Zitat von frechdachs1:
Würd ich ihm auch nicht glauben, aber ich kenne so einige Männer, da müsste er kurz vorm abfallen sein, ehe die zum Urologen gehen. Das hat also zwangsläufig nichts mit dir, manchmal eben nur mit Angst zu tun.
Denkst du, das er den Beifall von außen braucht? Gibt er dir wenigstens Zärtlichkeiten? Hälst du ihm manchmal vor, dass er dich nicht richtig "anpackt" und wenn ja, wie lange schon? Gab es damals vor 20 Jahren Probleme zwischen Euch?
Bevor wir unseren Sohn bekamen, war er im Krankenhaus, damit es überhaupt zum Nachwuchs kam - und anscheinend hat sich jetzt im Alter wieder etwas gebildet, wodurch er Schmerzen hat. Er hat noch eine andere Baustelle und wahrscheinlich ist er in Gänze dadurch blockiert. Kenne ich ja auch von mir. Dann soll er es aber bitte sagen, das würde vieles einfacher machen.
Ja, ich habe ihn so kennengelernt. Er war immer beliebt, viele Freunde und Freundinnen (mit und ohne 6) und die Bestätigung von aussen braucht er.
Immer dann, wenn er keine Nähe möchte, werde ich natürlich grantelig und dann halte ich es ihm vor.
Erzeugt vielleicht unnötigen Druck - aber auf mich wird auch keine Rücksicht genommen.
Seit einem Jahr ist das Thema ständig so präsent, weil ich vertröstet werde.
Ja, seit der Geburt unseres Sohnes vor 25 Jahren...da fühlte er sich anscheinend zurückgesetzt. Wir hatten die typischen Probleme, wie alle Eltern. Als Frau sollte man Mutter sein, aber abends dann auch Geliebte und immer gut drauf und nicht müde.
Da begann er auch, in der Woche öfters alleine weg zu gehen, zum Sport....bis er dann jeden Abend erst um 21.00 Uhr nach Hause kam....Da hat es dann gerappelt. Es war keine Frau im Spiel, aber er stand mit befreundeten Ehepaaren in unserer Stammkneipe rum, während ich nur alleine mit unserem Sohn zuhause saß. Da wir damals im Ausland waren, war ich richtig schön zuhause lebendig begraben.
Das haben wir aber dann auch mal besprechen können...ich habe ihm halt nicht die Bestätigung und Wahrnehmung gegeben, wie er es sich wünschte und ich bemängelte halt, dass er mich lebendig - als junge Frau - mit Kind zuhause begraben hatte. Dazu musste ich erahnen, wie es ihm ging - anstatt mit mir zu sprechen, lieber schweigen und alles den Bach runtergehen lassen.
Dazu kam, dass wir 6uell eine lange Durststrecke hatten...wo er wirklich Geduld aufgebracht hat. Ich konnte nicht, hatte ein schwerwiegendes Gyn. Problem...und noch etwas mehr, dass in zwei Not-Op´s endete.
Im Streit wird mir das dann heute so präsentiert, als wären die Krankheiten nur vorgeschoben worden...
Alles insgesamt ein ziemlich blödes Aufeinandertreffen von Umständen.