Zitat von Jojo7: wenn die Ehefrau und die Kinder weinen und leiden?
Macht die glücklicher Gefühl sogar abhängig oder süchtig?
Solche Männer sind lange Zeit aggressiv und egoistisch.
Du stellst die falschen Fragen.
Warum leidest Du? Woran leidest du?
Aggressivität ist eine Eigenschaft, die der Höhlenmensch brauchte, um zu Überleben. Viele sind irgendwie immer noch in der Höhle, haben sich mehr zurück, als vor entwickelt. Gesunden Egoismus braucht man, um sich abzugrenzen.
Bist Du süchtig? Nach Glück? Nach Geborgenheit? Nach Zweisamkeit? Bist Du abhängig?
Bei einer Trennung leiden nicht nur der alte Partner, Kinder, Haustiere, auch der, der diese inszenierte, leidet. Das soll jetzt keine Verteidigung seiner Maßnahmen sein, aber das Wesen einer Trennung ist, das man Situationen für sich bessern will. Wenn man den Arbeitgeber wechselt, obwohl dies ja auch eine Art von Trennung ist, wird weniger Aufhebens gemacht.
Und als Ehepartner leidet man ganz anders als Kinder. Kann ja sein, das die Kinder mehr leiden, weil die Mutter so leidet. Nicht weil der Vater so fehlt. Kinder haben sehr feine Antennen, auch wenn sie nicht alles so eindeutig benennen können, wie Unsereins.
Als Ehepartner trauert man um Dinge, die vorher so viel Glück bedeuteten. Um Lebenspläne, die nicht mehr erfüllbar sind. Was mich immer so geärgert hat, an der Sache an sich, das ich bis zu dem Punkt nie das Gefühl hatte, wir, er wäre unglücklich. Den Eindruck, einer spontanen Entscheidung, aus dem Stand heraus getroffen, ohne groß überlegt zu haben, schlich sich ein.
Und die Wut, das er nichts erwähnte, bis er für sich die Entscheidung traf, das er geht und sich anderswo neu ein Nest baut.
Das er all dies einfach so machte, das ich nie in Zweifel gezogen hätte, er wäre noch glücklich mit uns.