Zitat:das deutet mir an : du bist es gewohnt weniger zu bekommen - als du gibst - und du bist es auch gewohnt - das andere schlechte meinungen über dich haben - also das scheinst du auch zu kennen - wenn du hieraus lernen möchtest : könntest du dir sagen : ich bin ok weil ich liebe bin und diese liebe weitergebe - nicht ok ist, das ich immer an menschen gerate, dich mich nicht zu würdigen wissen und mir immer noch eins reinhauen !
was willst du in zukunft dagegen machen und wie kannst du das ändern ?
Nun, eigentlich im Gegenteil. Keiner hat eine schlechte Meinung von mir, sondern eigentlich durchweg positive. Ich hatte wie gesagt nie wirklich viele Beziehungen, dafür immer recht lange. Und meine Partnerinnen waren letztendlich immer der Meinung, dass sie mich nicht verdient hätten. Dass ich mehr liebe als sie und in der Lage bin, an einer Beziehung die positiven Aspekte in den Vordergrund zu stellen.
Aber ja, ich bin es durchaus gewöhnt weniger zu bekommen, als ich gebe. Was mir aber nichts ausmacht. Für mich ist wichtig, dass sich meine Partnerin wohlfühlt. Dann bin auch ich zufrieden. Vielleicht stelle ich mich da zuwenig in den Vordergrund aber irgendwie (und das ist auch meinen Partnerinnen immer wieder aufgefallen) habe ich sehr viel Liebe zu geben. Keine Ahnung, woher ich das habe.
Versteh mich jetzt nicht als Diener, der hinter der Frau herdackelt und versucht ihr alles recht zu machen. So ist es nicht. Alles auf Augenhöhe und ungezwungen. Aber ich habe halt einen Draht dazu - ich merke schnell, wenn mein Gegenüber bedrückt ist oder sich mit bestimmten Gedanken rumschlägt....bestimmte Bedürfnisse hat. Für mich ist es in einer Beziehung wichtig, dass man solche Dinge erkennt und ansprechen kann. Dass man diese gemeinsam behebt.
Diese Empathie und mein Verständnis scheinen aber die Frauen zu verunsichern. Warum kennt er mich so gut? Warum kann er mich so lieben, wo ich das doch gar nicht verdient habe? Warum findet er mich attraktiv, wo ich doch gar nicht so hübsch bin?
Das bringt sie ins Grübeln und letztendlich zu dem Schluss, dass sie mich nicht verdient haben. Dass die Beziehung von mir aus gehe.
Zitat:das hat sie genauso selbstverständlich angenommen - wie du ganz selbstverständlich ihr liebloses verhalten geduldet hast und es noch verstärkt hast - indem du dir selbst auch immer noch eins reingedrückt hast : wegen deiner falschen selbsteinschätzung deiner person : nämlich deine innere einstellung : ich bin ein schei. - ich tauge nichts. und sie zeigt es dir auch mit ihrem verhalten immer wieder - sodass du es schon selbst glaubst!
Na so war sie nicht. Sie hat nichts als selbstverständlich hingenommen, sondern hat einfach mit sich und ihren Gefühlen gekämpft. Einerseits fühlte sie sich rundherum wohl und sicher...beschützt und geborgen. Andererseits (siehe oben) hatte sie immer das Gefühl, dass ich intensiver liebe als sie. Das hat sie verunsichert, weil sie bei sich die Schmetterlinge im Bauch vermisst hat.
Und ja, ich habe vielleicht ein mangelndes Selbstwertgefühl derzeit. Aber ihr ging es da ja nicht anders. Grund ist die Jobsuche. Wir wussten beide, dass das kein Dauerzustand sein wird. Sind so zusammengekommen und haben uns so kennengelernt. Mit Problemchen und Sorgen. Das war es ja, was uns zusammengeschweisst hat.
Ich halte mich nicht für einen schei..

Nein, ich bin lediglich verzweifelt, weil es derzeit nicht so will und sehe der Zukunft nicht gerade optimistisch entgegen. Sonst bin ich mit mir soweit zufrieden. So ging es ihr auch: Tägliche Verzweiflung über ihr Leben bei den Eltern, Geldmangel...und wenn wieder mal eine Absage ins Haus geflattert kam.
Zitat:ist das deine vorstellung von partnerschaft ?
ständig hast du ihr verhalten entschuldigt!
das ist verleugnen der realität - denn die sieht ganz anders aus!
Es gab kein Verhalten zu entschuldigen, denn dieses "Abstand brauchen" kam ja erst ganz zum Schluss. Die drei Monate Beziehung waren top. Ein Geben und Nehmen. Eine super Zeit. Was ich entschuldigt habe, war ihre Unsicherheit und was ich akzeptiert habe, war der Abstand um den sie gebeten hatte.
@ VertrauenswunschZitat:Ich finde das sogar positiv
Danke.
Zitat:Die Antwort lautet: Nein. Und dieses Nein schmerzt nicht mehr! Dass das doch relativ schnell ging, wundert mich auch.
Da bist du echt schon sehr weit. Respekt. Da habe ich noch ein gutes Stück aufzuholen. Ich versuche die Entscheidung ihrerseits gerade zu akzeptieren und sie von ihrem Podest herunterzuholen. Die Sache mit weniger Herzblut zu betrachten.
Aber ich kann im Gegensatz zu dir sagen: "Ja! Diese Beziehung hätte etwas werden können." Und irgendwo glaube ich schon noch immer dran, dass daraus auch noch einmal etwas werden kann. Zu einer anderen Zeit - unter anderen Umständen. Weil Gefühle sind auf beiden Seiten ja noch vorhanden. Nur sträubt sie sich bewusst davor, weil sie Angst hat mir nicht gerecht werden zu können und ich versuche sie zu unterdrücken, weil es mich sonst zerreisst.
Zitat:ch finde einfach, dass er es nicht wert ist, dass ich leide (da es ihn absolut nicht interessiert, was mit mir ist), außerdem bin ich es mir wert, dass es mir wieder besser geht!
Dass ich leide will sie ja nicht einmal. Darum wollte sie ja zuerst nur eine gute Freundschaft...weil sie wusste, dass es zu Leid kommt, wenn sich ihre Gefühle ändern oder nicht intensivieren. Aber wir sind das Risiko eingegangen. Sie hat dabei geheult, als sie mir über ihre mangelnden Gefühle und ihre Unsicherheit berichtet hat. Sie wusste, dass in mir eine Welt zusammenbrechen würde. Darum auch ihr Abstand - weil sie das nicht sehen mag. Aber deine Einstellung ist richtig: Dir muss es wieder besser gehen - uns muss es besser gehen, damit wir wieder nach vorne schaun können.
Zitat:Bei euch war die Beziehung aber sehr innig, wie du es beschrieben hattest. Von daher wird es für dich noch schwieriger sein, die negativen Dinge, die dir nicht gut getan haben, zu sehen. Vielleicht musst du genauer hinschauen. Vielleicht werden dir die Dinge erst später bewusst, zB. nach und nach jetzt, wo sie dir noch nicht mal eine SmS schickt an Ostern. Du siehst langsam, dass sie anders ist als du dachtest. Dass sie anders denkt, was euch betrifft; was eine Beziehung betrifft.
Ja, sie war kurz und intensiv. Dadurch, dass wir uns nur an den Wochenenden gesehen haben, kam auch kaum Druck oder Ärger zwischen uns auf. Wir haben die kurze Zeit miteinander einfach genossen und uns darauf gefreut. Darum ist es natürlich schwer, die negativen Dinge nach außen zu kehren bzw. diese auch erst einmal zu finden. Die Oster-Sache ist eine...dass sie mich einfach so absägt in der aktuell schwierigen Zeit ist eine andere Sache.
Ich bin trotzdem gespannt, was genau in zwei Wochen passieren wird: Meldet sie sich von sich aus (was die beste Voraussetzung wäre), melde ich mich...wenn ja, wie reagiert sie? Will ich sie dann überhaupt noch?