E-Claire
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Zitat von Tisiphone:Und dann gibt es ja noch so etwas wie "sunken cost fallacy". Sprich, sie hat
Möglich. Eigentlich viel deutlicher, der Thread und alle die hier schreiben sind ein Beispiel für sunken cost fallacy.
Wir alle hier wollen hören wie es weiter geht.
Matt Ruff in G.A.S. (die Trilogie der Stadtwerke):
"Ach wo. Ihr Trauma war weniger schwerwiegend. Ein Nachtteil des Umstands, dass man zu einer geschichtenerzählenden Spezies gehört, ist die Neigung zu vergessen, dass das Leben keine Geschichte ist, wie groß dass Bedürfnis auch sei, es als eine anzusehen. Und einer der - vom Standpunkt des Geschichtenerzählens - größter Fehler des Lebens ist, daß es keinen Abschluss hat.
Abschluss in welchem Sinne?
Im Sinne einer Zusammenführung, so daß alle Erzählstränge zusammenkommen und nach einem letzten Höhepunkt säuberlich verknotet werden und keine losen Enden mehr übrigbleiben. Das wirkliche Leben ist nie ordentlich, und es hört nicht einfach deswegen auf zu passieren, nur weil jemand einen Sieg errungen hat. Wo in einem Roman das Wort "Ende" käme, geht es in der Wirklichkeit weiter, folgt einem Ereignis dem anderen."
Sunken cost fallacy einer angeblichen Affäre zu unterstellen ist leicht, sich darüber klar zu sein, daß wir alle in genau diesem Moment genau dem Prinzip einer Affäre folgen, das gleiche Prinzip nutzen, uns genauso verhalten, wie jede andere Affäre auch, weil wir auf Entwicklung und letztlich Abschluss (hier in diesem Thread) hoffen, vermutlich weniger.
Das bedeutet aber nicht, daß es nicht stimmt.