Ema
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Zitat von Maxy522:Aber irgendwann muss es doch bei mann/frau klick machen und sich sagen so geht's nicht weiter.
Will ich meine Ehe oder will ich af.
Will ich den kick oder möchte/will ich das beständige.
Ja, so denkst du. So denken viele. So denken aber nicht die Affärenführer.
Du hast doch diesen Thread oder große Teile davon gelesen, oder? PM sagt es doch glasklar: Er will sich gar nicht entscheiden. Er will am liebsten beides behalten. Und genau so verhält er sich auch.
Seine "Zerrissenheit" rührt daher, dass er nicht so ohne weiteres einfach beides behalten kann. Könnte er das, wäre da nix mehr mit Zerrrissenheit. Dann ginge es ihm gut.
Er schreibt es ganz deutlich:
Bei der einen findet er Sicherheit und Geborgenheit und kann seine alten Gewohnheiten daheim aufrechterhalten.
In die andere ist er verliebt, findet Herzklopfen, Leidenschaft, Prickeln und Aufregung.
Auf keins von beiden will er gern verzichten.
Man meint immer, der Affärenführer müsse sich doch endlich mal entscheiden.
Dabei übersieht man aber gern, dass er der letzte ist, der eine Entscheidung wirklich will (andernfalls hätte er sie längst getroffen).
Beide Frauen wollen ihn exklusiv und für sich allein.
Er jedoch will keine Entscheidung, sondern am liebsten beide Frauen gleichzeitig.
Genau das ist der Unterschied zwischen den drei Seiten im Dreieck.
Aus diesem Grund gehen Affären wie die von PM ja auch so lange.
In der Regel gehen sie so lange, bis eine der Frauen direkt oder indirekt eine Entscheidung trifft. Entweder die Ef (weil es z.B. auffliegt und diese ihn massiv unter Druck setzt, worauf er mit Verlustangst reagiert), oder die Af, die von ihrer langen Leidens- und Hoffensphase irgendwann genug hat, weil auch sie versteht, dass sie einfach ewig hingehalten werden soll.
Der Affärenführer selbst trifft bei Langzeitaffären sehr selten eine Entscheidung aus sich heraus.
Und wenn, dann höchstens dann, wenn die Af zu unbequem geworden ist (weil sie Druck macht) und er zufällig eine neue gefunden hat, die für ihn zur Verfügung steht.
Aber auch, wenn er von der Af verlassen wird, sucht sich der Betreffende gern irgendwann die nächste Affäre, denn sein Grundproblem ist ja nicht gelöst.
Deshalb ist es ja so sinnlos, von Leuten wie PM endlich eine Entscheidung zu erwarten.
Das ist doch gar nicht das, was er will. Es ist gar nicht in seinem Interesse.
Wenn man diese Dynamik einmal verstanden hat, fällt es (als Af oder Ef) vielleicht leichter, selbst eine Entscheidung zu treffen. Auch wenn es wehtut.