Das Problem an sich ist, dass wenn es gut läuft, sie in sich stehen bleibt, bis dann wieder etwas kommt, was stört. Dann rumst es wieder im Karton und für einen Moment ist alles offen.
Das zu sich gehen, aufhören zu interpretieren, jemanden wirklich sein lassen zu können, damit er herausfinden kann, was er will.
Es tut weh, neue Wege zu gehen und der Liebe und dem Leben zu vertrauen.
Auch sich selbst mehr in Frage zu stellen, warum reagierte ich so, was habe ich erwartet, was nicht so sein kann.
Er selbst, der Freund, steht zwischen Hoffen und Angst. Hoffen, dass es gut geht, weil er liebt. Angst, wie es ist, dass er ohne sie leben müsste. Da steht er so was von fest in sich. Er setzt sich auch damit nicht auseinander, weil die TE es ihm einfach macht.
Warum soll er sich also bewegen. Sie liebt mich, also soll sie mich nehmen wie ich bin. Das ist vom Grund her nicht die verkehrte Einstellung. Nur seine Anteile erkennen, kann man nicht lehren, sondern muss man selbst aufnehmen wollen.
Und ja, auch eine Trennung kann es bewirken, wenn man eine bewußte Trennung herbeiführt. Bewußt, dass man dem vertraut, dass er herausfinden darf, was er will und was man bereit ist zu geben ohne sich aufzugeben.
Da kommt dann wieder die Angst und das Vermissen der Te ins Spiel. Bleib und komm zurück.
Und das geht ewig so weiter, wenn sie aufhört sich selbst in sich zu bewegen. Ihre Zweifel, sich selbst nicht zu vertrauen, nicht bewerkstelligen kann.
Es ist die Bequemlichkeit, sich mit sich ernsthaft auseinanderzusetzen. Wenn es gut läuft, muss ich gerade mich nichts fragen.
Und dann kommt der Knall, weil man doch wieder etwas erwartet hat. Vielleicht die Kaffeetasse nicht weggeräumt ist, oder anderes.
Zu deutsch, zeigt er ihr, wie sie doch wieder unzufrieden mit sich ist. Und sie findet keinen anderen Weg, etwas sein zulassen und schlägt mit der Kritkkeule zu, die dann zurückhalt in den ausgesprochenen Zweifeln von seiner Seite.
Erwartungshaltung eingenommen, weil er müsste doch . . . . statt zu machen, sein zu lassen. Ihn mit sich selbst auseinandersetzen lassen und auch mit den Folgen.
Zitat von kuddel7591:Klar. "rein in die Kartoffeln - raus aus den Kartoffeln" geht auch nicht, um dann doch
wieder "rein in die Kartoffeln" zu wollen. Aber mit .
Zitat:
. er entscheidet ob und wie es weitergeht
. ist auch kein Staat zu machen.
Verantwortung abgeben nach außen.