Zitat von Darek: Aber das Schicksal hat es anders mit mir gemeint.
Mit Deiner Frau eine Beziehung zu führen, sie zu heiraten, ein Haus mit ihr zu kaufen, Kinder zu bekommen, Dich 25 Jahre mit ihr zu umgeben, war ja kein Schicksal, sondern viele Hundert einzelne Entscheidungen von Dir.
Zitat von Darek: hört es sich so an, als stünde alles auf der Kippe
Klar tut es das. Deine Frau hat doch gefragt, was Du denn noch bei ihr willst, wenn alles doof war und Dir nichts Positives an der Ehe mehr einfällt. Die gleiche Frage stellt sie sich selbst auch: Was sie noch davon hat, mit Dir verheiratet zu sein.
Zitat von Darek: "Wir machen es jetzt wie du willst: Wenn du nicht fragst, willst du es nicht wissen, wenn du nicht fragst, brauchst du keinen Rat, wenn du mich nicht fragst bleib ich still. Ich Versuche den richtigen Ton zu treffen, ich mache keine spitzen Bemerkungen, ich Versuche so leise wie möglich zu existieren."
Lass mich raten, Du hast ihr vorgeworfen, dass sie ständig Kommentare zu dem, was Du machst, abgibt, Dir ständig ungefragt ihre Meinung sagt, alles besser weiß, mit Dir spricht wie mit einem ungezogenen Teenager, der nichts allein auf die Reihe bekommt und Dir ihr schnippischer Ton auf den Zeiger geht.
Richtig?
Dann wäre diese Nachricht die Konsequenz und sie handelt offenbar auch schon danach.
Denn was beim Auskotzen fehlt, sind all die Benefits, die Du jahrzehntelang eingefahren hast, weil Deine Frau sich eingemischt und Dir Tipps gegeben hat.
Die macht sich jetzt vorübergehend klein und unsichtbar. Und wenn sie mal Zeit zum Nachdenken hat (z.B. in der Kur) oder genügend Freundinnen, mit denen sie offen reden kann, wird sie ihre eigenen Schlüsse aus der Situation ziehen.
Hast Du sie denn schon gefragt, was ihr in eurer Ehe fehlt? Hat sie dazu was gesagt?