Zitat von Urmel_:Also bei dem Punkt bin ich ganz bei "its not a bug, its a feature".
Es ist evolutionstechnisch nicht von der Hand zu weisen, dass eine Frau mit einer Schwangerschaft deutlich mehr Risiko hat, als ein Mann. Und auch, dass Männer körperlich deutlich stärker sind, als Frauen.
Und diese zwei Dinge haben (unter anderem) dazu geführt, dass das Spiel der Geschlechter auf beiden Seiten völlig unterschiedlich geführt wird. Und das ist gut so. Die Damen mit ihren Waffen, wir mit unseren.
Korrekt. Ich sehe das auch nicht als "Bug", dennoch als Angst. Egal, ob es evolutionäre Angst ist, es ist und bleibt Angst. Und gerade diese Überbewertung der heutigen Angst hat uns doch in das Dilemma geführt, in dem wir heute sind. Ich glaube Du nanntest es einst einen "einzigen, großen Shittest".
Zitat:Wenn Du den Männer aber erzählst, dass es völlig OK ist, auf emotionaler Ebene ne Frau zu sein, dann geht die Sache nach Süden. Und zwar gewaltig. Wenn Du den Frauen erzählst, sie können Männer sein, dann auch.
Das tut hier allerdings auch niemand. Hier wurde von weiblichen "Gästen" erneut von sich selbst auf andere Personen projiziert. Und die Schuldfrage, die Frauen ja so ungern bei sich verankert sehen, mit halbgaren Erklärungen bzw. Ausweichmanövern umschifft. Da brauchen wir keine Grundsatzdiskussion.
Zitat:Ich will CEO sein! Aber bitte halbtags! Ich lasse mich vom Staat versorgen, ich brauche keinen Mann! Huch? Warum gehen die Männer, die Alternativen haben, plötzlich auf DIstanz? Es kann doch nicht sein, dass die ihre eigene Wahl treffen und von unserem Verhalten abgestoßen werden. Aber es heißt doch immer, dass wir alles sein können und alles machen können. Da hat niemand etwas von Verantwortung gesagt. Sowas ist ne Sache für Männer, ich bin ne Frau.
Korrekt. Unterschwellige Opferrolle mit dem Drang zur narzisstischen Selbstverwirklichung. Nothing new here.
Zitat:Und an wem bleibt es hängen? An den Männern. Und warum? Weil die Damen immer Alternativen finden, weil viele Männer verzweifelt sind und alles nehmen. Aber die Frauen wollen die guten Männer, deswegen müssen die da Grenzen ziehen.
Auch richtig. Der TE hat hier aber erklärt, wie er die Sache angehen möchte. Deshalb war die Auslage der "Gästin" ja auch so ein Blödsinn. Es war nur wieder so "typisch", da jemanden zu haben, der all das Kackverhalten der Frau beiseite schiebt, um den einen Punkt als Lösung zu präsentieren, den er vielleicht in der hitzigen Diskussion gesagt haben könnte. Und das wird mehr und mehr lächerlich... und dann fragen sich die Frauen, warum sie allein sind? Weil sie so stark sind, so selbstbewusst... das macht den Männern nämlich Angst. Yeah, sure...
