Grace_99
Gast
Ich war damals 16 Tage auf einer Akutstation, danach war ich dann Weihnachten/Silvester zuhause und im neuen Jahr hab ich in einer Tagesklinik angefangen. Dort war ich bis März, danach hab ich die ambulante Therapie gemacht. Meine Kinder wurden damals fremdversorgt, da meine Eltern 100 km entfernt wohnen und noch berufstätig waren.
Durch die Klinik bin ich an eine Organisation gekommen, ähnlich einem SOS Kinderdorf. Die Kinder wurden dort 24 Std./Tag betreut, zur Schule, Kita, Freunden, Hobbys gefahren. Mich haben sie 2 x / Woche abgeholt, so dass ich den Nachmittag mit ihnen verbringen konnte.
Ich habe mich damals ganz schrecklich gefühlt, aber es war das beste was ich für sie und mich machen konnte; in die Klinik gehen. Ich war in dem Moment keine Mutter, ich konnte mich ja kaum um mich selbst kümmern.
Wenn es nicht geht, dann nehm eine halbe mehr. Ich kenne diese Tabletten nicht, weiß also nicht ob es ein reines Antidepressiva ist oder Notfallmedis.
Ich drücke dich!

