Zitat von H-Moll:Wie ist das konkret?
Vielleicht doch noch ein paar Sätze dazu
Berufsbedingt hat mein Mann seit circa 3 Jahren eine kleine Wohnung in einer anderen Stadt und ist von Montag bis Donnerstag/Freitag nicht zu Hause
Ich habe mir im Laufe der Zeit mein Leben "ohne ihn" gut eingerichtet mit Kindern, Hund, Haus, Job , mit Freundinnen treffen usw
Und so hat sich das nebeneinander her leben auch an den Wochenenden langsam eingeschlichen
Und was dazu kam , ich war mir seiner zu sicher , er war ein fester Bestandteil in meinem Leben und das würde auch so bleiben - wieso ihn dann in seiner Wohnung besuchen oder 6y Wäsche anziehen oder irgendwas ihm zuliebe hinten anstellen oder verzichten usw. er war ja auch so da , ohne jegliche Bemühungen ... dachte ich
Ich habe ihn auch nicht mehr wirklich als "Mann " gesehen
Wir waren verheiratet, hätten ein angenehmes Leben, haben uns gut verstanden
Und dann kam diese Frau , die sich für ihn interessiert, ihm zuhört , ihn bewundert , ihn begehrenswert findet , mit ihn zusammen sein will und ihre Beziehung aufgeben will - und das war dann der Weckruf , den ich meinte und den wir - und vor allem ich - gebraucht habe
Ich habe ihn vermisst, habe ihn mit anderen Augen gesehen und wieder seine Attraktivität entdeckt und wusste, es muss eine Wende geben wenn wir zusammen alt werden wollen , denn so leben wir uns weiter auseinander und gehen spätestens in ein paar Jahren getrennte Wege
Und so haben wir einige Dinge verändert und wir haben wieder sehr eng zueinander gefunden
Wir haben uns und unsere Beziehung als selbstverständlich gesehen und nicht daran gearbeitet und das tun wir jetzt wieder
Ich habe das dann der AF gegenüber auch gesagt , dass wir ohne ihr Zutun sicher nicht wieder zueinander gefunden hätten wie wir es jetzt haben
Aber wie schon geschrieben, jedes Leben verläuft anders anders aber so wie es sich für mich liest , gab es bei dieser EF vielleicht auch den Weckruf