Sorgild
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Zitat von alleswirdbesser:Und wie genau setzen sie das durch? Nicht mal das Gesetz steht dahinter. Wie zwingt man einen Vater, der zum Beispiel 300 km weggezogen ist, öfter als jedes zweite Wochenende zu kommen? Sich um schulische Belange zu kümmern, zum Arzt mit dem Kind zu fahren, einzuspringen, wenn die Mutter krank ist? Wenn freiwillig ...
Was ja nun gesetzlich neu geregelt wurde ist das das Recht auf Kindesumgang von dem Elternteil auf das Kind übergegangen ist.
Das Kind hat nun dieses gesetzlich verbriefte Recht auf Umgang und du als Kindesmutter bist damit sogar verpflichtet, die Rechte deines Kindes durchzusetzen. Notfalls auch vor Gericht.
Wenn der Kindsvater 300km wegzieht, dann hat der eben ein saftiges Problem.
Dann muss der eben ständig hin - und herpendeln. Schulische Belange, Arztbesuche, Aufsichtsperson bezahlen sind nun mal genau die Dinge, die der Kindsvater mit seinem Unterhalt finanziert. Einer geht arbeiten, der andere kümmert sich um die Kinder und der, der arbeiten geht, übernimmt den finanziellen Ausgleich.
Soweit die rechtliche Theorie.
Ich weiß selbst, dass das in der Praxis nicht immer funktioniert.
Bleibt noch das Wechselmodell, was ja gerade in skandinavischen Ländern vorrangig praktiziert wird. Von dort kommen aber auch die neuen Langzeitstudien, die tatsächlich psychische Defizite bei solchen Kindern nachweisen konnten.
Nach allem was wir heute wissen, wäre das Nestmodell wohl das mit dem meisten Potential.
Hätte Klene auch machen können. Raus aus dem großen Hause, kleine Bude genommen. Mutter und Vater kümmern sich abwechselnd um die Kinder, die im Haus verbleiben.
Und jeder finanziert sich das eigene Leben außerhalb des Nests eben allein.
Wäre für Klene auf jeden Fall von der Belastung her, die einfachste Möglichkeit gewesen.
Da kannst sogar noch arbeiten gehen und hast jede zweite Woche frei