Ich weiß meine Meinung zu diesem Thema hier ist nicht gerade populär, aber dennoch finde ich die momentane Entwicklung sehr schade.
Zitat von klene: Wenn die ganze Sache ein Gutes hatte dann die Erkenntnis, dass mir das nie wieder passieren wird. Ich werde mich nie wieder in einer Beziehung hinten anstellen.
Zitat von Löwin45: Hätte er nicht versuchen müssen, zuerst einmal andere Wege zu suchen, bevor er diesen radikalen, egoistischen Schritt geht und seine Frau mit 4 kleinen Kindern verlässt?
Geht es immer nur um sein eigenes kleines Wohl - losgelöst von allen Beteiligten?
Wenn die TE schreibt, wie werde sich nie wieder für einen Partner hinten anstellen, wird Applaus gespendet, wenn es der EM tut, ist es egoistisch und falsch? Hat was von Doppelmoral, finde ich.
Zitat von Löwin45: Auch für diese Kinder hatte er sich einst entschieden - lass dir da bloß nix einreden und nimm ihn nicht aus seiner Pflicht.
DAS hatte der Mann eben nicht. Da hat die TE eine "egoistische" Entscheidung getroffen. Ich sage nicht das sie falsch ist, da es ihr gutes Recht ist, dieses Kind zu bekommen, aber sie hat auch damit eine Entscheidung gegen ihn getroffen und nur für sich getroffen. Nun traf er eine für sich und gegen sie. In dieser Beziehung wurden also beiderseitig "egoistische" Entscheidungen getroffen. Sie aus Liebe zu dem Kind, er aus Liebe zur Next. Beide Seiten wollen aber, dass die Gegenseite die egoistische Entscheidung mitträgt.
Was ich ebenfalls nicht verstehe, ist warum die Kleine dem Vater so "aufgedrängt" werden soll. Nochmals zum Verständnis... er wollte sie nicht. Klingt bitter, aber es ist nun mal so. Stellt euch doch bitte mal vor, Euch wird irgendwas aufgedrängt und ihr sollt euch dann noch drüber freuen und euer Leben danach ausrichten. Mal banal ausgedrückt, euer Partner würde sich gegen den Willen einen Hund zulegen und nun sollst du mit ihm Gassi gehen, den Urlaub nur nach ihm ausrichten und die Freizeit mit ihm verbringen. Aber weil du genau DAS nicht wolltest, hattest du dich ja auch gegen den Hund entschieden. Leider konnte er in dieser Beziehung nicht mitreden.
Ich schätze er wir irgendwann unterbewusst eine Aversion gegen seine Tochter entwickeln, wenn er eben so zum Umgang gedrängt wird. Ich finde, die TE wollte die Kleine, dann sollte sie zu ihrer Entscheidung stehen und sie auch aufziehen. Notfalls eben allein, da es auch ein Alleingang in der Entscheidung war.