@ Maggie
Tja, lang lebe das Internet bzw. Facebook. Da bekommt man Dinge mit, die man so eigentlich gar nicht mehr wissen will. Oder man ist schadenfroh und freut sich über jede Nachricht vom Ex auf seinem/ihrem Profil wie "Mir gehts derzeit so bescheiden". Tja, wenn es uns schon nicht gut geht, dann hat der/die Ex auch nichts besseres verdient. Vielleicht haben wir darum auch teilweise die Freundschaften noch nicht gecancelt.
@ tatzi
Willkommen hier im Forum.
Es reisst nicht ab mit den Trennungen - täglich kommen Neuzugänge hinzu und das Ende ist doch meistens vergleichbar, wenn man sich die Geschichten hier so durchliest. Ich kann dir nur versprechen, dass es definitiv bergauf gehen wird. Siehst du, ich habe mich im letzten Sommer hier angemeldet und mein Leid geklagt. Mit mir waren 5-6 andere "Leidensgenossen" immer und immer wieder im gleichen Thema unterwegs. Wir alle dachten damals, dass es nicht weitergeht. Und siehe da: Von den 5-6 sieht man heute kaum noch einen hier auf der Seite - das ist ein gutes Zeichen.
Sie haben ihre Trennung überwunden und sind wieder in neuen Beziehungen (oder auch ohne Partner an ihrer Seite glücklich). Und das schaffen wir auch alle.
Was ich in den ersten Stunden nach der Trennung gemacht habe, weiss ich gar nicht mehr so wirklich. Ich habe es wohl verdrängt oder leide durch den Schock an einer partiellen Amnesie.
Ich weiss nur, dass ich wie in Watte gepackt in den Zug gestiegen und nach Hause gefahren bin. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr wirklich im Leben zu stehen. War nur mit meinen Gedanken und Gefühlen beschäftigt. Immer und immer wieder wurden die Szenen der Trennung durchgewälzt, die Beziehung durchleuchtet, auf der Suche nach Anzeichen. Dann Panikattacken mit Herzrasen, Kopfschmerzen, zittrigen Händen...sowas habe ich selten zuvor erlebt.
Ich habe die Zeit überstanden, indem ich erst einmal fast nur hier im Forum unterwegs gewesen bin. Musik voll aufgedreht, joggen gewesen...dann viel mit Freunden unterwegs gewesen oder auch alleine. Hauptsache kein Stillstand im Leben oder zuviel Zeit mit mir alleine verbringen...denn dann kamen die Gedanken und Grübeleien. Zusammenfassend kann man sagen: Musik, Sport und gesellschaftliche Aktivitäten haben mir aus dem Loch geholfen...und natürlich die berühmte Zeit, die alle Wunden heilt. Auch wenn es immer wieder mal Hänger gibt...nach zwei Monaten wohl normal.