@LarsWilhelm :
Respekt, wie Du diese Geschichte für Dich angehst.
Ich muss sagen, für mich wäre das so nie möglich. Der Frau noch Treffen mit dem Mann zu ermöglichen, der aktiver Teil der Affäre war/ist, ist für mich undenkbar. Ich würde mich dermaßen veräppelt vorkommen - und dann küsst die den beim 2.Treffen und Du nimmst das auch so hin. Man mag es kaum glauben, aber wenn es so passiert ist, wie Du sagst.
Mit Verlaub, Deiner "Madame" würde ich nicht so viel durchgehen lassen, mit dem AM Treffen zu gewähren oder gar daran teilnehmen, wäre für mich wie 1000 Tritte in die Nüsse. Das ist sowas von entwürdigend, wie ich finde, dass könnte ich so nie mitmachen. Aber gut, wenn es Dir dabei gutgeht - ich kann´s kaum glauben, aber gut.
Ich sehe schon, ich muss das auch mal machen, antesten, in eine Beziehung reingrätschen, wenn ich eine "dumme Frau" finde, leider bin ich nicht der 1 A- begehrenswerte Mann, nicht mehr jung und so weiter. Aber diese Geschichten hier machen mich neugierig. Wenn Affärenpartner weder groß was zu befürchten haben, noch sich augenscheinlich irgendwie in Reue üben (oder kaum), dazu noch dem eigentlichen Ehepartner aufdiktieren, wie die Zeit nach der Affäre zu laufen hat, der AM sitzt sogar mit im Boot und der gehörnte Partner wird gar noch mit Vorwürfen belastet, warum der Partner fremdging und es ist wohl fast "normal", dass mal irgendwann irgendwie eine Affäre in nahezu fast jede mögliche Beziehungskonstellation daherkommen kann ( so in etwa der Tenor der TE).
Und dann wird noch gefragt, warum sich jemand jahrelang nach dem Scheitern der Beziehung oder dem Ende der Affäre so einen Kopf darum macht wie @darkenrahl . Nun: War diese Frau vielleicht die aus seiner Sicht Liebe des Lebens? Ist er diesbezüglich null egoistisch und hadert mit dem Geschehenen? Ich kann´s nachvollziehen - eine solche bescheidene Geschichte kann ein ganzes Leben durchschütteln und es kann verdammt lange, wenn nicht gar ewig dauern, bis man sich davon erholt hat. Ob dann überhaupt noch einmal der Wille und die Motivation für eine neue Beziehung da wäre - schwer vorstellbar, da muss oft auch mal das Schicksal mit unter die Arme greifen. Fairness im Leben kann wohl niemand mehr im Leben erwarten. Man muss es sich regelrecht holen.
Fazit: Neustart der Ehe nach Ende der Affäre lautet der Titel bzw. die Frage.
Nein, ist es für mich so nicht. Es ist eine "Lightversion" der Affäre - ohne bzw. anteilig sogar mit Affärenpartner, aber die Person, die die Affäre betrieb (im Thema hier die TE, welche zur Affäre in der Ehe schweigt, in der Geschichte von @LarsWilhelm dessen Frau, welche noch immer (!) Kontakt zum AM und EM zeitgleich hat und diesen Teil anscheinend noch mitbestimmt) hält noch den Kontakt bzw. baut das Fundament für die Zeit nach der Affäre weiter mit Schweigen und Lug auf. Wo ist da die Augenhöhe? Und dann sollen die Erfahrungen der Affäre der Ehe dienen - sorry, die einzigen Personen, die tatsächlich davon profitieren, sind die Affärengänger - weil sie weiterhin das Zepter in der Hand halten. Von wegen Augenhöhe - das ist Illusion.
Mensch, hoffentlich habe ich das auch mal - dann komme ich vielleicht über den Betrug und Verrat meiner geschiedenen Frau hinweg - weil ich selbst Teil dieser Maschinerie bin. Mal schauen, was da geht.
Aber noch einmal eine "reguläre normale" Beziehung - wie soll das jemals möglich sein, wenn ich hier lese, wie so darüber vielerseits gedacht wird.
Eines ist aber richtig: Letztlich kann nur jeder Mensch selbst dieses für sich einordnen.
