@tamis
Ich habe eine ähnliche Geschichte. Long Story short:
Frau mit Sohn kennengelernt, 5 Jahre zusammen, dann für einen anderen Mann verlassen.
Zitat von tamis:Man kann sich ja trennen, aber es gehört auch immer noch ein erklärendes Gespräch (und eine gewisse Verantwortung) dazu
Ich verstehe, dass man es sich wünscht.
In meinem Fall waren die "klärenden Gespräche" keine "klärenden Gespräche" sondern lediglich Rechtfertigungen, Ausreden und Ausflüchte für ihr Verhalten.
Sie hat mich für einen anderen Mann sitzen lassen und das muss sie rechtfertigen, vor ihren Gewissen, Freunde, Familie und Verwandte... schließlich wollte sie nicht als die "böse Ex" abgestempelt werden.
Ehrlich gesagt, 80% ihrer Anschuldigungen etc. war an den Haaren herbei gezogen.
Leider ist die harte Realität:
"Ich habe mich neu verliebt, das will ich genießen, lass mich in Ruhe."
Zitat von tamis:immer auch wieder große Sehnsucht nach der schönen Zeit, die wir (und unsere nicht-gemeinsamen Kinder) miteinander verbrachten. Das erfüllt mich mit tiefer Trauer.
Auch das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Ich habe 5 Jahre mit ihren Sohn verbracht. Das ist mehr als die hälfte seines bisherigen Lebens.
Es schmerzt, weil man sich quasi von zwei Menschen trennen muss. Und für ihn war es auch nicht leicht.
Zitat von tamis:Ja, die Möglichkeit besteht. Habe ihr ja vor längerer Zeit schon einmal geschrieben, offene Fragen formuliert, auf die sie leider nicht einging. Aber ich dachte, jetzt, mit ein wenig Abstand, könnte sich ja etwas geändert haben.
Ich habe damals auch einen Brief geschrieben. Groß drauf eingegangen wurde nicht. Sie hat sich diverse Textstellen rausgesucht und mit "ja, aber...DU..." argumentiert.
Sprich; Sie suchte nach Anker um ihren Standpunkt noch zu verstärken.
Rückblickend betrachtet habe ich meine Kontaktversuche bereut.
Rückblickend bereue ich auch, dass ich auf ihre Kontaktversuche eingegangen bin.
Die Betonung liegt jedoch auf "Rückblickend".
Denn ich kann ohne schlechtes Gewissen sagen "Ich habe alles versucht um die Beziehung zu retten" und muss mir daher nicht mehr diese "Was wäre wenn"-Fragen stellen.
Daher kann ich schlecht sagen "Mach es" oder "Mach es nicht"