Thegirlnextdoor
Gast
Zitat von edil:Hat man sich auseinander gelebt, dann ändert eine Krankheit auch nichts daran.
Allgemein sicher nicht, gibt aber auch Fälle in denen Involvierte das anders sehen.
Ich weiß von einen Paar (auch 20 Jahre verheiratet, 2 Kinder) - sie wollte sich trennen... er bekam die Diagnose Gehirntumor... sie blieb bei ihm und pflegte ihn bis zum Ende. Sagte, es sei nach ihrer langen Ehe und in anbetracht der gemeinsamen Kinder für sie keine Frage gewesen. Ich weiß auch von Männern, die es andersherum so gemacht haben.
Sicher: ganz individuelle Entscheidung, die jeder für sich trifft.
Hier ist es mE. nicht allein die Tatsache dass die Beziehung angeblich nichts mehr ist und er sich trennen wollte. Hier kommt schon einiges zusammen... aber letztlich kann man nicht hinter die Fassade schauen. Angesichts Wasabix Schilderungen klingt es für mich schon so als ob der Mann unselbständig sei, es gerne bequem haben möchte... die schwerkranke Partnerin war wahrscheinlich auch nicht so bequem. Gibt nicht wenige, die da lieber flüchten würden oder es sogar durchziehen.
Egal, ich mag die Situation als solche nicht werten, auch wenn ich mich des Eindrucks, den der Mann auf mich macht, nicht erwehren kann.
Ich wünsche sowohl Wasbix als auch der Ehefrau, dass sie irgendwie "gut" bzw. so gut wie möglich da raus kommen. Egal wie es am Ende ausgeht.
Mehr will ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen.
Ich wünsche hier definitiv keinem der Beteiligten irgendetwas schlechtes, ganz im Gegenteil! Ich würde dringend allen Heilung und Hoffnung wünschen, und dass jeder der Betroffenen (auch Wasabix mit MS) sein Leben gut weiterleben kann.