@ Helli
@ Feel
Erwartungen zu formulieren - ich denke, dass die "Anzahl" an Erwartungen mit den gemachten Erfahrungen wächst. Das mit dem Vereinnahmen kannte ich in der Qualität zuvor nicht - also sah
ich keinen Anlass, dass zu "formulieren".
Klar habe ich Erwartungen, die ich eher als "Selbstverständlichkeiten" angesehen habe, bzw.
ansehe. Es zeigt sich allerdings, dass auch diese formuliert werden müssen, um für eine "klare
Kante" zu sorgen. Oder gibt es "Anlaufphasen" - ein Entstehen einer Beziehung - wo sich das herauskristallisieren muss, um ggf. nachjustieren zu müssen?
Auf Affären beziehe ich das allerdings das gar keinem Fall....dort gibt es NULL "Anspruchsrechte"
auf Irgendwas. Dort gibt es "good will"....mehr nicht. Auch wenn sich Affärenpartner gegenseitige "Versprechen" geben, zählen diese nicht - es kann nichts eingefordert werden. Und
in diesen Situationen sind Männer rigoroser....was sie nicht umsetzen wollen, wird nicht gemacht.
Das zu kommunizieren - da wird es einem Angst und Bange, das im Forum zu lesen, wie hysterisch FRAU (als Geliebte) darauf reagiert, wenn ein Betrüger sich nicht an gemachte "Versprechen" hält.
Aber...ist in der Anbahnung einer Beziehung "Versprochenes" zwingend bindend? Ist Zugesagtes der Weisheit letzter Schluss? Gibt es da nicht auch das "good will"? Oder ist der Bezug zueinander schon wesentlich intensiver, weil kein/e Dritte/r (wie bei einer Affäre) "im Weg steht"?
Hier im Forum zu lesen...egal ob es um Affären oder Beziehungen geht....lässt kaum einen Trend unterschiedlicher Handhabung erkennen. Erwartungen zu haben....okay! Ein Mindest-Anspruch muss gegeben sein, sonst macht das alles von Beginn an keinen Sinn. Ein Tellerwäscher und eine Millionärin kommen nur im Film zusammen...

Auf den Intellekt bezogen werden sich die wenigsten "verschlechtern" wollen....klingt arrogant - ich weiß!
Klar gibt es altersspezifische Unterschiede - auch auf Erfahrungen begründet. "Jüngere" sind ggf. pragmatischer..."Ältere" eher vorsichtiger. Wobei....wenn es kracht, eine Beziehung oder eine Affäre ins Leere geht, ist die Qualität der Leiden nahezu identisch....sowieso nach Frauen und Männern getrennt zu sehen.
Und nein.... bitte nicht "herauslesen", was ich schreibe, sondern das lesen, was ich schreibe. Interpretationen führen zu nichts, weil sie jemandem einen "mitgeben" können, was nicht Sinn
der Sache wäre. Klar können Interpretationen "helfen", bei sich selbst etwas Unentdecktem auf die spur zu kommen - nach dem Motto: "habe ich so noch nicht betrachtet!" Gewöhnlich sind Interpretationen nicht zielführend.
Klar hat "Vereinnahmen" Anfänge - denen gilt es "zu wehren"! Z. B. in den Tagesablauf des Anderen reinzureden, der nun mal bei vielen geregelt sein muss, egal worum es geht....beruflich verpflichtet, ehrenamtlich verpflichtet, privat verpflichtet (z. B. bei pflegerischer Versorgung in der Familie), Eingriffe in die Zeiten, die einem Hobby gelten, Freundeskreis, um nur ein paar zu nennen, die alle "auf einmal" nie zum Tragen kommen, aber Gründe darstellen können.
Was ist "extremes Vereinnahmen"....was ist "einfaches Vereinnahmen"? "Vereinnahmen" ist aus meiner Sicht generell ein NO GO. "Ansprüche" stellen ist schon etwas, was sachte formuliert werden muss. Ich setze darauf, dass die Partnerin "will", sich zu nichts gezwungen sieht, was sie einzubringen hätte.
Bingo.... auf sich selbst zu achten, wenn Vereinnahmung beginnt, um nicht in den "Besitz" des Anderen überzugehen. Das sehe ich als unbewusste "Schutzmaßnahme" an, die bei der Wahrnehmung von Vereinnahmung einsetzt.....und derer gilt es sich zu erwehren, damit sie sofort eingestellt wird. "Eindämmen" ist mir da zu wenig....

Ja.... den passenden Partner/die passende Partnerin - das ist es!
