Appledream
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Zitat von Carlaa:Hi Appledream,
ich kenne solche Konstellationen leider auch, deshalb wage ich es, dir Folgendes zu bedenken zu geben:
Ist die Tatsache, dass er dich "als Basisstation nutzt", für dich nicht auch eine Garantie, dass er dir nicht wegläuft?
Versuchst du nicht unbewusst, Anlässe zu generieren (oder nimmst sie zumindest billigend in Kauf), durch die er dir zu Dankbarkeit verpflichtet sein sollte?
(Aber wann hat Dankbarkeit je eine Beziehung haltbar oder besser gemacht?)
Wie steht es um dein ureigenes Selbstwertgefühl?
Gab es in deiner Kindheit auch die Konstellation, dass sich alles um die Bedürfnisse eines Elternteils drehte (vielleicht sogar der Yogalehrerin...?)?
Ich sehe bei dir eine verborgene Coabhängigkeit. Das sagt dir sicher was?
Den anderen schließe ich mich an, dass es auch keine Option ist, so zu tun, als habe die Rücknahme von Heiratsplänen keine Konsequenzen für eure Beziehung.
Deine Würde ist hier schon lang nicht mehr spürbar.
Verhandeln ist völlig sinnlos. Er weiß, dass du alles tun würdest, um ihn nicht zu verlieren.
-> "Keller"
Alles Gute!
Hi du : )
Ich weiß, dass mein weg der eigenliebe, selbstliebe, selbstvertrauen und meinem tiefen selbstwertgefühl etwas mangelt. Seit jahren bin ich dort schon in bearbeitung, und versuche mir auch so oft und gut es geht auf die schulter zu klopfen.
Ich sage mir immer wieder auch: Es ist nicht wichtig wie gut ich jetzt bin, es ist wichtig wie gut ich sein kann. Ich versuche von dem negativen Bild über mich selbst nicht fünf schritte auf einmal gehen zu wollen, weil ich merke, ich schaffe es nicht super positiv sofort über mich zu denken. Ich versuche daher, erstmal neutral und "ok" mit mir zu sein.
Ich habe es schon sehr gut geschafft, mich selber zu akzeptieren, und einzugestehen, dass es ok ist so zu sein, wie ich bin. Vieles ist einfach eine Gehirnwäsche der vielen Menschen heutzutage (so was wie, viele freunde haben, beliebt sein müssen etc etc!) als auch von meinem bisherigen, sehr einsamen, verlassenen und sehr viel alleine sein-leben.
Ich werde darüber nachdenken bzw meditieren müssen, ob das was du da gesagt hast, der fall ist. Ich weiß es nämlich nicht. Vielleicht habe ich es wirklich unbewusst so kreiert, diese "Basisstation".
Falls es so ist, will ich das definitiv loswerden bzw bearbeiten. Klingt nämlich total bäh und ungesund.
Ungern nehme ich es als "ausrede" oder als "erklärung", aber hier ist in short mal meine Lebensgeschichte:
Mutter hat mich weggegeben. Zu verwandten. Biologischer Vater war mit Dro. und nutten weg vom fenster.
Mama war viel zu jung (21) und ist mit 50 immer noch nicht richtig lebensfähig.
Stiefvater war und ist finanziell, aber sonst nicht vorhanden. Ich war das schwächste Gl. der kette, an mir wurde alles ausgelassen. Auch war ich immer an allem Schuld bei ihm und mama hat sich nicht für mich eingesetzt.
Zuhause verlassen mit 13. Internat. Danach eigene Wohnung. Seitdem nie wieder "daheim" gelebt.
Hatte immer beschissene Beziehungen gehabt, wo ich viel geweint habe.
Mit K. weine ich kaum, weil wir eigentlich immer über alles reden können und ich mich von ihm geliebt fühle.
eigentlich.
nicht mehr wirklich, merke ich.
Kann ihm irgendwie das nicht sagen, weil er mir ständig vorhält, wie lieb er doch ist und wie viel er für mich tut. Er sagt er sei ständig auch ziemlich geduldig mit mir.
Problem ist, dass ich nicht weiß was ich glauben soll.
Da mich in echt immer irgendwie nur wenig leute mögen, weil ich natürlich auch weiß, dass ich anstrengend sein kann..plus das problem mit der eigenliebe = unsicherheit.
Wem glaube ich, mir, oder der Mehrheit, die mich ja ablehnt?
Wenn dir immer und immer und immer wieder über jahre gesagt wird, wie sch. du bist, wird irgendwann dein Urinstinkt brechen und du wirst dir nicht mehr sicher sein. Egal mit was..
).