Zitat von So-What:Ich würde das objektiv so sehen, dass er irgendwie alles versucht zu machen, aber halt nix richtig hinkriegt. Er wurschdelt ein bisschen zuhause, geht vermutlich arbeiten, muss seine kranke Frau entlasten wegen des Kindes und versucht noch nebenbei eine Beziehung/Affäre whatever aufzubauen und zu pflegen. Ganz ...
ich denke, dass einige User das in gleicher/ähnlicher Weise auch so sehen.
@
Was dazu kommt - die TE schrieb gestern, dass sie sich einen - sinngemäß - "persönlichen Standard" erarbeitet habe, den sich nicht aufzugeben gedenke. Sie steht demnach "fest" in ihren Schuhen. Nun kommt (für sie) positiver "Seitenwind" durch den Mann.... und JETZT kommt sie dennoch zu der Erkenntnis, ihren "persönlichen Standard" nicht aufgeben zu wollen. Beißt sich das?
Das Packerl wird damit nicht leichter - im Gegenteil. Ob der "Mann in spe" auch davon weiß?
Da die TE und der Mann jeweils ein Packerl haben - völlig normal ist das - bleibt die Frage, ob BEIDER Packerl überhaupt kompatibel sind. Der Mann hat die erkrankte EF, das Kind, was auch später versorgt werden will/muss - und diese Bürde ist riesig. Die TE spielt das eher runter, als dass sie die reale Wirklichkeit wahrhaben wolle...so meine Wahrnehmung.
Was jetzt so abläuft, ist ja im Grunde erst die "Anbahnung" von etwas - mehr nicht. Wirklich ernst wird es erst, wenn BEIDE die finalen Entscheidungen zu treffen haben. Davon sind beide noch ein ganzes Stück entfernt - so scheint es. Die TE schrieb, sie befinde sich in einem Prozess. Der Mann doch sicher auch? Und ob beider Prozesse das Happy-End ergeben?
Nun kann man "Happy-End" so oder so sehen - wenn einer oder beide NEIN "zu mehr" sagen, kann auch das ein Happy-End" für beide bedeuten.
Die schwerste Entscheidung obliegt WEM - dem Mann. Und davor schrecken die meisten Ehemänner zurück, wenn sie aufgerechnet haben - nicht nur monetär - was sie alles aufgeben müssen, was sie ggf. alles verlieren OHNE zu wissen, ob es "anderswo" einen adäquaten Ausgleich/Ersatz gibt.