BL45
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Ja, ich unterschreibe Dir fast alles, was Du hier geschrieben hast.
Allerdings bin ich mir gar nicht so sicher, ob das auch tatsächlich bei mir den Kern 100% trifft?!
Wie ich bereits schrieb, identifiziere ich mich definitiv nicht über das Außen bzw über meine Partnerwahl. In den letzten Jahren war ich immer mal wieder und als bewusste Entscheidung Single.
Ich brauche keinen Mann, um mich ganz oder besonders zu fühlen.
Ich fühle mich auch allein als etwas Ganzes und mag mich, wie ich bin.
Ich habe und fühle keinen Mangel, wenn ich Single bin, da ich nicht als höchste Erfüllung meines Lebens in einer Beziehung sein MUSS
Ein Mann ist für mich im Eisbecher des Lebens die Kirsche auf der Sahne. Ein sehr schönes und angenehmes Topping, allerdings nicht zwingend notwendig, um das Leben zu genießen.
Ich bin und war nie die Frau, die die totale Erfüllung in einem Familienleben sieht und daher nur glücklich ist und sein kann, wenn da ein Mann und Kinder zur Wunscherfüllung da sind.
Ich bin und war immer eine Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und - außer aktuell in dieser Ausnahmesituation - in ihrer Mitte steht.
Durch den Job und durch die Branche, habe ich viel gesehen, viel erlebt und mein Motto ist daher auch leben und leben lassen. Um mich zu wundern und auch, um mich - positiv oder negativ - zu beeindrucken, muss daher schon einiges passieren.
Bereits durch den Job und auch, was ich mir in den letzten Jahren aufgebaut und erlebt habe, halte ich mich für besonders. Meine Kraft, Energie etc. ziehe ich mir daraus und aus Erfolgserlebnissen.
Ich habe eine Handvoll großartiger Freunde, die ich Jahrzehnte kenne und denen ich blind vertraue.
Im Freundeskreis heiße ich Sunny, weil ich unglaublich viel positive Energie habe und diese ist nicht gespielt oder aufgesetzt, sondern kommt aus dem Inneren.
Ich bin echt und authentisch und lebe das auch.
Komplimente, Honig ums Maul schmieren, etc stehe ich sogar eher kritisch gegenüber und damit kann man mich auch nicht beeindrucken. Ich bin jemand, der an Taten glaubt und sehen möchte, ob Worte umgesetzt werden oder ob es nur Phasen und Floskeln sind.
Und ja : ich habe diesem Mann geglaubt
Nicht aber, weil er lediglich das nette Kennenlern-Blabla auffuhr, sondern, weil Taten gefolgt sind,
Nicht, weil er sagte, er sieht etwas Besonderes in mir, sondern, weil er mich auch so behandelt hat
Mag sein, das er am Ende des Tages einfach nur ein extrem guter Schauspieler war
Genauso wie es auch sein kann, das er mich zu sehr liebte und dann Bindungsangst hoch kam und er die Reißleine zog
Genauso wie es möglich ist, das er doch Dreck am Stecken hat und seine GF ihn erpresst mit was auch immer
Vieles ist hier möglich, doch ohne, das er sich selbst dazu äußert und die Wahrheit sagen würde, sind es nur Spekulationen, die nichts an den Fakten ändern würden
Die gesundheitlichen Probleme sind jedoch Fakt und diagnostiziert
Und egal, wie gut letztendlich jemand auch als Schauspieler sein mag, gewisse Symptome bekommt man nicht gespielt wie Herzrasen, kalten Schweiß, Nasenbluten und Bluthochdruck, wo der obere Wert bei 200 liegt.
Ich hatte ihn selbst zum Doc gefahren, Arztberichte und Kur Bericht gesehen, seine Tabletten inkl Beipackzettel und er hatte auch lange mit meinem Cousin telefoniert, der zwar nur Orthopäde in der Notfallchirugie ist, ihn aber trotzdem weiterhelfen konnte
Das ist daher definitiv Fakt.
Und was meine PA angeht, auch hier pflege ich grundsätzlich keine Freundschaften am Arbeitsplatz.
Durch die Positionen, die ich hatte, weiß ich, am Ende des Tages bin ich auf mich allein gestellt und ich gehe daher ins Büro, um zu arbeiten und nicht um Freundschaften zu pflegen und stundenlang in der Kaffeeküche oder in der Zig. zu rauchen.
Bei ihr dagegen war es eher ein lustiger Zufall - sie hatte sich zwar optisch stark verändert und auch einen neuen Nachnamen - doch sie war die ältere Schwester einer aus meiner Tennis Mannschaft aus Teenagertagen. Bis wir dies feststellten, verging allerdings auch gut ein Monat, indem wir rätselten, ob und woher wir uns kennen.
Daher ist sie bislang auch die 1. und einzige PA, mit der ich per Du war und mit der ich mich auch befreundete und auch mal privat auf einen Kaffee war.
Natürlich geht man mit der Vorgeschichte dann auch anders miteinander um und daher empfinde ich ihr Verhalten weder übergriffig noch distanzlos, sondern eher situationsbedingt.
Klar, hätte ich sie auch ablehnen können, nachdem ich wusste, wer sie ist, allerdings machte sie ihren Job absolut hervorragend und da sie über 16 Jahre im Unternehmen war, war sie eine enorm große Hilfe und Unterstützung, damit ich besser und schnell in die Abläufe reingekommen bin
Und im Headquarter gab es 2 Firmen: die Firma von der GF, die auf einem anderen Stockwerk saß und seine Kernfirma mit den restlichen Mitarbeitern, die überwiegend aus Stab und Vertrieb mit den jeweiligen PAs bestand. Es ist also kein übliches Bürogefüge, wie man es normalerweise vielleicht kennt und wo man zusammen steht und tratscht und klatscht. Jeder macht sein Ding, jeder arbeitet an seinen Projekten, ständig ist jemand auf Reisen und wenn es bei Projekten keine Überschneidungen gibt, sieht man - auch aufgrund der eigenen Termine - einige Kollegen wochenlang nicht.
Ängste und Befürchtungen, das sich alle hinter unserem Rücken das Maul zerreißen und / oder, das es bereits jemand wusste, hatte ich daher auch nie wirklich.