Komm doch bitte aus deiner Defensive raus. Deine Ex macht Druck. Ja, und? Dann lass sie. Natürlich kannst du in die Opferrolle gehen und ihr lang und breit erklären, warum du noch nicht xy erledigt hast und deshalb noch nicht so weit bist, auf ihre Forderungen einzugehen. Kannst du machen. Ist dann halt suboptimal. Du machst dich klein und agierst wie ein gescholtener Junge mit ganz vielen Erklärungen. Die Mama gar nicht hören will. Du gibts ihr Oberwasser weil du nicht aus deinem erwachsenen Ich heraus agierst.
Wenn deine Frau mit
Zitat von Linus2021: Für sie ist die Situation unerträglich, dass wir gemeinsam in einem Haus wohnen und sie findet es vor allem auch für die Kinder unerträglich.
argumentiert, reicht es doch, ihr verständnisvoll mitzuteilen, dass du es natürlich schade findest, wenn die Situation für sie derart unerträglich ist. Es ihr aber doch immer frei steht, sich für die Zeit, die du für die Orientierung brauchst, eine vorübergehende Bleibe zu suchen. So dass sie aus der für sie schlimmen Lage heraus kommt. Die Kinder kannst du inzwischen versorgen, kein Problem. Dreh den Spieß um, schieb ihr den Ball wieder zurück. Hör auf, 1001 Erklärungen abzugeben.
Mach dich nicht klein, komm aus deiner gescholtenen Junge Rolle heraus und agiere auf Augenhöhe mit deiner Frau. Unerträglich für sie? Schade, aber ihr Thema. Du hast die Lösung für das von ihr kommunizierte Problem, sie darf selbstverständlich gehen. Du lässt dich allerdings nicht selbst in Probleme hinein manövrieren, um ihre Themen zu lösen. Sei klar und freundlich in der Kommunikation, unterstelle ihr keine unlauteren Absichten und agiere auf Augenhöhe.
Du verspürst Druck? Ja klar. Weil du glaubst, es deiner Frau in allem Recht machen zu müssen. Musst du aber nicht. Begeh keinen Selbstmord aus Angst vor dem Tod! Gib ihr den Druck zurück. Nett, klar, transparent und freundlich. Ohne Unterstellungen. Schaffst du, oder
