@ Selbstliebe
"Sowas kommt von sowas!" .... schon klar. aber wissen beide Partner, was mit "sowas" gemeint ist?

"Wehret den Anfängen!" Den ggf. unangenehmen Anfängen gleich zu wehren....klar, ist das eine
Maßnahme. Und ja, Einhalt gebieten bei etwas, wo sich ein Partner eingeengt fühlt, halte ich für angebracht....die hoffentlich richtigen Worte findend.
"Frühindikatoren" - natürlich gibt es die, egal worum es geht. Abwarten, dass es sich doch wieder gibt? Oder ist das dann gleich der "Anfang vom Ende", auf Frühindikatoren gleich zu reagieren? Ende mit Schrecken?
Kommunikationsprobleme oder eher Mangel an Wahrnehmung? Was findet zuerst statt - erst die Wahrnehmung, dass etwas nicht "in Ordnung" erscheint, egal worum es geht. Fehlt Wahrnehmung, dass etwas nicht "ankommt...was dann? Klar, dann muss kommuniziert werden.
"Gefallen, um Anderen zu gefallen!" Ich denke, dass auch das in die falsche Richtung geht. "Alles kann - nichts muss!" muss für beide Partner gelten. Dem Partner einen Gefallen zu tun, und selbst eine verqueres Gefühl dabei zu haben.... sicher nicht.
@ Helli
Kontrolle mag nachrangig eine Rolle spielen - meist niemals vordergründig. Klar gibt es Menschen, die als Kontrollfreaks alle und alles im Griff haben wollen....für mich als "Kopfgesteuert" gelten, die sich wohl eher nicht fallenlassen können.
@ Feel
Wegen anderer Dinge beschäftige ich mich seit vielen Jahren damit, worum es einem Mensch im Leben gehen sollte - ohne für sich selbst zu sorgen, etwas für sich selbst zu tun, haut es nicht hin. Mit Selbstachtung, Selbstwertschätzung, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein dem Leben zu begegnen - sicher eine Hammer-Aufgabe. Und niemand wird sagen können, alles gleichermaßen auf sich zu vereinen.
Es gibt Literatur dazu bis zum Abwinken. Es macht daher keinen Sinn, 100e Bücher zu kaufen und zu lesen - der rote Faden ist stets der gleiche. Was unterscheidet - die Herangehensweise. Das Ziel bleibt das gleiche....sofern es ein Ziel gibt, wenn immer wieder an sich gearbeitet wird. Denn - auch hier gilt ...Stillstand ist Rückschritt.
Und....ein großes Manko ist, Vergleiche anzustellen mit vorherigen Partner/innen. Frau/Mann will es "by the next" besser machen. Das haut nicht hin. Etwas ANDERS zu machen, liegt in der Natur der Sache - mit der Hoffnung verbunden, dass es besser läuft.
Weiteres Manko - Voreingenommenheit. "Werdet wieder wie die Kinder!" ...im übertragenen Sinn versteht sich. Unbekümmerter sein, Stil und Niveau achtend natürlich. Klar, je älter Frau/Mann ist, um so schwieriger wird das....und doch ist es möglich!
Übernächstes WE fahre ich zu einem Seminar:
"Tanz, Trance & Transformation" - ein ekstatisches Tanzerlebnis"!
Nein....nichts zwielichtiges, sondern knallharte Arbeit an sich selbst. Durch Tanz wird etwas "ausgelebt"....von entsprechender Musik begleitet und von einem Mann moderiert,
der diese Art meditativen Tanzes kreiert hat. Nein, es geht nicht ins "Nirwana"....

Was Tanz übermitteln kann - das ist viel zu wenig erforscht. Und - es ist nicht Rumba,
Walzer, Cha-Cha-Cha, nicht Disco-Fox.... es ist Bewegung aus dem Körper heraus, aus
den Gefühlen und Emotionen heraus....ohne "Takt" halten zu müssen. Sich im Tanz
"gehen-lassen" zu können....und Frau/Mann lernt sich selbst viel näher kennen - wer sich
darauf einlassen kann/will. "Schauen, was passiert!" ...mit einem selbst.
@
Das Thema des Threads gerät nicht in den Hintergrund - und DIE Art des Tanzes hat mich
vielleicht. aufgeweckt, ein Gespür entwickelt zu haben, um sich nicht einengen zu lassen, nicht
"besessen" werden zu wollen, sich nicht einengen zu lassen....