KBR
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Zitat von Grace_99:Äh, dieser Satz (oder die beiden Sätze) find ich ganz schön negativ behaftet, fast schon abwertend einem Kind gegenüber, was nun mal überhaupt gar nichts für die Situation kann.
Egal wie die TE sich entscheidet, man sollte niemals (!) von einer "finanziellen" Belastung bzgl. eines Kindes sprechen oder denken und wenn ein Mensch seine Vaterrollte annimmt, auch nicht von Konfrontation. Wir sind erwachsen und so sollte man auch agieren und wie gesagt - ein Kind kann nichts für die Situation und sollte diese auch nicht ausbaden. Kein Mensch hat verdient mit solch einem Gedankengut groß zu werden.
Dann ist da ein Missverständnis. Es ging hier nicht gegen das Kind. Ganz im Gegenteil. Alles, was ich habe sagen wollen ist zur finanziellen Seite:
falls die TE sich für eine gemeinsame Zukunft mit dem Vater des Kindes entscheidet, wird er (zu Recht) immer mindestens Unterhalt zahlen, selbst wenn er kein Vater sein sollte, wie man ihn sich für das Kind wünschen würde. Das ist Geld, das immer in der gemeinsamen Kasse fehlen wird.
.. zur emotionalen Seite ist es dann vielleicht so besser ausgedrückt:
Sie wird immer mit der Tatsache konfrontiert sein, dass ihr Partner beim Fremdgehen ein Kind mit einer anderen gezeugt hat. Umso mehr, je mehr er seine Vaterrolle annimmt, was ich dem Kind wünschen würde.
Der TE wünsche ich, dass sie sich von diesem Mann losmacht.
Besser?
