Zitat von Arnika: Den einzigen echten Nachteil, den ich sehe ist, dass man halt auf mehrere Menschen einlassen und einstellen muss, Freundschaften treten da schon in den Hintergrund, einfach, weil auch die Zeit fehlt. Das ist ja mit einer Beziehung schon gar nicht so leicht. Vor allem, wenn man noch Zeit für sich selber braucht. Aber pendelt sich wohl auch auf ein Maß ein, das angenehm für alle sein kann. Und Klammerer sind hier ohnehin am falschen Ort.
Spannend. Insbesondere in Bezug auf Freundschaften. Da ist es bei mir gerade zu einem sehr coolen Denkansatz gekommen. Danke dir dafür.
Klammerer sind da am falschen Ort? Ich habe da einen leicht anderen Blick. Klammerer sind ja selten Klammerer weil denen das Spaß macht, sondern weil man halt ein Thema hat. Die Frage, die sich mir stellt, wäre also, ob so ein Ansatz nicht eigentlich ein besserer ist, um mit der eigenen Klammerhaltung mal auf nen erwachsenen Nenner zu kommen.
Davon abgesehen wundert mich aber nach wie vor, wirklich ehrlich gemeint hier auch für alle anderen, daß die grundlegenden Unterschiede zwischen Polygamie, S.winger als K.ink und Polyamorie so wenig bekannt sind.
Was mich daran auch noch leicht besorgt, viele der hier Mitschreibenden haben Kinder, wenn diese dann in 2-16 Jahren zu ihnen kommen und so leben wollen, müssen die sich dann echt mit diesen Vorurteilen auseinandersetzen?
Polys sind doch keine Ungeheuer oder irgendwie nicht normale Hippies.
Das gate-keeping was Monos auf den Begriff Liebe betreiben finde ich ziemlich verstörend, aber gut da sind wir dann bei Femiziden und Beziehungstaten.