Zitat von Wasabix: Ich habe mitbekommen wie uninterressiert sie auf seine Diagnose reagiert hatte.
Vielleicht, weil sie mit sich selber genug zu tun hat? Besonders empathisch war er in Bezug auf ihre Diagnose ja nun auch nicht, vielleicht passen die beiden besser zusammen, als Du denkst

Zitat von Wasabix: Ich habe in meinem ganzen Leben vorher noch nie mitbekommen, wie
grausam manche Ehen ablaufen.
Naja, so grausam wird es nicht immer gewesen sein. Oder war die Zeugung des gemeinsames Kindes vor nicht allzu langer Zeit ein Versehen?
Zitat von Wasabix: Bei den Eheproblemen die seit Jahren bestehen, kann auch kein Arzt helfen
Nö. Affären und ungeklärte eheliche Beziehungen können es aber vermutlich auch nicht.
Zitat von thegirlnextdoor: Ich selbst denke bei meiner eigenen Endlichkeit ausschließlich an meine Kinder.
Das ging mir auch so, mindestens bis zur Volljährigkeit meines Kindes. Der Gedanke, dass mir etwas zustößt und ich mein kleines oder zumindest noch sehr junges Kind zurück lasse, war für mich unerträglich. Und das hatte immerhin noch einen liebenden und sorgenden Vater.
Wie stellst Du Dir denn perspektivisch eine Beziehung mit diesem Mann vor, @Wasabix ? Was ist, wenn er einigermaßen gesundet und die Mutter verstirbt? Soll der Sohn dann bei den Großeltern bleiben oder kannst Du eine Beziehung mit einem alleinerziehenden Vater leben, der ca. noch 10 Jahre ein Kind betreuen muss?
Ernst und überhaupt nicht böse gemeinte Frage; ich kann total verstehen, wenn Du nicht die Rolle der Ersatzmutter übernehmen möchtest. Aber sowas sollte man vielleicht für sich selber klären, bevor man sich in so einem Szenario - die Mutter ist todeskrank - auf eine Beziehung einlässt. Es war nicht abzusehen, dass der Mann auch schwer erkrankt, alles andere aber schon.
Nie drüber nachgedacht? Dir doch egal?