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Eine Frau sagte Warum bleibt kein Mann bei mir?

K
Hi kuddel

bezogen auf deinen Eingangsbeitrag ist das für mich keine besondere Fragestellung. Du hast beschrieben, warum Du auf diese Frau zugegangen bist, was für Dich anziehend war und umgekehrt. Aber dann haben sich Dinge herauskristallisiert, die für dich keine gemeinsame Basis mehr boten und Du hast das Ganze beendet.

Und gut ist - für mich ist das völlig normal, wenn die Basis der Gemeinsamkeiten nicht mehr überwiegt, dass man sich wieder trennt. Da braucht es auch keiner großen Sozial- und/oder Psychoanalyse. Wenn ich merke es passt nicht mehr, dann trenne ich mich wieder in respektvoller Weise.

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A
Zitat von _Konstantin:
Hi kuddel

bezogen auf deinen Eingangsbeitrag ist das für mich keine besondere Fragestellung. Du hast gesagt, warum Du auf diese Frau zugegangen bist, was für Dich anziehend war und auch umgekehrt. Aber dann haben sich Dinge herauskristallisiert, die Du für dich keine gemeinsame Basis mehr boten und Du hast das Ganze beendet.

Und gut ist - für mich ist das völlig normal, wenn die Basis der Gemeinsamkeiten nicht mehr überwiegt, dass man sich wieder trennt. Da braucht es auch keiner großen Sozial- und/oder Psychoanalyse. Wenn ich merke es passt nicht mehr, dann trenne ich mich wieder in respektvoller Weise.


Konstantin, ich schätze Deine klugen Beiträge immer sehr! DANKE!

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A


Eine Frau sagte Warum bleibt kein Mann bei mir?

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H
arjuni,
ich bin beruflich auch mit jungen Leuten konfrontiert, ohne ins Detail gehen zu wollen; daher begegnen mir diese Vorstellungen insbesondere bei jugendlichen Mädchen/Frauen immer wieder. Das ärgert mich.
Trotzdem danke zwinkern

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K
Zitat von arjuni:

Ja, da hast Du wohl recht. Das dachte ich auch gerade!

Kommt alle hierher! grinsen



@ arjuni....

weheeeeeeeeeeeeeeeee lustig

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B
Zitat von E-Claire:
Die Wahrheit? oder zumindest eine Sichtweise auf das, was sich Wahrheit nennt. Weil Du Dir mit traumwandlerischer Sicherheit Ladies aussuchst, die nicht den Kuddle kennenlernen wollen, sondern ihn nutzen. Dabei machst Du mit, weil Du nach wie vor annimmst, daß Bedeutung nur über Aufgabe rennt. Kann man natürlich machen, läufst halt jedesmal ins Gegentor. Ganz offensichtlich bist Du ein bissl speziell, Aber eigentlich ist das eher förderlich denn hinderlich. Ding ist nur, Du willst nicht, die, die sich mal ganz in Ruhe für Dich entscheiden, und sagen mäh, hat der einen an der Waffel ...


Du scheinst Kuddel gut zu kennen. Ich verstehe nicht, worin die Aussage "Männer bleiben nie bei mir" ein Qualitätsmerkmal sein soll. Danke für die Erklärung.

#35


K
@

die Frau zu "durchleuchten", mich zu "durchleuchten", warum die Frau diese Aussage tätigte - das kann seziert werden bis zum geht nicht mehr.

Der Umstand, dass es zu der Aussage kam, MUSS "Vorläufer" gehabt haben.... ich schrieb darüber.
Es ist schon angeklungen, dass Frauen wie Männer zu klammern gedenken und damit der/dem Partner/in eine Beziehung vergällen können.
Ich wiederhole noch einmal - glucken oder auch "vereinnahmen" genannt, ist ein Thema, was eher FRÁU zugeschrieben wird? Ist da was dran, dass FRAUEN Männer geradezu erdrücken, um ihn "auf jeden Fall" zu behalten? Ist "vereinnahmen(wollen)" von Männern tatsächlich gegeben? Freiräume belassen - ist das ein so großes Thema? Gibt es da Unterschiede zwischen den Geschlechtern - "darf" Mann gehen, wenn er allein mit Kumpels "saufen" will? "Darf" Frau los, wenn sie mit ihren Freundinnen um die Häuser ziehen will? Wird eingeschränkt. "Schon wieder?" (Nicht wegen des Geldes!)

Dass Frau wie Mann auf Augenhöhe in der Gesellschaft stehen - wer da (noch) Unterschiede macht, hat der Zivilisation/Sozialisation ein Schnippchen geschlagen, weil verpasst! Ich erwarte Gleichberechtigung Frau/Mann in jeder Hinsicht!

@ Konstantin

gut konstatiert... aber darum geht es nicht! Was du beschrieben hast, ist mir bewusst - war aber nicht die Intention, den Thread zu erstellen. Was im Eröffnungspost steht, war eher eine Erklärung. Leider habe ich das nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht.

@ E-Claire

ein "Einfacher" bin ich wahrlich nicht. Wer schon rückwärts auf die Welt kommt, hat schon einen "schweren Weg" hinter sich....*kein Scherz*. Darauf berufe/besinne ich mich nicht zwinkern

20.000 Worte....die Einsilbigkeit Vieler ist es, die nicht wirklich interessant ist/macht. "Sprache"
ist uns gegeben.... und es ist eine Schande, wegen Einsilbigkeit zu ersticken!

Fragen gestellt zu bekommen...ja! Fachmännisch seziert zu werden - dafür gehe ich zu realen
Profis. Aufgrund von virtuellem "Geschreibsel" einer virtuellen Analyse ausgesetzt zu sein... das
gibt für mich keinen Sinn. Und "Glaskugel" = Kaffeesetz-Lesen mag ich nicht. Profis haben mir
eine Diagnose gestellt, mit der ich gut leben kann... zwinkern

@ Blackswan

NIEMAND hier kennt mich real...auch nicht E-Claire! Rückschlüsse aus virtuellem "Geschreibsel" - Kaffeesatz. Profis würden sich nicht dazu hinreißen lassen, in der Form etwas zu veröffentlichen.
Daher wehre ich mich vehement gegen solche "Statements", weil sie den "Begutachteten" eher Unrecht zufügen können, als dass sie zutreffend sind.

#36


E
Zitat von kuddel7591:
- das kann seziert werden bis zum geht nicht mehr. . .
Ich ärgere mich heute noch.
Zitat von arjuni:
Verstanden bedeutet nicht einverstanden.

#37


B
Ok. Ich klinke mich aus. Habt einen schönen Abend....

x 1 #38


V
Zitat von BlackSwan:
Klassisches Poblem, dass ich oft sehe. Der Mann wird passiver, die Frau übernimmt mehr Führung.

Die meisten Männer mögen einfach keine ständigen Veränderungen, während Frauen keinen Stillstand mögen. Frauen möchten sich ständig weiterentwickeln; Männer möchten sich einrichten und dann die Komfortzone so selten wie möglich verlassen. Erfahrungsgemäß gelingt es aber nur wenigen Männern, mit ihren Partnerinnen diesbezüglich ausgeglichene Kompromisse auszuhandeln. Denn wenn der veränderungsunwillige Partner (oft der Mann) nicht mitzieht, nimmt der veränderungswillige Partner (oft die Frau) die Dinge einfach selbst in die Hand. Es handelt sich dabei um eine Art von Bevormundung. Den Bedürfnissen des veränderungsunwilligen Partners wird nicht derselbe Stellenwert eingeräumt wie den Bedürfnissen des veränderungswilligen Partners.

#39


A
Hachja. . . da versteh mir einer noch die Frauen. . .

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L
Zitat von Helli:
kategorisiert ganz stark nach diesen traditionellen Vorstellungen; eine andere Kollegin hat letztes Jahr geheiratet und sie war so euphorisch, als wäre es ihre eigene, was sie doch für ne tolle Partie gemacht hat etc. pp. (O-Ton: Sie hat sich einen Ingenieur gezogen, super! Ich hätte mich fast übergeben.)


Das macht dich sehr sympathisch.

Es fehlt leider immer noch sehr an weiblichen Rollenbildern, die einen anderen Weg gehen als die Nummer Partner suchen, Familie gründen!

Was warte ich auf Frauen, die ganz konkret sagen - ich möchte keine Kinder, sondern mein Leben der oder der Sache widmen.
Da fallen mir nur Doro Pesch ein und Ruth Moschner.

Überhaupt, dass es irgendwann mal soweit kommt, dass danach gar nicht mehr gefragt wird. Also nicht so "ja, hmmm - Mitte 30 - wollen Sie denn keine Kinder bzw. heiraten" und den ganzen Schmuh.

Da ist man in den Augen vieler ein Sozialversager oder heimlich gleichgeschlechtlich1.
Dieses unangebrachte Mitleid find ich am Allerschlimmsten.

Dass Menschen sich - kaum ist man mit ihnen zusammen - extrem in das eigene Leben drängen müssen, kenne ich nur zu gut.
Das krasseste was ich da letztens erlebt habe, war mein Ex, der darauf bestand, dass ich mir unbedingt ein Nichtraucherauto kaufe (obwohl der neue Wagen natürlich grundgereinigt) war. Und dann so - ja, wir sind zusammen - da musst du auch auf mich Rücksicht nehmen. Ich würde überhaupt nicht auf die Idee kommen, sowas zu erwarten.
Dem habe ich natürlich was erzählt.

Oder die neue Freundin eines Kumpels, die darauf bestand, dass er als starker Raucher in SEINER Wohnung darauf verzichten muss zu rauchen, wenn sie beim ihm ist. Und zwar in jedem Zimmer.

Scheinbar ist sowas für viele Leute aber gängiges Beziehungsverhalten und anscheinend kommen sie damit oft genug durch.

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K
Zitat von verwickelt:
Die meisten Männer mögen einfach keine ständigen Veränderungen, während Frauen keinen Stillstand mögen. Frauen möchten sich ständig weiterentwickeln; Männer möchten sich einrichten und dann die Komfortzone so selten wie möglich verlassen. Erfahrungsgemäß gelingt es aber nur wenigen Männern, mit ihren Partnerinnen diesbezüglich ausgeglichene Kompromisse auszuhandeln. Denn wenn der veränderungsunwillige Partner (oft der Mann) nicht mitzieht, nimmt der veränderungswillige Partner (oft die Frau) die Dinge einfach selbst in die Hand. Es handelt sich dabei um eine Art von Bevormundung. Den Bedürfnissen des veränderungsunwilligen Partners wird nicht derselbe Stellenwert eingeräumt wie den Bedürfnissen des veränderungswilligen Partners.


@ verwickelt

"gelingt es nur wenigen Männer, Kompromisse auszuhandeln!" schreibst du! Woran liegt das? Mann "schlechter" Verhandlungspartner? Frau besteht auf IHREM "Recht"? Keine Teamfähigkeit? An wem liegt das in dem Fall? An beiden?

pauschale Aussagen bringen gar nichts. und mit "meistens" gehört in eine nahezu flächendeckende Vorgehensweise. egal worum es geht. Auf wessen Erfahrungen beruhen deine Erkenntnisse? Decken sie die breite Masse (mit "meistens" bezeichnet) ab?

"Frauen möchten sich ständig weiterentwickeln!" - auch das ist eine pauschale Anmerkung. Worin wollen sich Frauen ständig verändern? Was sind in deinen Augen "ständige Veränderungen", die Männer nicht mögen? Womit begründest du, dass Männer "sich lieber einrichten"?
"Richtet sich" nicht auch FRAU ein, wenn sie einen Mann "gluckt"? "Richtet sich" ein Mann ein, wenn er seine Frau "klammert"?

@ BlackSwan

"Der Mann wird passiver - die Frau übernimmt mehr!" Woran liegt das? An wem liegt das? Wo liegt etwas im Argen? Bei wem liegt etwas im Argen? Bei beiden?

@

Ich möchte los von dem "Kasten"-Denken "Frauen sind so, Männer sind so"! Sind Frauen wirklich "so"? Sind "sie" alle so? Männer betreffend frage ich das gleiche!

Wem oder was ist das geschuldet? Evolutionär? Emanzipatorisch? Wer hält wo nicht (mehr) Schritt?
Persönliche Utopien im Umgang miteinander? "Selbstverwirklichung"? Klassische "Rollenverteilung"?

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A
Zitat von kuddel7591:
Ich möchte los von dem "Kasten"-Denken "Frauen sind so, Männer sind so"! Sind Frauen wirklich "so"? Sind "sie" alle so? Männer betreffend frage ich das gleiche!


Jaja. . . kennste eine/n, kennste alle. Mir geht dieses "die Männer" / "die Frauen" mega auf den Keks.
"Die Franzosen", "die Blondinen", "die Jugend von heute", "die Porsche-Fahrer", "die Veganer", "die Juden", "die Ausländer" . . .

Meine Vorschläge zur Differenzierung "viele der Männer, die ich bisher kennengelernt habe", "einige Frauen in meinem persönlichen Umfeld", "meine dreieinhalb Exfreunde", "die Kolleginnen in meinem Büro", "mein Vater und seine Kegelkumpanen", usw. usw. finden, denken, sagen, machen dies und jenes . . .

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K
@ arjuni

ob sich hinter "die Frauen", "die Männer" nicht auch ein Alibi für was auch immer verstecken lässt,
um sich selbst den Rücken frei zu halten? ""Die Frauen", "die Männer" machen das doch auch - dann mache ich das auch!"

"Wenn sich eh knapp 60 % aller Ehepaare wieder trennen, können wir uns doch auch scheiden lassen! Was die durch die Scheidung alles stemmen, stemmen wir locker!" Ebenso wird Affären betreffend argumentiert....mit für Frauen mehr als geringen Erfolg!

Thema war hier: "Warum bleibt kein Mann bei mir?" - gesagt von einer Frau, die verlassen wurde!
Was sagt das aus? Nein.... nicht über die Frau! Verhalten von Frauen, die eine Art "Besitztum" in ihren Männern sehen? Kann das einreißen? Darf das einreißen? Zu wessen Lasten geht das? Zu wessen Vorteil gereicht das - dem Mann wird der Hintern nachgetragen? FRAU hat alles im Griff? Dominanz ausüben - bewusst/unbewusst? "Bemuttern" wollen? "Helfersyndrom"? Pflichtbewusstsein - als Ehefrau? Sich als FRAU geben - in Bezug auf Frauenrolle?

#44


V
Zitat von kuddel7591:
"gelingt es nur wenigen Männer, Kompromisse auszuhandeln!" schreibst du! Woran liegt das? Mann "schlechter" Verhandlungspartner? Frau besteht auf IHREM "Recht"? Keine Teamfähigkeit? An wem liegt das in dem Fall? An beiden?

Die Aussage bezog sich konkret auf die Veränderungswilligkeit, und ich schrieb auch warum das so ist. Es war sogar bewusst geschlechtsneutral formuliert: Der veränderungswillige Partner sitzt am längeren Hebel, weil er die Veränderungen im Zweifelsfall einseitig vorantreiben und den veränderungsunwilligen Partner dadurch unter Zugzwang setzen kann.

Zitat von kuddel7591:
Auf wessen Erfahrungen beruhen deine Erkenntnisse? Decken sie die breite Masse (mit "meistens" bezeichnet) ab?

Meine Hypothesen beruhen auf Beobachtungen in verschiedenen Kontexten. Zum Beispiel, wenn man auf alte Bekannte trifft, die man lange nicht gesehen hat: Frauen haben sich oft stark weiterentwickelt, sind selbstsicherer geworden, haben frühere Probleme hinter sich gelassen, sprechen über ganz andere Themen als früher. Bei Männern trifft dies wesentlich seltener zu. Oder zum Beispiel wenn man Gespräche belauscht: Frauen beklagen sich oft darüber, dass ihre Männer sich nicht ändern. Männer beklagen sich hingegen eher darüber, dass ihre Frauen nicht mehr so sind wie früher. Oder auch im gesellschaftspolitischen Diskurs: Diejenigen Gruppierungen, die gesellschaftliche Veränderungen bekämpfen, sind oft männlich dominiert.

#45


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