Zitat von Grace_99:Geburtstag = No way. Das ist dein Tag, du entscheidest wen du da haben möchtest und wen nicht. Ich würde ihm das im Vorfelde mitteilen.
Weihnachten: Aufteilen. Hl. Abend = Du und die Kids, er kann sie am 1. Feiertag gern holen.
Bloß keine gemeinsame Bescherung! Ich glaube, das packst du noch nicht - und für die Kinder ist es der supergau.
Hallo Grace,
wie geht es dir?
Das Gespräch mit der Therapeutin hört sich vielversprechend an. Ich finde, es ist eine gute Entscheidung sich fachliche Unterstützung zu holen. Denn Freunde haben nicht immer die richtige Worte parat, wie du selbst schon festgestellt hast.
Ich nehme auch therapeutische Gespräche in Anspruch. Denn ich möchte diese Geschichte wirklich rund beenden können.
Es ist noch kein Tag vergangen ohne Tränen. Kein Tag ohne Vermissen. Immer wieder diese Weinkrämpfe. Dieser Druck in der Brust ist körperlich schmerzhaft….so sehr, dass ich denke ich könnte diese Trauer und Schmerz anfassen
Auch ich spüre manchmal Wut…so langsam stellt sich auch dieses Gefühl ein. Man sagt, dass ist auch eine Stufe im Ablösungsprozess. Hoffnung also, dass es bald besser wird.
Am Ende müssen wir nicht nur dieses 'Verlassen worden sein' verkraften mit diesem schrecklich Gefühlen, sondern wir müssen uns auch noch an den ganzen Haufen seelisch, geistig, therapeutisch abarbeiten, der dadurch obendrauf entstanden ist bzw. geweckt wurde.
Mir geht es zumindest so…Es fühlt so an als ob der Sack der Gefühle völlig offen steht, alles chaotisch herumwirbel, alles ist wund, alles blutet….man fühlt sich klein mit Hut…Es werden auch so alte Gefühle angesprochen….wohin damit?
Es ist ermüden…bin erschöpft…
Und Gedanken an ihm ob er mich vermisst oder auch mal an mich denkt….blocke ich ab…das ist mit zu viel…Mein Energie reicht gerade mal für mich selbst.
Jetzt bin ich dran. Ich muss wieder fit werden. Ich will bald wieder leben und mein Leben zurück! Und ich will, dass es mir dabei wieder gut geht.
@…
Weihnachten mit Kindern: Denke Bescherung zusammen ist keine gute Idee. Auch nicht für die Kinder. Es würde sie eher verwirren. Sie würden die Anspannung spüren.
Auch Kinder lernen mit der Trennung der Eltern umgehen am Besten wenn sie sich an eine klare Linie halten können.
Der Vorschlag die Kindern könnte am 1 . oder2. Weihnachtstag zu Papa, finde ich persönlich fair.
Aber am Ende muss du entscheiden wie es sich für dich am Besten anfühlt.
Fühlt euch gedrückt
Carmensita
