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Eine Frage des Mutes!

EM_1966

EM_1966


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Mich würde bei diesem Thema (wieder mal) die ehrliche Meinung des EM von der TE interessieren. Geht er auch -tatsächlich- davon aus, dass die Ehe wieder gut ist ? Oder ist es für ihn -nachdem der erste Schock durch war- auch nur die "einfachere" Option ? Halt günstiger und einfacher als die Trennung durchzuziehen ? Was denkt der EM also wirklich?
Wenn ich mich selber anschaue, auch nach Gesprächen mit diversen anderen Männern in gleicher Situation, der häufigste Tipp war: bleib bei der (betrügenden) EF und mach DEIN Ding, und zwar in jeder Beziehung.
Dass das Grundvertrauen in die EF weg ist, ist wohl klar. Je nach Umständen der Affäre (Dauer, Trennungsabsicht...) wird es auch sicherlich nicht zurück kommen. Man bleibt zusammen, ok. Zumindest eine Zeit lang, bis die Kinder älter sind...oder man sich als Betrogener für eine Trennung "sortiert" hat.
2 Jahre nach einer längeren Affäre sind nicht allzu lang...

15.09.2020 12:37 • x 4 #91


Baerchenuwe

Baerchenuwe


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Zitat von EM_1966:
Mich würde bei diesem Thema (wieder mal) die ehrliche Meinung des EM von der TE interessieren. Geht er auch -tatsächlich- davon aus, dass die Ehe wieder gut ist ? Oder ist es für ihn -nachdem der erste Schock durch war- auch nur die "einfachere" Option ? Halt günstiger und einfacher als die Trennung durchzuziehen ? Was denkt der EM also wirklich?
Wenn ich mich selber anschaue, auch nach Gesprächen mit diversen anderen Männern in gleicher Situation, der häufigste Tipp war: bleib bei der (betrügenden) EF und mach DEIN Ding, und zwar in jeder Beziehung.
Dass das Grundvertrauen in die EF weg ist, ist wohl klar. Je nach Umständen der Affäre (Dauer, Trennungsabsicht...) wird es auch sicherlich nicht zurück kommen. Man bleibt zusammen, ok. Zumindest eine Zeit lang, bis die Kinder älter sind...oder man sich als Betrogener für eine Trennung "sortiert" hat.
2 Jahre nach einer längeren Affäre sind nicht allzu lang...


Wenn das Urvertrauen weggebrochen ist, kommt das niemals wieder und das wird auf ewig einen Riss zurückbehalten. Da macht ein "Weiter mit Ehe/Partnerschaft"-Konzept keinen Sinn. Auch die "Schuldfrage" mit auf den Betrogenen zu lenken, ist Irrsinn. Denn erst einmal ist immer die Person "schuldig", die betrogen hat. Wenn man unzufrieden und/oder unglücklich ist in einer laufenden Beziehung, dann kann jeder Mensch einen Cut vollziehen. Das ist man dem Partner immer schuldig. Aber eine Affäre hinter dem Rücken des Partners zu begehen, ist einfach nur feige und mies. Und da gibt es bei mir kein Zurück mehr.

Solche Menschen können einem jederzeit wieder das Messer in den Rücken rammen.

15.09.2020 12:43 • x 2 #92



Eine Frage des Mutes!

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Butterblume63


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Zitat von Finii:

Hat denn hier die Liebe gesiegt? Oder doch eher die Sicherheit?
... Noch hinzufügen will die Angst vor dem Alleinsein.
Mut ist, die getroffene Entscheidung durchzuziehen. Die Te hätte ohne zu zögern alles hinter sich gelassen,tja,wenn ihr Geliebter Rückgrat gehabt hätte.
Es ist kein Mut in der Ehe zu bleiben.
Mut und Liebe kamen nur vom Ehemann und nur diesem zolle ich Respekt.

15.09.2020 12:49 • x 1 #93


Löwin45

Löwin45


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Liebe @Annette55
Deine Erfahrungen und deine sicherlich löblichen Absichten, dich hier mitzuteilen, in allen Ehren,
Glaube mir, es soll nicht despektierlich gemeint sein.
ABER, ich frage mich gerade.....

Zitat von Annette55:
Liebe Rama, geh doch bitte nochmal in dich um genau zu schauen, wo deine Verletzungen liegen und warum sie selbst nach all den vielen Jahren nicht heilen wollen.

Zitat von Annette55:
Stattdessen beißt du hier seit Jahren um dich

Was soll das jetzt?
Einzelne User anzugehen, führt nicht zum Erfolg und ist deplatziert.
Sorry, versteh ich nicht und hilft der TE auch nicht.

Nun, du kennst 6rams9 jetzt schon so lange. Seine Bemerkungen mögen oft hart sein, aber i.d.R. nicht beleidigend und spiegeln zudem die Meinung von anderen - seien diese auch noch so unbequem..

Die TE hatte sich hier in einem öffentlichen Forum geäußert und sich somit ganz bewusst der Situation ausgesetzt, auch widersprechende Kommentare zu lesen.
Manchmal sind es sogar diese, die letztendlich gedanklich weiterbringen..

Zitat von Annette55:
Wenn das so ist, dann tun mir eigentlich die Betrüger mehr leid, als die Betrogenen.

Sorry auch ich kann dir da nur wiedersprechen
Ja, deine Geschichte ist ein langer leidvoller Weg.
Aber, auch für dich gilt: Es war deine Entscheidung.
Es war nicht die Entscheidung deines Mannes, der von dir damals belogen und betrogen wurde.
Okay, das ist jetzt alles Vergangenheit und aufgearbeitet.
Bei euch ist jetzt alles wieder gut.
Das ist wirklich schön.

Dennoch kannst du nicht ernsthaft erwarten, dass Mitleid für Betrüger größer sein sollte.

15.09.2020 12:54 • x 2 #94


Isely

Isely


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Zitat von Baerchenuwe:
Wenn das Urvertrauen weggebrochen ist, kommt das niemals wieder und das wird auf ewig einen Riss zurückbehalten. Da macht ein "Weiter mit Ehe/Partnerschaft"-Konzept keinen Sinn. Auch die


Was ein Schmarrn.
Urvertrauen, was ist Urvertrauen ? Das gibt es bei Kindern , ab der Geburt, bis ins Teenager Alter, danach reifen sie als Erwachsene an Fehlern, Pannen, Pech und Pleiten.
Nennt sich Reifeprozess.

Es gibt kein Urvertrauen unter reifen , gesunden und Erwachsenen Personen, da das Umfeld, das Alter, unterschiedliche Lebenseinstellungen das ohnehin immer wieder auf die Probe stellen.
Alles andere wäre naiv.

15.09.2020 13:02 • x 1 #95


6rama9

6rama9


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Zitat von EM_1966:
Dass das Grundvertrauen in die EF weg ist, ist wohl klar. Je nach Umständen der Affäre (Dauer, Trennungsabsicht...) wird es auch sicherlich nicht zurück kommen.

So pauschal würde ich das nicht sagen. Vertrauen kann durch vertrauenswürdiges Verhalten wieder aufgebaut werden. Das hängt sicher von der eigenen Resilienz gegenüber Kränkungen und Enttäuschungen zusammen, aber natürlich in ganz hohem Maß von der Vertrauenswürdigkeit des Partners ab und wie er durch sein Verhalten diese unterstreicht.

Zitat von EM_1966:
2 Jahre nach einer längeren Affäre sind nicht allzu lang...

Da stimme ich dir voll zu. Aber immerhin... nicht viele Beziehungen überleben so lange eine Langzeitaffäre. Da ist schon etwas, das die beiden zusammenhält. Ob's nur die Kinder und/oder Bequemlichkeit ist, wird sich zeigen.

15.09.2020 13:41 • x 2 #96


unbel Leberwurs.


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Zitat von Samantha40:
Mindestens dafür war das alles gut: ich bin seitdem schonungslos ehrlich mit mir und anderen.
Mein Mann wusste zB, dass ich anfangs nur wegen der Kinder blieb.
Zwar wollte ich ihm das nicht sagen, aber irgendwann ist alles so verfahren, dass man nur noch ehrl ich sein kann!


Ob solch schonungslose Ehrlichkeit wirklich immer das Beste ist?

15.09.2020 14:30 • #97


Butterblume63


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Zitat von unbel Leberwurst:

Ob solch schonungslose Ehrlichkeit wirklich immer das Beste ist?

Ich finde ja,denn der Ehemann hatte damit die Möglichkeit auch zu gehen.
Ich finde dieses Blabla:" Es war nur eine Verirrung... dadurch habe ich festgestellt wie sehr ich dich liebe und weiteres blubblub" einfach zum
In dem Fall natürlich besonders verletzend für den Ehemann und auch demütigend aber er hatte durch die Ehrlichkeit seiner Frau für sich das Ganze abwägen können als unter falschen gelogenen Voraussetzungen.

15.09.2020 15:45 • x 3 #98




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