Zitat von Thüringer87:Ich sehe das etwas anders, könnten ja weiter alles zusammen machen, wie geplant, aber wenn sie den Weg alleine gehen will, ist das ihre Entscheidung, dann aber mit allen Konsequenzen.
Ich lese hier sehr viel Frust und Ärger.
Ich verstehe das, einhundert prozent.
Was mich ein wenig irritiert ist, dass du ihr komplett alleine die Verantwortung am Scheitern der Ehe zuzuschieben scheinst? Ich meine, klar trennt sich in der Regel einer, aber ebenso hat in aller Regel nicht einer alleine die "Schuld" am Scheitern der Ehe.
Und was halt ebenfalls Tatsache ist: Jeder hat jederzeit das Recht, sich gegen eine Fortsetzung der Ehe zu entscheiden, wenn er glaubt, dass er anders glücklicher wird.
Und genau dafür gibt es ja die gesetzlichen Regelungen, die dem einen zu weit, und dem anderen nicht weit genug gehen. Ist für mich schon ein Hinweis darauf, dass sie im großen und ganzen fair sein könnten.
Es ist eben nicht sinnvoll, die Kränkung und Enttäuschung über das Eheende und das empfundene Unrecht gegen eine Untertützung aufzurechnen.
Jetzt setz dich doch mal mit spitzem Bleistift hin, und schau, wie ihr die Dinge regeln könnt.
Vielleicht wäre es z.B. eine Möglichkeit, dass du die Wohnung behältst, und an sie vermietest?
Hast du inzwischen einen Termin bim Anwalt?