Zitat von Wasabix:Das ist lieb von dir. Ja er war schon geschockt, ich bleibe relativ gelassen. Weil ich das muss. Er hat sehr gute Ärzte hier,zumindest sieht es so aus. Das ist jetzt sein neues Leben. Vielleicht schafft er dann endlich mal den Auszug bei ihr, und packt sein Leben mal anders an.
ein sehr gut bekannte Familie - er erkrankt an Krebs...die EF ist "mehr betroffen/getroffen", als er. Sie reißt sich ein Bein aus, dass ER wieder auf die Beine kommt. Er kam wieder auf die Beine.
Dann erkrankte SIE... an Krebs. Er hat sie jahrelang versorgt, gehegt, gepflegt, bis sie letztlich verstarb.
Die beiden haben eine behinderten Sohn - jetzt so Mitte 40 - der in einer - sorry - Behinderten-Werkstatt arbeitet.
Vor etwa 4 Jahren erkrankte der Mann erneut an Krebs - Magen. Das Leben wurde erneut auf den Kopf gestellt. Der Mann - ein Schatten seiner selbst. Er hält ALLES am Laufen, bekocht sich und den Sohn, wäscht, putzt, usw.!
Und du meinst, dass der jetzt schwer erkrankte Mann nach einer eventuellen Gesundung/Genesung "endlich" den Absprung von seiner ebenfalls erkrankten EF schafft,
damit er SEIN Leben, "mal anders" anpackt?
Zu solchen Gedanken gehört schon eine gewisse - sorry - Abgebrühtheit. JETZT wieder
oder immer noch auf den Absprung des Mannes zu hoffen... das bedarf schon Kaltschnäuzigkeit. Tut mir leid, das so offen zu bekunden.
Ich wünsche dem Mann, seiner EF, seinem Kind alles GUTE und das EM wie EF wieder soweit auf die Beine kommen, dass sie gemeinsam ihrem Sprössling dessen Alltag so angenehm wie nur eben möglich gestalten