Ikarus
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Heute war es zum Beispiel nur ein kurzer Moment (ein paar Stunden der Traurigkeit)
Mittlerweile weiß ich auch wie die Laune oben zu halten ist (mehr oder wenger) Solange ich einen vollen Terminplan habe (Arbeit weniger als Freizeit) bekomme ich Ruhe in den Körper. Ich weiß das es etwas gibt was mich ablenkt oder auf das ich mich freuen kann. Natürlich keine großen Wartezeiten die es zu erdulden gibt.
Wenn ich weiß das Abends eine gute Freundin auf mich wartet um einen schönen "kuschle-TV"Abend zu machen (sie weiß von meiner Situation und es bleibt beim kuscheln und zusammen einschlafen) dann bleiben die Ängste meist in Zaum.
Die große Frage die ich mir stelle:
Verzögere ich den Heilungsprozess durch die Vermeidung des Alleinseins oder gewinne ich damit wichtige Zeit der "Zufriedenheit" um zu "heilen"
Meine Chefin im Pflegeheim hatte diese Depression mit Angstzuständen letztes Jahr. Auch Trennung nach 20 Jahren Ehe - von heute auf morgen. Sie brach völlig zusammen. Sie sagt man muss sich Zeit geben dann kommt es wieder in Ordnung. Man muss nicht ein anderer werden sondern soll sich so wie man ist akzeptieren und aufpassen sich nicht wieder in einem Menschen zu verlieren.
Liebe Grüße Ikarus