlich wollte sie ab irgendeinem Moment.
Aber zu behaupten, dass das sozusagen die Planung war, ist eben schlichtweg Spekulatius.
Den Eindruck habe ich auch, dass es sich so zugetragen hat. Ich kann natürlich nicht sagen ab welchem Zeitpunkt und über welchen Zeitraum es gewesen ist. Es war ein klassisches Weinfest auf Marktplatz der Stadt mit Bänken, Tischen, Ständen, einer Bühne. Da trifft man natürlich viele Bekannte, das ist nicht unüblich und kennt wohl auch jeder. Als das Fest endete haben sie beide den Heimweg angetreten. Aus seinen selbst angebauten Weintrauben macht er eigens Wein. Das war der Grund, weshalb sie mit zu ihm ist. Zuerst in den Garten, dann in die Wohnung um den Wein zu probieren. Was danach geschah kann ich im Moment nicht beantworten.
Zitat von Freundin:und zu gleich wissen wir noch nicht ganz genau ob wirklich Reue dahinter steckt!
Wie erkennt man Reue, wenn man selbst gerade keinen allzu klaren blick auf die Situation hat.
Zitat von Freundin:Es gäbe nämlich noch die Option, dass der Nachbar schon länger ein Auge auf die Kirsche in Nachbarsgarten hat, und diese unter Druck gesetzt hat mit Worten wenn dus deinem Mann nicht sagst , sags ich ihm!
Das ist ein guter Punkt, der mir auch in den Sinn kam. Den Nachbar habe ich immer als netten und zurückhaltenden Menschen kennengelernt. Er hat eine gescheiterte Beziehung mit einem 100 km entfernt lebenden Kind. Zwischendurch mal eine Beziehung, die aber nicht zum Zusammenziehen führte. Ich glaube allerdings nicht, dass er sie unter Druck gesetzt hat, sondern eher dass er die Möglichkeit ergreifen wollte um mir die Frau auszuspannen. Dann hätte er sie wohl nicht erpresst. Das würde nicht passen.
Zitat von Nathan-2:Das größte Problem sehe ich darin dass es ausgerechnet der Nachbar war. Wie schon geschrieben muss ja wohl eine gewisse Symathie bei der EF für den Nachbarn vorhanden gewesen sein sonst hätte sie sich ja wohl nicht trotz Alk. darauf eingelassen mit dem Nachbarn zu schlafen. Der erste Lösungsansatz wäre demnach wohl dass entweder der Nachbar wegzieht oder der TE damit er beim Anblick des Nachbarn nicht immer daran erinnert wird was vorgefallen ist.
Sympathisch war er, das hätte ich auch als Mann gesagt. Ihr meint also, dass sie ihn auch schon vorab sexuell attraktiv fand?
Eigens alles zu verkaufen, dort wo die Kinder aufgewachsen sind und man sich wohlfühlt das klingt ja schon nach ungewollter Vertreibung.