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Er möchte nicht zusammenziehen

Prinzessin28


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Zitat von Elfe11:

Gerade weil er jetzt nichtgenug verdient, wäre es sinnvoll zusammen zu ziehen. Auf Probe. In einer ersten kleinen Mietwohnung. Die Weiterbildung ist eine Ausrede. Er arbeitet doch in Schicht, ist also voll berufstätig.



Und das weißt du, weil du ihn persönlich kennst?

Wieso ist es sinnvoll, wenn er gerade nicht viel verdient? Er lebt in einer WG. Also wunderbar.

Nicht jeder möchte in ne kleine Wohnung, nur damit man unbedingt zusammen wohnt.

Es kann sein, dass es eine ausrede ist. Muss es aber nicht. Ich wäre mit solchen Aussagen sehr vorsichtig.

14.09.2020 23:42 • x 3 #61


Tin_

Tin_


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Zitat von Elfe11:
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieser Mann irgendwann mit dir zusammen zieht!

Glaskugel?

Zitat von Elfe11:
Er ist Ü30 und lebt trotz Job in einer WG... Alle Gründe sprechen für ein Zusammenwohnen.

Und sein Wille und seine Meinung ist da völlig außen vor... verstehe...

Zitat von Elfe11:
Früher war es üblich, bei solchen Zukunftsvorstellungen zu heiraten!

Ganz früher war es auch üblich, dass man per Schwertduell miteinander um eine Frau gekämpft hat. Kleiner Hinweis: Wir haben 2020. Der Feminimus liebt dich bestimmt für solche Aussagen.

Zitat von Elfe11:
Dann bist du als Frau auf der sicheren Seite.

Weil man per Eheversprechen seine Seele an Satan verkauft und das Ganze per Blutschwur unterzeichnet?

Zitat von Elfe11:
Wenn er sich jetzt von dir trennt oder umgekehrt, dann stehst du mit Mitte 30 erstmal alleine da.

Warum sollte er das tun? Glaskugel?

Zitat von Elfe11:
Deine Chancen jetzt noch einen guten neuen Partner zu finden, stehen sehr schlecht. Erst mit Ü40 wenn die erste Scheidungswelle kommt, bist du wieder mit im Rennen.

....Glaskugel... !

Zitat von Elfe11:
Er will dich nicht heiraten oder zusammen ziehen, er lässt alles offen.

Neben der Glaskugel kannst du auch Gedanken lesen?

Zitat von Elfe11:
Er hat alle Zeit der Welt, sich auszutoben und seine Freiheit zu genießen.

Du hast schon gelesen, dass die beiden in einer monogamen Partnerschaft leben (seit 2 Jahren)? Ach warte... Alle Männer sind ja Schweine, weil deiner dich damals sitzenlassen hat. Ich vergaß...

Zitat von Elfe11:
Du bist seine F+, solange bis was Neues kommt.

Ich wiederhole: Monogame Partnerschaft seit 2 Jahren....
Tipp an dich: Sinnerfassendes Lesen üben und weniger die eigenen Trigger pauschal auf alle Menschen projizieren.

Zitat von Elfe11:
Das Haus wird er mit einer Anderen bauen. Einer Frau mit der er Kinder will und sesshaft werden will.

Ich will unbedingt deine Glaskugel. Bitte vor der Lottoziehung am Samstag...

Zitat von Elfe11:
Ich weiß, daß ist sehr direkt und offen, aber ich habe diese Situation selbst erlebt mit Ende 20,Anfang 30.

Es ist weder direkt noch offen. Es sind Vermutungen, haltlose Unterstellungen und kurz: einfach Stuss. Kleiner Hinweis für dich: nicht jedes Leben läuft so ab wie deines.

Zitat von Elfe11:
Ich denke, ich habe viel verpasst durch das Scheitern der Beziehung mit meinem Verlobte mit Anfang 30.

Und natürlich ist er ein Schwein und hat das alles zu verantworten. Du trägst sicherlich keine Anteile daran.

Zitat von Elfe11:
Nimm dir doch mal ein Wochenende frei von ihm! Und schau dich um auf dem Partner Markt

Warum sollte sie das tun? Sie ist in einer Partnerschaft! (reichen zwei Wiederholungen nun aus?)

Zitat von Elfe11:
Verlass dich nicht auf ihn.

Stimmt! Vertrauen ist tooootal böse und bäh! Niemals nicht jemandem vertrauen! Schon gar nicht den "Dingern" mit XY-Chromosom!

Zitat von Elfe11:
Du musst ihm am Wochenende nicht für 7 zur Verfügung stehen... Du hast keinerlei Verpflichtungen ihm gegenüber.

Ähm, so wie ich es gelesen habe, verbringt sie gerne Zeit mit ihm und möchte das intensivieren. Weiterer Hinweis: Es soll total kranke Frauen geben, die S. nicht als etwas sehen, was ihnen angetan wird, sondern was ihnen gefällt und was zu ihrem Leben gerne dazugehört. Kann aber auch nur ein böses Gerücht sein...

Zitat von Elfe11:
mach dich innerlich und äußerlich frei und lass dich nicht von ihm vereinnahmen und blockierte

Ok, nochmal ganz langsam: Sie liebt ihn und möchte die Verbindung intensivieren. Was verstehst du eigentlich daran nicht?

Fazit: Ich habe selten so einen undurchdachten, pauschalisierenden und abwertenden Beitrag gelesen bei dem mir permanent die drei Buchstaben "W", "T" und "F" über dem Kopf standen. Meinen Respekt, wie viel Stuss man in so wenig Text bringen kann. Du bist für mich das Paradebeispiel für jemanden mit einem Partnerschaftstrauma.

15.09.2020 01:27 • x 15 #62



Er möchte nicht zusammenziehen

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Prinzessin28


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@Tin_

Die Glaskugel teilen wir aber okay?

Ich möchte unbedingt auch mal so allwissend sein

15.09.2020 01:39 • #63


Tin_

Tin_


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Teilen... Dieses Wort habe ich mal gehört. War das dieses total unpassende Verb, was es nicht in einem Satz mit "Pizza" geben kann?

15.09.2020 01:41 • x 3 #64


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Bei mir hat das Verständnis aufgehört, als die TE geschrieben hat, dass sie ihren Freund seit 2 Jahren nicht ihrer Familie vorstellt, weil der Ex-Freund ihre Mama mal beleidigt (oder irgendwie so) hat.

Da wird hier der Freund seziert, der - aus welchen Gründen auch immer, er schreibt hier nicht - nicht zusammen ziehen will. Ihm wird attestiert, dass er nicht groß und erwachsen werden will und deshalb das luschige WG-Leben präferiert. Dass er seine Schichten beziehungsfähig legt und den Fahrdienst übernimmt - geschenkt. Dass er finanziell (noch) nicht auf Augenhöhe ist; kein Thema. Da muss er halt mit klar kommen.

Aber ne Mittdreissigerin wird in ihren Forderungen unterstützt - ne Mittdreißigerin, die es nicht schafft, 2 Jahre lang vor ihrer Familie zu ihrem Partner zu stehen? Auch wenn Mama ihn nicht billigen sollte?

Verkehrte Welt für mich. Niemals würde ich mit jemanden zusammen ziehen wollen, der so viel Verbindlichkeit als Vertrauensvorschuss fordert und selber nicht verbindlich ist. Weil Mama was dagegen haben könnte.

15.09.2020 03:13 • x 10 #65


FrauDrachin


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Hi!
Ich hab mir die letzten Seiten jetzt nicht ganz durchgelesen, deshalb entschuldige, wenn ich was wiederhole.
Die Sache ist doch die:
Einerseits: Wenn Zusammenziehen für dich ein absolutes Must Have in einer Beziehung ist, dann musst du dich trennen, wenn er keine Anstalten macht. Und dann würde ich mich auch nicht allzulange halbherzig vertrösten lassen.

Andererseits finde ich immer ganz, ganz viel Misstrauen angebracht, wenn man sich dermaßen auf einen Wunsch, auf einen Punkt fokusiert. (das gilt mE vielleicht sogar für einen Kinderwunsch) Vielleicht kannst du mir zustimmen, dass zusammen wohnen ja nicht notwendigerweise ein oder gar der Gradmesser für die Qulität einer Beziehung ist. Vielleicht kannst du mir sogar zustimmen, dass nicht zusammen wohnen sogar in mancherlei Hinsicht von Vorteil ist. Manchmal beißt man sich so an einem Wunsch fest, dass man nix anderes mehr sieht.
In dem Fall wären vielleicht folgende Fragen hilfreich: Welche Bedürfnisse soll das Zusammenziehen bei dir erfüllen: Wünscht du dir (noch) mehr Verbindlichkeit? Das höre ich raus. Möchtest du immer zusammen einschlafen? Möchtest du gemeinsamen Alltag? Gemeinsamer Alltag ist schön, kann aber auch zur absloluten Falle werden. Möchtest du ihn ganz sicher haben? Beziehung ist leider, leider nie sicher. Oder noch was anderes? Oder hältst du Ängste aus vergangenen Beziehungen damit in Schach? Ich lehn mich mal aus dem Fenster: Vielleicht ist Zusammenziehen ein Symbol für dich, dass die Beziehung tragfähig ist, dass du dich sicher fühlen darfst? Diese Sicherheit kann dir im Außen nichts und niemand geben.
Mit dieser Herangehensweise könntest du vielleicht herausfinden, wo der Knackpunkt ist, und wie du diese Bedürfnisse vielleicht anders befriedigen könntest.
Ein anderer bedenkenswerter Punkt in dem Zusammenhang ist, dass wir ja gesellschaftlich ganz eindeutige Blaupausen haben, wie eine verbindliche Beziehung zu sein hat. Zusammenleben, und Happy ever after, das ist wohl die Kurzversion. Ich denke, dass das zwar (Schein)sicherheit gibt, weil man weiß, was man erwarten kann, weil man zu wissen glaubt, wie und in welchem Tempo Dinge zu laufen haben, andererseits wird das der Buntheit der Persönlichkeiten und Lebensentwürfe sowas von nicht gerecht. Als NochEhefrau die das mit Kindern, Hund, Einfamilienhaus durch hat, kann ich dir sagen, dass ich im Augenblick todfroh um meine seltsame aber sehr ehrliche Beziehung bin, wo zusammenziehen überhaupt keine Option ist, wo ich nie ein "ich liebe dich" hören werde, wo ich/wir uns nur jeden Tag vortasten können, weil es keine Blaupausen gibt... Und wo ich jeden Tag dankbar bin, dass wir uns lieben und trotzdem gegenseitig frei sein lassen können. Sowas hab ich tatsächlich noch nie erlebt. Das ist ein Riesengeschenk. (Aber ich hätte es wohl vor 20 Jahren auch nicht geglaubt.)

15.09.2020 07:15 • x 1 #66


Yitee

Yitee


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Ich kann das schon gut verstehen, dass man mit seinem Partner zusammenleben will. Der Wunsch ist in Ordnung. Allerdings, wenn die Beziehung sonst super ist, würde ich es noch überdenken. Außer, du willst irgendwann Kinder bekommen, da wäre es schon praktischer, zusammenzuwohnen.

Aber ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass die Beziehung sonst nicht sooo dolle ist, wenn der Herr nicht einmal der Familie vorgestellt wurde.

15.09.2020 07:27 • x 2 #67


Mienchen

Mienchen


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2008
Zitat von BlueApple:

Du arme Seele.... Was hat dir der Feministen-Club nur eingeredet...


Ich muß ehrlich gestehen, daß ich diese Aussage nicht so unrealistisch finde.
Ich hab genau das Gleiche erlebt, wo es erst "mal sehen, in ein oder zwei Jahren" hieß und als es soweit war, plötzlich die fehlende Zukunftsvision war, die uns scheitern ließ an der Beziehung. Oder ihn, besser gesagt.

Männer, die jede Verbindlichkeit von sich weg schieben, die sind sich einer gemeinsamen Zukunft nicht sicher, das ist tatsächlich auch meine Erfahrung. Auseinander gehen kann es natürlich immer, aber wenn jemand so offensichtlich den Gedanken weg schiebt, dann ist da meistens was nicht so, wie es sein soll.

15.09.2020 07:31 • x 2 #68


Cathlyn

Cathlyn


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Zitat von Mienchen:

Ich muß ehrlich gestehen, daß ich diese Aussage nicht so unrealistisch finde.
Ich hab genau das Gleiche erlebt, wo es erst "mal sehen, in ein oder zwei Jahren" hieß und als es soweit war, plötzlich die fehlende Zukunftsvision war, die uns scheitern ließ an der Beziehung. Oder ihn, besser gesagt.

Männer, die jede Verbindlichkeit von sich weg schieben, die sind sich einer gemeinsamen Zukunft nicht sicher, das ist tatsächlich auch meine Erfahrung. Auseinander gehen kann es natürlich immer, aber wenn jemand so offensichtlich den Gedanken weg schiebt, dann ist da meistens was nicht so, wie es sein soll.



Ich mag dich echt voll, aber etwas Projizierst du schon

15.09.2020 07:33 • x 3 #69


Mienchen

Mienchen


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2008
Zitat von Cathlyn:


Ich mag dich echt voll, aber etwas Projizierst du schon


Ja, es ist mir eben selber erst passiert und es tat ziemlich weh. Ob ich in Bezug auf Ihren Partner recht habe, das weiß ich nicht. Aber es scheint mir nicht verkehrt zu sein, das sie sich auch mit diesem Gedanken beschäftigt und sich nicht darauf versteift, das sie irgendwann in irgendeinem Haus mit irgendeinem Hund leben.

Sie sollte sich alleine auf die Beine stellen und sich freuen, wenn er irgendwann von sich aus den Schritt mit ihr geht, ich wünsche es ihr. Aber sie sollte sich dennoch nicht an diesen Gedanken klammern, für den Fall, er möchte es dann leider doch nicht. Auch das kann passieren

15.09.2020 07:38 • x 3 #70


Tin_

Tin_


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Die Frage, die ich mir stelle: warum ist dieses zusammenziehen für viele Frauen so extrem wichtig? Was soll damit in den Frauen befriedet werden? Mehr Bindung? Sicherheit, dass der Mann nicht gleich abhaut (Verlustangst?)?

Es ist beispielsweise nachgewiesen, dass Frauen schlechter schlafen neben einem Mann im Bett.

Dieses "Pistole auf die Brust" würde ich mir aus Prinzip nicht bieten lassen. Ich empfinde es als extrem ungesund für die Partnerschaft (und teils übergriffig), so einen Druck auszuüben.

Das sind dann die Frauen, die sich wundern, warum der Mann eine gewisse Leichtigkeit bei anderen Frauen sucht. Habe da letztens grade mit meiner Friseurin drüber geredet.

Da wird Druck gemacht, da wird eine krasse Erwartungshaltung aufgebaut, da wird zerredet bis zum Anschlag.

Ich habe da mal einen Gedanken für die Frauen, die das so leben: euch wird beigebracht, dass ihr wirtschaftlich und finanziell nicht mehr von Männern abhängig seid und frei leben und gestalten könnt (vgl. vor 50-60 Jahren). Aber da verrate ich euch Mal was: das können Männer auch!

15.09.2020 07:50 • x 3 #71


Mienchen

Mienchen


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2008
Zitat von Tin_:
Die Frage, die ich mir stelle: warum ist dieses zusammenziehen für viele Frauen so extrem wichtig? Was soll damit in den Frauen befriedet werden? Mehr Bindung? Sicherheit, dass der Mann nicht gleich abhaut (Verlustangst?)?


Tatsächlich war es bei mir das Gefühl, das er mir damit gezeigt hätte, daß er bereit für eine tiefere Bindung ist. Ess hätte mir das Gefühl von Sicherheit gegeben.

Und ja, ich weiß, dass ich in der Richtung da selber verkorkst bin oder war, weil ich eben dieses Gefühl gebraucht habe.
Zu meiner Verteidigung muß ich aber sagen, daß ich in der Richtung gerade an mir arbeite

15.09.2020 08:11 • x 2 #72


Dediziert

Dediziert


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Zitat von BlueApple:
Was hat dir der Feministen-Club nur eingeredet...

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das daran liegt.
Zitat von Tin_:
Habe da letztens grade mit meiner Friseurin drüber geredet.

Du redest mit deiner Friseurin? Ich bin immer froh, wenn mir nur die Haare geschnitten werden.
Zitat von Tin_:
euch wird beigebracht, dass ihr wirtschaftlich und finanziell nicht mehr von Männern abhängig seid und frei leben und gestalten könnt (vgl. vor 50-60 Jahren). Aber da verrate ich euch Mal was: das können Männer auch!

Generell wird den Geschlechtern meiner Meinung nach noch eine ganze Menge beigebracht, wo sich zumindest meine Eltern nur an den Kopf fassen würden. Komischerweise empfinde ich es so, als würde es eher Rück- als Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung geben. All das, was gerade auch in den 70gern angestoßen wurde, wird heute wieder zunichte gemacht, leider eher von Frauen.

15.09.2020 08:11 • x 4 #73


Extra15


Wenn ich das hier bei einigen so lese, frage ich mich nur, wie es Paare schaffen glücklich (mit Hochs und Tiefs), jahrelang, mitunter Jahrzehnte zusammen zu leben.
Unter einem Dach, in einem Bett (oder getrennt, wenn einer schnarcht), und dann dazu noch die Kinderchen.

Ach stimmt ja, das geht ja gar nicht, das ist ja Druck, Verpflichtung, man muss sich auf einen Menschen wahrhaftig einlassen, Kompromisse eingehen. Nein, das wollen viele Leute heute nicht mehr, aber sie schreiben trotzdem in einem Trennungsforum(Liebskummer), um anderen Ratschlag zu geben, wie sie es denn wohl besser machen können, stetig orientiert an der eigenen Bindungsangst.

15.09.2020 08:22 • #74


Tin_

Tin_


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Zitat von Dediziert:
Du redest mit deiner Friseurin? Ich bin immer froh, wenn mir nur die Haare geschnitten werden.

Kommt immer darauf an. Nach einem langen Tag, wenn ich einfach kaputt bin und nicht reden mag, merkt sie das auch und wir schweigen. Mitunter deswegen empfinde ich sie als tolle Friseurin. Ansonsten... ja, sie ist eine tolle Frau. Erfahren, feminin, sehr clever und kann sich auch wunderbar in die Sichtweise von Männern versetzen. Ihr Mann und Sie (sehe sie auch öfter) führen eine Partnerschaft, die ich als tolles Beispiel für eine gesunde Partnerschaft ansehe. Da kann man schon neidisch werden.

Zitat von Dediziert:
All das, was gerade auch in den 70gern angestoßen wurde, wird heute wieder zunichte gemacht, leider eher von Frauen.

Word! Der Feminismus derzeit und seit ein paar Jahren ist ein männerabwertender *beep*. Damit tun sich die Frauen keinen Gefallen, da sie auch eher militanten Emanzen das Wort überlassen. Zumal es leider nur noch um "Gleichmacherei" geht und nicht mehr um "Gleichberechtigung". Ein Trauerspiel, bei dem alle Seiten nur verlieren können.

Zitat von Mienchen:
Tatsächlich war es bei mir das Gefühl, das er mir damit gezeigt hätte, daß er bereit für eine tiefere Bindung ist. Ess hätte mir das Gefühl von Sicherheit gegeben.

Und ja, ich weiß, dass ich in der Richtung da selber verkorkst bin oder war, weil ich eben dieses Gefühl gebraucht habe.
Zu meiner Verteidigung muß ich aber sagen, daß ich in der Richtung gerade an mir arbeite


Ok, nun mal Butter bei die Fische: Was ist für euch Frauen immer dieses "tiefere Bindung" oder auch "Die Beziehung muss sich weiterentwicklen (und das permanent)"? Was heisst das genau? Wollt ihr euch damit eine vermeintliche Sicherheit geben, die es nicht gibt (um dann noch überraschter und enttäuschter zu sein, wenn der Mann weg ist)?
Alles ist endlich - so auch Partnerschaften. Es ist höchst selten, dass es bis ans Lebensende passt. Diese romantische Kitschvorstellung kann doch nicht euer ernst sein. Da wird projiziert, übertragen und gespiegelt was das Zeug hält... und der Mann sehr oft damit eingeengt.

Die Partnerschaften, die in meinem Umfeld am glücklichsten sind und wo auch der Mann eine gewisse Bindung einfordert und das Angebot der Frau mit Kusshand annahm, bestehen aus Leichtigkeit, S., Unabhängiges Verhalten der Frau und auch ein wirklich weibliches Verhalten der Frau. Wenn ich hier lese, dann denke ich oft: Was für ein Hackenbeisser... natürlich haut der Mann da ab oder sucht sich eine andere.

15.09.2020 08:24 • x 3 #75



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