Birkai
Mitglied
- Beiträge:
- 2187
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 5016
- Mitglied seit:
Eigentlich ging es nur darum, dass ich mit den Kindern darüber gesprochen haben, wie ich mir das Thema Weihnachtsgeschenke vorstelle. Für mich stand es nie außer Frage, dass wir dies ab jetzt getrennt machen. Ich habe andere Ansprüche daran, hatte ich auch schon in der gemeinsamen Beziehung, habe mich dort aber seinen Wünschen angepasst. Bei den Kids würde ich es aber gerne jetzt so machen wie ich es mir vorstelle. Ich habe auch keine Interesse daran immer in Abstimmung zu gehen über das Geld zu sprechen und auch dort wieder Kompromisse machen zu müssen. Geendet ist es darin, dass mir vorgeworfen wurde, seine Wünsche seit Jahren ignoriert und übergangen zu haben. Wieder mit Tränen. Er hat sich so in diese Argumentation vertieft, dass er es immer noch mitnimmt und auf alles überträgt, was aktuell passiert.
Für mich kam damit aber auch eine wichtige Erkenntnis. Ich kann mich derzeit noch so anstrengen auf ihn und seine Wünsche einzugehen, es wird nicht genug sein. Er wird es immer aus seinem Blickwinkel der Verletzung heraus als Angriff betrachten. Alles wird so hingedreht, dass ich als Bösewicht da stehe, um seine seine Entscheidung zu rechtfertigen.
Er seziert unsere Nachrichten der letzten Jahre, um genau die Dinge zu sehen, die er sehen will. Das dies nicht objektiv ist sondern total eingefärbt mit seinen aktuellen Emotionen, will er gar nicht sehen. Ich bin es leid darauf einzugehen und mache es auch nicht mehr. Weil ich eingesehen habe, dass es nichts bringt und auch nichts ändert. Ich habe meinen Blick auf die letzten Jahre und den möchte ich mir gerne bewahren.
Meine Kinder wissen mittlerweile, dass er eine neue Freundin hat und soweit haben sie es gut aufgenommen. Meine Tochter meinte zwar, dass sie nicht verstehen kann, wie Papa so schnell jemand Neues hat. Mein Großer meinte auf die Frage, ob es für ihn ok ist, dass er es ja akzeptieren muss. Aber im Großen und Ganzen kommen sie damit klar.
Was zu merken ist, dass mir beide Kinder aktuell zugewandter sind, als vor dem Auszug, Ich glaube sie merken, dass es mir hier besser geht und ich auch wieder die Kraft haben, mich wirklich um sie und ihre Themen zu kümmern.