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Eine Frau sagte Warum bleibt kein Mann bei mir?

kuddel7591

kuddel7591

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. das sagte eine Frau zu mir, als ich eine Beziehung zu ihr beendet hatte.

Gründe für die Beendigung waren: Vereinnahmt fühlen, Einengung meiner Entscheidungen,
meine Entscheidungen bestimmend, "in-Besitznahme", bestimmend.

Eine Beziehung mit der Frau eingegangen zu sein - es gab reichlich "Gründe" dafür. Gutaussehend,
offen, ehrlich, belesen, interessiert, "Kumpel-Typ", spannend, intellektuell, u. einiges mehr.

Je länger die Beziehung andauerte, um so mehr zeigte sich, wie die Frau sich veränderte. Ich fand
das zunächst sehr interessant. Das gab der Beziehung immer mehr Schwung. In ihren Kreis der Familie wurde ich eingeführt.

Und je mehr ich mich einließ, um so bestimmender wurde die Frau. Termine, Verpflichtungen, die ich nun mal einzuhalten hatte, schienen ihr eher "unwichtiger" Natur zu sein, weil das "Zeit ist, die mir mit dir verloren" geht.

Je mehr ich hier im Forum und in anderen lese, warum Beziehungen/Ehen/Affären AUCH auseinandergehen, um so mehr bestärkt mich der Gedanke, dass FRAU/MANN definitiv unterschiedlich "ticken", was eine Gemeinschaft mit FRAU/MANN angeht.

"Warum bleibt kein Mann bei mir?" . gibt das zu denken? Das gibt zu denken. !

Gilt das auch für Männer? "Warum bleibt keine Frau bei mir?"

Einer offenen Debatte sind Tür und Tor geöffnet. .

05.08.2018 13:08 • #1


Puppenmama5269

Puppenmama5269

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Hallo kuddel,

Ich versteh nicht ganz deine Frage, um ehrlich zu sein.

Du warst also mit einer Frau zusammen die wirklich toll war, aber je mehr sie dich eingebunden hat in die Familie, umso unpassender fandest du es?

Hilf mir mal auf die Sprünge. Hatte erst einen Kaffee. :nixweiss:

05.08.2018 13:24 • x 1 #2


_Tara_

_Tara_

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Zitat von kuddel7591:
"Warum bleibt kein Mann bei mir?" . gibt das zu denken? Das gibt zu denken. !

Gilt das auch für Männer? "Warum bleibt keine Frau bei mir?"

Männlein sowie Weiblein könnten sich auch stattdessen die Frage stellen: "Warum suche ich mir immer wieder die falschen Partner/innen aus?"

Da wird man dann vom passiven "Opfer" zur aktiv handelnden Person.

05.08.2018 13:31 • x 4 #3


Ayaka

Ayaka

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hey kuddel

ich glaub ich versteh was du meinst - die dynamik entsteht sehr oft

aber grundsätzlich ist mal nicht jede Frau so! - was aber gut sein kann ist, dass mehr Frauen so sind als Männer. Dass Frauen private Themen höher priorisieren und Männer dafür sonstige, vor allem berufliche, Verpflichtungen. So wurden die meisten von uns ja schließlich auch erzogen.

ich kenne viele Frauen die ganz andere Prioritäten haben als ich - ich will zum Beispiel möglichst wenige Verpflichtungen, die wenigen die ich freiwillig eingehe halte ich dann auch eisern ein und bin gerne auch für mich.

ich denke da z.B: immer an diese "ich erziehe meinen Mann", "schaut wie brav er folgt" witze die manche Frauen in einer gemeinsamen Gruppe reißen, oder auch wenn der Mann gerade nicht dabei ist . da sträuben sich mir die Nackenhaare und es wundert mich nicht, dass solche Beziehungen letztlich entweder scheitern weil es ihm reicht oder weil sie den Respekt vor ihm verliert.

ich denke dauerhaft geht es nur dann gut wenn man zunächst mal eine gewissen Grundähnlichkeit in den Bedürfnissen hat (Ruhe, Soziale Verpflichtungen, Nähe) und beide letztlich auch die Konsequenz aufbringen immer wieder die Dynamiken die sich gerade zeigen gemeinsam zu reflektieren. und damit meine ich einen realtiv kurzen konketen partnerschftlichen Austausch - keine verkopften tiefenpsychologischen Analysen :wink:

letztlich muss man den anderen so nehmen können wie er/sie ist - vor allem wenn man über 20 ist :D

glg

aya

05.08.2018 13:36 • x 3 #4


BlackSwan

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Klassisches Poblem, dass ich oft sehe. Der Mann wird passiver, die Frau übernimmt mehr Führung. Anstatt dieser Imbalance entgegen zu wirken wird getrennt. Wieso hast Du @kuddel7591 Dich darauf eingelassen anstatt aktiv die Beziehung mitzugestalten? Ich glaube zudem, dass da nirgends Liebe war...

05.08.2018 13:37 • x 2 #5


kuddel7591

kuddel7591


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@

es geht um die Aussage der Frau, was sie zu DER Aussage verleitet hat, bzw. haben könnte!
Die Aussage bezog sich nicht allein auf mich - mir gegenüber hat sie diese aussage getätigt.

Es hat also "Vorgänger" gegeben - sie war zuvor auch verheiratet, hatte danach mehrere Männer.

"Warum bleibt kein Mann bei mir!?" - Aussage der Frau.

05.08.2018 13:44 • x 1 #6


BlackSwan

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Da kann man nur raten. Ich vermute, dass sie sehr enttäuscht ist, dass sie wieder keinen Mann halten konnte. Wollte wohl von Dir wissen, was sie falsch gemacht hat, damit sie lernen kann und endlich eine langjährige Beziehung führen kann. Wie hast Du reagiert, als sie das sagte?

05.08.2018 14:17 • x 1 #7


Ayaka

Ayaka

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vielleicht auch einfach nur um die ein schlechtes Gefühl zu geben - wer weiß was in ihren früheren Beziehungen passiert ist. Wenn sie Männer krampfhaft halten will und zugleich auf Dauer-gemeinsam-Time gepocht hat ist sie wohl zu beitzergreifend und müsste sich jemanden mit ähnlich hohen Nähebedürfnis suchen.

05.08.2018 14:38 • #8


Sahnekirsche

Sahnekirsche

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Ich versteh dich, man könnte den Spiess aber auch drehen und sagen, dass du nicht in der Lage oder dazu bereit bist eine Beziehung mit Verpflichtungen und allem was dazugehört zu führen, daher die langjährige Affäre. Frau rückt dir nicht auf die Pelle und alle zufrieden oder es wird eben schnell die Handbremse gezogen. ;)

Fraglich was gesünder ist, immerhin war sie schon mal verheiratet. Du auch?

05.08.2018 14:42 • x 1 #9


Tempi-Gast

Tempi-Gast

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Sie wollte Dich mit dieser Aussage gewiss nur loswerden.

oder

Erst einfangen lassen/jemandem gerne auf den Leim kriechen und im Anschluss der Lächerlichkeit preis(ge)geben.

Nachtreten = tödlich, für beide. :wink:

Erinnert mich an Narz (Kategorie 4-5).

05.08.2018 14:47 • x 1 #10


Helli

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Zunächst möchte ich den tollen Beitrag von Ayaka oben unterschreiben.
Besonders auch diesen Part:

Zitat von Ayaka:
ich denke da z.B: immer an diese "ich erziehe meinen Mann", "schaut wie brav er folgt" witze die manche Frauen in einer gemeinsamen Gruppe reißen, oder auch wenn der Mann gerade nicht dabei ist . da sträuben sich mir die Nackenhaare


Es werden ja auch gern Erziehungstipps ausgetauscht in Frauengruppen, ähnlich der Hundeerziehung. Andererseits habe ich aber durchaus den Eindruck, dass es Männer gibt, denen es gefällt, wenn die Frau den Außen-und Innenminister macht.

Aber das ist hier ja wohl nicht der Fall.
Etwas verwirrend empfinde ich, dass diese Entwicklung des Einbindens zunächst als spannend betrachtet wird und dann als nervig.
:kratzen:

Neben den von Ayaka schon beschriebenen Bedürfnissen nach Nähe, Distanz usw. spielt m.M.n. auch das Bedürfnis nach Statusklärung eine große Rolle. Für manche ist es nach zwei Wochen schon wichtig zu wissen, "wohin das führt", "was mir das bringt" und manchen ist sowas lange lange Monate als Gedanke gar nicht im Kopf.

Allgemein gesagt sollte man glaub ich Äußerungen bei einer Trennung nicht zu schwer auf die Waage legen.

05.08.2018 15:55 • x 1 #11


dieCa

Irgendwie scheint ja gerade den Frauen eingetrichtert zu werden, sie müssten einen Partner haben, um ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Als ich nach meiner Ehe lange Zeit gewollt (!) Single war, wurde ich ständig gefragt, warum ich keinen Mann halten könne und warum mich kein Mann will. ( Welch entzückende Schlussfolgerung! ;-) )

Die Aussage der Frau stimmt mich nachdenklich. Warum müsste man jemanden halten? Warum vereinnahmen?

Allerdings habe ich auch Freundinnen, die immer nur aufblühen, wenn sie einen Mann an ihrer Seite haben. Über den Partner wird sich dann definiert. Der kann sich dann je nach Situation auch benehmen wie er will, nur weglaufen darf er nicht.

05.08.2018 16:21 • x 7 #12


Tempi-Gast

Tempi-Gast

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Ja, so kenne ich das auch.
Du kannst Gedanken lesen, @dieCa .

05.08.2018 16:24 • #13


Helli

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Zitat von dieCa:
Irgendwie scheint ja gerade den Frauen eingetrichtert zu werden, sie müssten einen Partner haben, um ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein.


Damit ist hoffentlich irgendwann endlich Schluss. Das hat aber eine lange Geschichte. Und man sieht heute noch, wie verwurzelt das ist, und zwar z.B. daran, dass bei der Hochzeit der Vater die Braut zum Altar führt, also an den nächsten Mann übergibt.
Keine Mutter bringt ihren Sohn zum Altar.

Zitat von dieCa:
( Welch entzückende Schlussfolgerung!)


Ja, reizend.

Zitat von dieCa:
Warum müsste man jemanden halten?


Ist mir auch schleierhaft. Aber schonmal gehört: "Ich hab den immer an der kurzen Leine."

Zitat von dieCa:
Allerdings habe ich auch Freundinnen, die immer nur aufblühen, wenn sie einen Mann an ihrer Seite haben. Über den Partner wird sich dann definiert. Der kann sich dann je nach Situation auch benehmen wie er will, nur weglaufen darf er nicht.


Ja, auch das gibt es immer noch. Das hat immer sowas von Teenie-Mädchen: "Ich hab jetzt keine Zeit mehr. Ich hab jetzt einen Freund."

05.08.2018 16:29 • x 2 #14


arjuni

arjuni

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Zitat von dieCa:
Irgendwie scheint ja gerade den Frauen eingetrichtert zu werden, sie müssten einen Partner haben, um ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein.


In diesem Jahrhundert? Hab ich noch nie gehört.

Zitat:
Helli: Es werden ja auch gern Erziehungstipps ausgetauscht in Frauengruppen, ähnlich der Hundeerziehung.


*fremdschäm* :seufzen:

05.08.2018 17:13 • #15




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