Solange der TE nur mutmaßt, dass seine Frau eine Affäre hatte, ihr, wenn sie sagt "Nein, da war nichts! Ich hatte nur ein wenig Herzchen in den Augen, weil er mich im Gegensatz zu Dir betüdelt hat!" nicht glaubt und ihn die Frage, was Kollegen, Nachbarn und Pastors Katze wohl zu all dem sagen, mehr beschäftigt als seine Ehe evtl. zu retten - solange wird es keinen Neuanfang geben. Ist dann auch besser so.
Ich sehe zwei Optionen:
Entweder (mit Unterstützung der Eheberatung) zu gucken, was künftig in der Beziehung anders/besser als in der Vergangenheit laufen soll. Das was gewesen (bzw. nach Aussage seiner Frau eben NICHT gewesen) ist, abhaken und nach vorne zu gucken
Oder seitens des TE weiter zu sammeln (was alles gewesen sein könnte, wer was angeblich wem gesagt hat, wer wie ihn angeguckt hat, wo wer getuschelt hat - selbstverständlich über ihn!

), über diese ganze Eventualitäten eine Exceltabelle zu erstellen, um dann zu sagen: Da sind mir zu viele unbekannte Faktoren, ich beende die Ehe.
Das ganze Elend kann man natürlich auch mit beknackten Ideen noch verlängern. Indem man z. B. (wie hier vorgeschlagen) sagt "Duhuu - ich hab aber total klare Beweise für Deine Fehltritte, jetzt gib es endlich zu!" Ja - und was, wenn es denn tatsächlich nichts zuzugeben gibt? Die Möglichkeit gibt es ja immerhin auch. Diese Variante ist für mich übrigens auf Britt-am-Mittag-RTLII-Niveau, da sag ich nichts weiter zu.
@AUS123 Es liegt an Dir. Du musst Dir die Karten legen, ob Du Deine Frau noch liebst, ob Du ihr noch bzw. wieder vertrauen kannst und ob Du eine gemeinsame Zukunft mit ihr siehst. Und dann muss Deine Frau dasselbe für sich entscheiden. Falls - und diese Möglichkeit gibt es! - Du ihr tatsächlich völlig zu unrecht misstraut hast, dann wird es nämlich für sie auch nicht einfach, sich wieder auf Dich einzulassen.
Ich wünsche Euch beiden alles Gute!