@ Feel
danke für deinen Post....
Zitat:Was ich sehr schade finde, das habe ich auch festgestellt, das wenn man mal wirklich den Partner an seiner Seite braucht,weil einem das Leben z.b einen Schicksalsschlag beschert, plötzlich nichts mehr geht bei den Männern.
da gibt es beide Seiten.... absolute K...brocken, die sich wirklich im Extremfall aus dem Staub machen. Und es gibt Männer, die das NICHT machen, sondern zu dem stehen, was sie einmal "unterschrieben" haben.... in guten, wie in schlechten Zeiten!
Die Liste beiden Seiten ist lang, die ich hier anführen könnte:
Jeweils 1 Beispiel:
Ein Mann besucht seine Frau im KH, die gerade im Aufwachraum liegt´- eine OP erfolgte,
bei der ihr eine Brust amputiert werden musste. Der Mann "begrüßte" seine Frau mit den
Worten: "Ich kann keine kranke Frau gebrauchen!" Der Mann war "Chef" einer Metzgerei
mit mehreren Angestellten. Seine Frau, Bankangestellte im gehobenen Dienst, machte die
Buchführung der Metzgerei, Der Mann hat das knallhart durchgezogen...Trennung/Scheidung,
Frau im wahrsten Sinne des Wortes "allein gelassen" - mit einer Krebserkrankung.
Anderes Beispiel - eine Frau erkrankt an Krebs. Eine Brust muss amputiert werden. Die Frau
bekommt Therapien, bei denen sie monatelang in Quarantäne war. Der Mann sagte: "Du (also
seine Frau) bist und bleibt meine A....! Ich werde für dich da sein, dich versorgen, dir alles so
angenehm wie möglich gestalten!" Der Mann hat seine Frau 16 Jahre begleitet.... und zuletzt
knapp 3 Jahre 24/7 pflegerisch versorgt, seine Frau bis zum letzten Atemzug begleitet.
Wie erwähnt.... es gibt die K...brocken, wie es die anderen Männer auch gibt. Es wird sich in
etwa die Waage halten - so meine Wahrnehmung, wenn es um wirklich HEFTIGES geht, was
jedem Mensch widerfahren kann.
Dass sich Frauen von ihren erkrankten Männern abwenden - auch das gibt es. Es soll nicht der
Gedanke aufkommen, dass nur Männer "abhauen" - warum auch immer! Gründe für´s "abhauen"
sind soviele gegeben, wie für das verbleiben beim Partner!
Du sprichst Erwartungshaltungen an - klar formuliert, sind die okay. Unausgesprochenes kann der
Partner nicht wissen. Erwartungshaltungen mit Selbstverständlichkeiten gleichzusetzen - das geht nicht.
Zitat:Wichtig finde ich, wie man mit sowas umgeht, darüber spricht, ohne das gleich alles so vorwurfsvoll rüber kommt.
Offener Umgang....inhaltsbezogen! Wie schwer das ist... sehr! Leider fehlt vielen Menschen die Wahrnehmung, dass etwas nicht (mehr) rund läuft. davon kann sich niemand freisprechen, dem nicht unterlegen zu sein. Wahrnehmung - Kommunikation....in der Reihenfolge? Einen Bohei daraus zu machen, geht nicht, zu untertreiben auch nicht. Realistisch? ....